Kultur, Erinnerung und Bildung fördern

Stiftung Bildungspakt Bayern

Die Stiftung Bildungspakt Bayern ist eine in Deutschland einzigartige Public-Private-Partnership zwischen dem Freistaat Bayern und nunmehr 140 namhaften Wirtschaftsunternehmen. Ihr Ziel ist es, den Bildungsstandort Bayern aktiv mitzugestalten, denn Erwachsene von morgen müssen schon als Schülerinnen und Schüler vielfältige Kenntnisse und Kompetenzen erwerben, um den Herausforderungen der globalen Wissensgesellschaft aktiv, engagiert und konstruktiv begegnen zu können.

Seit ihrer Gründung hat die Stiftung Bildungspakt Bayern rund 200 Projekte mit insgesamt 17,7 Millionen Euro gefördert. Sie setzt sich vor allem für die frühe Förderung von Kindern, die Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen und die Etablierung moderner Führungsstrukturen an Bayerns Schulen ein.

Bei allen Projekten arbeitet die Stiftung eng mit Modellschulen und Wissenschaftlern verschiedener Universitäten zusammen. Diese Verbindung von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und engem Praxisbezug ist für den Vorstandsvorsitzenden, Staatssekretär Georg Eisenreich, ein Kernelement. Die Stiftung steht für ihn gleichermaßen für „Visionen wie auch für die unerlässliche Nähe zur Praxis“.

Stiftung art 131

Das Ziel der Stiftung art 131 liegt in der Verstärkung und Umsetzung der Integration von Kunst und Kultur in den Lebensraum bayerischer Schulen. Namhafte herausragende Künstler und professionell Kulturschaffende fördern und inszenieren in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film, Theater und Neue Medien ungewöhnliche künstlerische Ereignisse.

Die Stiftung unterstützt damit die Verwirklichung der in Artikel 131 der Bayerischen Verfassung aufgestellten Bildungsziele im Sinne einer ganzheitlichen Bildung, zu der nicht nur die Vermittlung von Wissen und Können sondern auch die Bildung von Herz und Charakter gehören.

Stiftung Bayerische Gedenkstätten

Gedenken als gesellschaftliche Aufgabe: Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten erhält und gestaltet die ehemaligen Konzentrationslager Dachau und Flossenbürg als Zeugen für die Verbrechen des Nationalsozialismus und als Orte der Erinnerung an die Leiden der Opfer.

2003 hat die Stiftung Bayerische Gedenkstätten die Verantwortung für die beiden KZ-Gedenkstätten (einschließlich Außenlager) vom Freistaat Bayern übernommen. Damit wurde die Überzeugung unterstrichen, dass die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht kein genuin staatlicher Auftrag ist, sondern vielmehr auf breitem gesellschaftlichem Engagement fußen sollte. Entsprechend spiegelt die Zusammensetzung der Stiftungsgremien die Vielfalt der Institutionen und Verbände wider, die sich der Gedenkstättenarbeit verpflichtet fühlen.

Der Stiftungsauftrag umfasst neben der Konzentration auf die beiden Gedenkstätten vor allem auch die Zusammenarbeit mit Organisationen gleicher Zielsetzung im In- und Ausland.

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