Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher begeistern beim Landesfinale von „Jugend forscht junior“ mit kreativen Projektideen.
Hier wird getüftelt, getestet und gestaunt: Beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ setzten junge Forschertalente aus ganz Bayern ihre Freude am Experimentieren in clevere und beeindruckende Projektideen um und dürfen für ihre Spitzenleistungen nun eine Siegerurkunde in Händen halten. Die überzeugendsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Landesfinale (darunter auch 29 Projektgruppen) wurden vergangenen Samstag in der Universität Regensburg ausgezeichnet. Auch aus Sicht von Kultusministerin Anna Stolz ein voller Erfolg: „Die Ergebnisse bei ‚Jugend forschtjunior‘ zeigen einmal mehr: Unsere Schülerinnen und Schülerforschen auf Champions-League-Niveau! Was hier präsentiert wurde, ist eine Mischung aus Innovation, Kreativität und fachlichem Know-how. Es ist toll zu sehen, dass junge Menschen voller Tatendrang anpacken und so ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Mein besonderer Dank gilt allen engagierten Lehrkräften, die unseren Nachwuchsforschern mit Rat und Tat zur Seite standen und sie zum Experimentieren ermutigt haben.“
Am Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ nahmen alle bayerischen Regionalsiegerinnen und Regionalsieger teil. Das Kultusministerium wurde vertreten durch Carsten Böckl, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien der Oberpfalz.
Anders als bei „Jugend forscht“ gibt es hier kein Bundesfinale.
Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“
„Jugend forscht junior“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die mindestens die 4. Jahrgangsstufe besuchen und zum Zeitpunkt der Bewerbung höchstens 14 Jahre alt sind. Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautet: „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger dürfen sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Bayerische Kultusministerium möchte den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler wecken und unterstützt die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personell als auch finanziell.
Die Landessiegerinnen und Landessieger „Jugend forscht junior 2026“:
- Arbeitswelt:
112Maps – Automatische Kartierung für Feuerwehr
Anton Krumbholz vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
- Biologie:
Technische Unterstützungssysteme zur Optimierung der Vogelbestandserfassung
Clara Kunze vom Deutschherren-Gymnasium Aichach
- Chemie:
Eine alltagstaugliche Einsatzmöglichkeit des Photo-Blue-Bottle-Experiments
Maximilian Barborka vom Max-Planck-Gymnasium München
- Geo- und Raumwissenschaften:
Renaturierung von Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg
Ludwig Weiß vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg
- Mathematik/Informatik:
SignAI: Gebärdensprachen-Übersetzer
Stefanos Koufogazos Loukianov vom Gymnasium Ismaning
- Physik:
Strömungsmechanik der Rudersteuerung von Containerschiffen
Tilman Motullo vom Gymnasium Donauwörth
- Technik:
Fensterkontrollsystem
Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn
- Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:
Analyse des Stressgedächtnisses von Pflanzen durch kurze Stressreize
Julia Beckh vom Willstätter-Gymnasium Nürnberg
Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs Jugend forscht junior - Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar.
Stand: 24. April 2026