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Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Rechnenlernen
5. Wie erstellen Lehrkräfte passgenaue Lernangebote für den Mathematikunterricht?
4. Beziehungsreiches Üben: Tauschaufgaben
6 + 3 =
3 + 6 =
5. Beziehungsreiches Üben: Einprägen von „5 +“- und „+ 5“-Aufgaben (Kraft der 5 nutzen)
5 + 1 =
1 + 5 =
5 + 3 =
3 + 5 =
6. Beziehungsreiches Üben: Zusammenhänge der Operationen
Drei Zahlen – vier Aufgaben:
5 + 4 =
5 9 4
9 – 4 =
4 + 5 =
9 – 5 =
7. Beziehungsreiches Üben: Nachbaraufgaben
3 + 2 = 5
3 + 3 = 6
3 + 4 = 7
8. Beziehungsreiches Üben: Ergänzungen bis 10
6 + __ = 10
7 + __ = 10
Automatisieren
+: Lösung gewusst
–: Lösung nicht gewusst
Für Automatisierungsübungen hat sich die Arbeit mit der Lernkartei in der Praxis als öko-
nomische Methode bewährt. Die Kinder notieren lediglich die Aufgaben, die sie noch
üben müssen, auf Kärtchen. Zu Beginn sind alle Karten im Karteikasten im ersten Fach.
Der Reihe nach werden sie abgefragt, wobei richtig beantwortete Karten ein Fach weiter
wandern, falsch beantwortete immer wieder – egal, aus welchem Fach – ins erste zum
neuen Lernen zurückkommen. Aufgaben, die im letzten Fach angekommen sind, sind
vermutlich automatisiert. Sie sollten jedoch trotzdem von Zeit zu Zeit wiederholt werden.
Es ist sinnvoll, täglich fünf bis zehn Minuten ein konzentriertes Automatisierungstraining
durchzuführen.
Das gedächtnismäßige Beherrschen grundlegender mathematischer Inhalte vermittelt gerade auch rechenschwachen Schü-
lerinnen und Schülern durch das sichere und schnelle Ausführen von Routinen Erfolgserlebnisse.




