Schöne Ferien! - Schulferien in Bayern von 2013 bis 2017

Der Bayern-Ferienplaner: Sommerferien, Weihnachtsferien, Frühjahrsferien, Osterferien und Pfingstferien - Alle Ferien im Überblick

Kalenderblatt


Sommerferien
Die Sommerferien der Länder werden in mehrjährigen Rhythmen von einer Länderarbeitsgruppe der Ständigen Konferenz der Kultusminister (KMK)abgestimmt und von der Kultusministerkonferenz beschlossen. So soll eine vernünftige Steuerung der Verkehrsströme in die Urlaubsgebiete gewährleistet werden.
Die Dauer der Ferien beträgt sechs Wochen. So soll es zwei Arbeitnehmern ermöglicht werden, mit ihren Familien einen dreiwöchigen Urlaub zu unternehmen und sich dabei am Arbeitsplatz zu vertreten.

Unterrichtsfreie Tage um Allerheiligen
Die unterrichtsfreien Tage um Allerheiligen sollen nach einem Beschluss des Bayerischen Landtags nach Möglichkeit eine Woche umfassen. Dies ist aber in Abhängigkeit von der Lage der gesetzlichen Feiertage nicht in jedem Schuljahr möglich.

Weihnachtsferien
Die Weihnachtsferien umfassen nach Möglichkeit zwei volle Kalenderwochen, in denen in der Regel der Heilige Abend (24.12.) und der Dreikönigstag (6.1.) liegen.

Frühjahrsferien
Die einwöchigen Frühjahrsferien sind die "jüngsten" bayerischen Ferien: Sie wurden mit einem Beschluss des Bayerischen Landtags im Jahr 2001 erlassen. Ihr Beginn liegt auf dem Rosenmontag.

Osterferien
In der Mitte der stets zweiwöchigen Osterferien liegt das Osterwochenende.

Pfingstferien
Das christliche Pfingstfest liegt am Beginn der beliebten zweiwöchigen Pfingstferien.

Der Kalender für das Schuljahr 2013/2014 als eine Seite DIN A3, als eine bzw. zwei Seiten DIN A4

Die Ferientermine in den nächsten Jahren

Schuljahr 2013/2014 Vorlesen lassen

  • Sommerferien 2013: 31. Juli 2013 (Mittwoch) mit 11. September 2013 (Mittwoch)
  • unterrichtsfreie Tage um Allerheiligen 2013: 28. Oktober 2013 mit 31. Oktober 2013
  • Weihnachtsferien 2013/2014: 23. Dezember 2013 mit 04. Januar 2014
  • Frühjahrsferien 2014: 03. März 2014 mit 07. März 2014
  • Osterferien 2014: 14. April 2014 mit 26. April 2014
  • Pfingstferien 2014: 10. Juni 2014 mit 21. Juni 2014

Schuljahr 2014/2015 Vorlesen lassen

  • Sommerferien 2014: 30. Juli 2014 (Mittwoch) mit 15. September 2014 (Montag)
  • unterrichtsfreie Tage um Allerheiligen 2014: 27. Oktober 2014 mit 31. Oktober 2014
  • Weihnachtsferien 2014/2015: 24. Dezember 2014 mit 05. Januar 2015
  • Frühjahrsferien 2015: 16. Februar 2015 mit 20. Februar 2015
  • Osterferien 2015: 30. März 2015 mit 11. April 2015
  • Pfingstferien 2015: 26. Mai 2015 mit 05. Juni 2015

Schuljahr 2015/2016 Vorlesen lassen

  • Sommerferien 2015: 01. August 2015 (Samstag) mit 14. September 2015 (Montag)
  • unterrichtsfreie Tage um Allerheiligen 2015: 02. November 2015 mit 07. November 2015
  • Weihnachtsferien 2015/2016: 24. Dezember 2015 mit 05. Januar 2016
  • Frühjahrsferien 2016: 08. Februar 2016 mit 12. Februar 2016
  • Osterferien 2016: 21. März 2016 mit 01. April 2016
  • Pfingstferien 2016: 17. Mai 2016 mit 28. Mai 2016

Schuljahr 2016/2017 Vorlesen lassen

  • Sommerferien 2016: 30. Juli 2016 (Samstag) mit 12. September 2016 (Montag)
  • unterrichtsfreie Tage um Allerheiligen 2016: 31. Oktober 2016 mit 04. November 2016
  • Weihnachtsferien 2016/2017: 24. Dezember 2016 mit 05. Januar 2017
  • Frühjahrsferien 2017: 27. Februar 2017 mit 03. März 2017
  • Osterferien 2017: 10. April 2017 mit 22. April 2017
  • Pfingstferien 2017: 06. Juni 2017 mit 16. Juni 2017

Grundsätzliches zu den Ferien Vorlesen lassen

Rechtliche Grundlage
Die rechtliche Grundlage für die Schulferienplanung ist das Hamburger Abkommen, ein Staatsvertrag zwischen den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland. Das Abkommen legt verbindlich fest, dass die Ferien in einem Schuljahr 75 Tage dauern. Mindestens 12 Tage entfallen auf Samstage, so dass die Schulferien insgesamt 63 Werktage umfassen. Die Verteilung der Ferientage auf das Schuljahr regeln die Länder mit Ausnahme der Sommerferien in eigener Verantwortung. Einen Überblick über die deutschen Ferientermine finden Sie auf der Internetseite der Ständigen Konferenz der Kultusminister.

Dauer der Ferien in den Schuljahren
Die Zahl der Ferientage bleibt aufgrund der Bindung an den Staatsvertrag in jedem Schuljahr gleich. Variieren kann allerdings aufgrund der Lage von gesetzlichen Feiertagen die Dauer der Schulferien: Liegt beispielsweise der 1. November auf einem Montag, muss für die unterrichtsfreien Tage um Allerheiligen ein Ferientag weniger verwendet werden, der dafür an anderer Stelle wieder zur Verfügung steht. Genauso wie es "arbeitnehmerfreundliche" Kalenderjahre gibt, gibt es somit auch Schuljahre, die für die Planung der Schulferien vorteilhafter sind als andere.

Religiöse Feiertage

Religiöse Feiertage jüdischer Schüler Vorlesen lassen

Jüdische Schülerinnen und Schüler sind gemäß Nr. 2 FeiertagsKMBek an den ersten zwei Tagen und an den letzten zwei Tagen des Osterfests, an beiden Tagen des Wochenfests, an den ersten zwei Tagen und an den letzten zwei Tagen des Laubhüttenfests, an beiden Tagen des Neujahrsfests und am Versöhnungstag von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit.

Im Schuljahr 2013/2014 fallen die genannten Feiertage nach Mitteilung des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern auf folgende Termine:

  • Neujahrsfest – Rosch Haschanah: 5. und 6. September 2013
  • Versöhnungstag – Jom Kippur: 14. September 2013
  • Laubhüttenfest – Sukkoth: 19. bis 27. September 2013
  • Osterfest – Pessach: 15. und 16. April 2014 sowie 21. und 22. April 2014
  • Wochenfest – Schawuoth: 4. und 5. Juni 2014

Religiöse Feiertage muslimischer Schüler Vorlesen lassen

Muslimische Schülerinnen und Schüler sind gem. Nr. 4 FeiertagsKMBek an den religiösen Festen Ramazan Bayrami und Kurban Bayrami jeweils für die ersten beiden Tage von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit.

Nach Auskunft des türkischen Generalkonsulats fallen die jeweils ersten beiden Tage dieser Feste im Schuljahr 2013/2014 auf folgende Termine:

  • Ramazan Bayrami - Fastenbrechensfest: 8. und 9. August 2013 sowie 28. und 29. Juli 2014
  • Kurban Bayrami - Opferfest: 15. und 16. Oktober 2013

Religiöse Feiertage orthodoxer Schüler Vorlesen lassen

Schülerinnen und Schüler orthodoxer Bekenntnisse sind gemäß Nr. 3 FeiertagsKMBek am Karfreitag, Karsamstag, Ostermontag, Pfingstmontag, am ersten Weihnachtsfeiertag, am Fest der Theophanie sowie an Christi Himmelfahrt, soweit diese nicht mit allgemein unterrichtsfreien Tagen nach der FeiertagsKMBek zusammenfallen, von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit.

 

Im Schuljahr 2013/2014 wird die Regelung laut Aussage des Generalsekretariats der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland für folgende Feiertage relevant:



Erster Weihnachtsfeiertag: 7. Januar 2014

Fest der Theophanie: 19. Januar 2014

Die häufigsten Fragen und Antworten zu den Ferien und Feiertagen

Nach welchen Kriterien werden die bayerischen Schulferien überhaupt festgelegt? Vorlesen lassen

Für die Planung der bayerischen Ferienordnung stehen aufgrund des "Hamburger Abkommens", eines Staatsvertrages zwischen den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland, 75 Ferientage zur Verfügung, darunter auch Samstage.

Die Sommerferien der Länder werden durch die Kultusministerkonferenz und nach Abstimmung mit den Verantwortlichen für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus über Jahre hinweg verbindlich festgelegt. Um den Belangen des Tourismus und der Entzerrung von Verkehrsströmen noch besser Rechnung zu tragen, wird eine langfristige Sommerferienregelung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Durch die Festlegung der etwa sechswöchigen Sommerferien unter Einbeziehung der Bayerischen Staatskanzlei und des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ergeben sich auch die seit Jahrzehnten nach festem System geplanten anderen Ferienzeiträume.

Nicht nur aus Gründen der Tradition und aus pädagogischen Erwägungen, sondern auch aus tourismuspolitischen Gründen werden in Bayern nach einem festen Planungssystem jeweils zweiwöchige Ferien um christliche Feste (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) geplant. Dabei liegen die Weihnachts- und Pfingsttage stets am Beginn und die Osterfeiertage jeweils in der Mitte des jeweiligen Planungszeitraums. Dieses System führt zu einem hohen Maß an langfristiger Planungsverlässlichkeit.

Auf Wunsch der Tourismusindustrie und initiiert durch den Bayerischen Landtag wurden darüber hinaus in Bayern ab dem Schuljahr 2002/03 einwöchige Frühjahrsferien eingeführt, um Bayern auch in dieser Jahreszeit als Urlaubs- und Freizeitland stark zu machen.

Könnten nicht jedem Schüler fünf frei wählbare Ferientage zur Verfügung gestellt werden, um den Familien hohe Kosten durch Urlaub in der Hochsaison zu vermeiden? Vorlesen lassen

Der Vorschlag der freien Wahl von fünf Ferientagen für jeden Schüler erscheint auf den ersten Blick aus wirtschaftlichen Erwägungen sinnvoll. Eine solche Möglichkeit würde zugegebenermaßen individuelle Urlaubsplanungen flexibilisieren, brächte aber im praktischen Unterrichtsbetrieb große Probleme für die Schülerinnen und Schüler mit sich. Dies betrifft etwa verpasste Stoffeinheiten, die unter zusätzlichem Aufwand nachgeholt werden müssten, zumal sie auch prüfungsrelevant sind. Außerdem ist Schule kein Wirtschaftsbetrieb, in dem sich die Schüler ihre Präsenz einteilen können, sondern sie basiert auf der Verwirklichung der Schulpflicht, um den verfassungsrechtlich formulierten Bildungsauftrag nachhaltig zu erfüllen.

Es gibt wohl kaum eine Ferienregelung, die zur vollkommenen Zufriedenheit aller führt. Die derzeitige Ferienregelung in Bayern stößt aber nach Umfragen bei der Mehrheit der bayerischen Bevölkerung auf breite Zustimmung.

Warum haben Lehrer und Schüler am Buß- und Bettag keinen Unterricht? Ich selbst habe einen normalen Arbeitstag und muss mich um eine außerplanmäßige Kinderbetreuung kümmern. Vorlesen lassen

Das Entfallen des Unterrichts am Buß- und Bettag beruht auf Art. 4 Nr. 3 Feiertagsgesetz, einer 1995 geschaffenen feiertagsrechtlichen Bestimmung. Bekanntermaßen wurde der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag 1995 als Kompensationsleistung für den Arbeitgeberanteil im Zusammenhang mit der Einführung der ersten Stufe der Pflegeversicherung aufgegeben. Der Gesetzgeber gestaltete den Buß- und Bettag als staatlich geschützten Feiertag, was u. a. zur Folge hat, dass an den Schulen aller Gattungen der Unterricht entfällt.

Hintergrund ist, dass den bekenntniszugehörigen Arbeitnehmern sämtlicher öffentlicher und privater Betriebe und Verwaltungen grundsätzlich das Recht zusteht, von der Arbeit fernzubleiben. Bei Lehrkräften besteht aber die Besonderheit, dass sie wegen der Aufrechterhaltung des Unterrichts nicht problemlos einen Tag frei nehmen können. Das Recht würde für sie somit ggf. leerlaufen und sie würden damit gegenüber anderen Bürgerinnen und Bürgern ungleich behandelt. Um dies zu vermeiden, entfällt der Unterricht an den Schulen am Buß- und Bettag.

Die Lehrkräfte haben an diesem Tag unterrichtsfrei, nicht aber dienstfrei: An vielen Schulen des Freistaates wird dieser Tag genutzt, um einen sogenannten Pädagogischen Tag abzuhalten, der aktuelle Aspekte aus Bildung und Erziehung thematisiert. Allerdings muss bekenntniszugehörigen Lehrkräften, die dies wünschen, Gelegenheit gegeben werden, von dem Pädagogischen Tag oder ähnlichen Veranstaltungen fernzubleiben.

Aufgrund der oben genannten gesetzlichen Regelung steht es auch nicht zur Disposition des Staatsministeriums, den Unterrichtsausfall am Buß- und Bettag aufzuheben. Hierzu wäre eine entsprechende Änderung des Bayerischen Feiertagsgesetzes notwendig, die allerdings aus den oben dargestellten organisationstechnischen Gründen nicht möglich ist.

Die Problematik der Kinderbetreuung am Buß- und Bettag ist dem Staatsministerium bekannt. Im Jahr 2005 wurden die Schulen durch das Staatsministerium schriftlich darüber informiert, dass Horte nicht flächendeckend zur Verfügung stünden bzw. am Buß- und Bettag nicht durchgängig geöffnet seien. Den Schulen wurde zudem freigestellt, "bei entsprechendem Bedarf in eigener Verantwortung geeignete Betreuungsmaßnahmen zu organisieren; dabei könnte auch die Kooperation mehrerer Schulen hilfreich sein." Erfahrungen der zurückliegenden Jahre zeigen, dass manche Schulen diese Möglichkeit aufgegriffen haben und eine entsprechende Betreuung an diesem Tag anbieten, teilweise in Zusammenarbeit auch mit außerschulischen Partnern. Ein Anspruch auf Betreuung durch die Schulen besteht jedoch nicht.

Aus welchen Gründen liegen die Sommerferien in den Jahren 2012 bis 2014 anders als sonst? Vorlesen lassen

Beginn und Ende der bayerischen Sommerferien in den Jahren 2012 bis 2014 wurden ausnahmsweise anders gesetzt, da in anderen Bundesländern die Sommerferien aufgrund von doppelten Abiturjahrgängen abweichend umgestaltet werden mussten und eine optimale Entzerrung des Gesamtkorridors eine Vorgabe der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder ist. Damit wird in Abstimmung mit den Verantwortlichen eine sinnvolle Lenkung der Straßenverkehrsströme möglich.

Die Regelungen, die in den Bekanntmachungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 5. November 2009 (KWMBl 21/2009, Az.: III.4-5 S 4407-6.93 087) und 4. Oktober 2010 (KWMBl 21/2010, Az.: III.4-5 S 4407-6.73 960) veröffentlicht wurden, gestalten sich wie folgt:

  • Sommerferien 2012: 1. August 2012 (Mittwoch) mit 12. September 2012 (Mittwoch)
  • Sommerferien 2013: 31. Juli 2013 (Mittwoch) mit 11. September 2013 (Mittwoch)
  • Sommerferien 2014: 30. Juli 2014 (Mittwoch) mit 15. September 2014 (Montag)

Beginn und Ende der Sommerferien 2015 liegen wieder auf einem Samstag (1. August 2015) bzw. auf einem Montag (14. September 2015).

Alle Schulen in Bayern wurden mit Schreiben vom 04.07.2011 (KMS III.4-5 S 4407-6. 63 792) noch einmal auf die dargelegte Ausnahmeregelung hingewiesen und gebeten, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler darüber in geeigneter Form in Kenntnis zu setzen.

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