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Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Rechnenlernen
5. Wie erstellen Lehrkräfte passgenaue Lernangebote für den Mathematikunterricht?
Dazulegen (dynamischer Additionsbegriff)
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Das Kind stellt eine Zahl am Rechenrahmen ein und schiebt die zweite Zahl dazu.
Wird die erste Zahl auf einen Blick erfasst? Wird der 2. Summand noch einzeln
abgezählt? Wird die Summe auf einen Blick erfasst?
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Notieren der passenden Rechnung
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Am Rechenstrich markieren die Kinder die Ausgangszahl, tragen den Rechenpfeil und
den Operator ein und errechnen das Ergebnis.
Zählen die Kinder weiter? Ist die Operationsrichtung klar? Wie gehen die Kinder
mit Zehnerübergängen um? Werden Analogien und Verdopplungsstrategien ge-
nutzt?
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Die Kinder erzählen 3-Bild-Geschichten und finden Operationen zu den Situationen.
Versteht das Kind die Situation, kann es diese mit eigenen Worten wiedergeben
und zu Ende erzählen? Findet das Kind die passende Rechnung und notiert sie
richtig?
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Die Kinder variieren die Aufgabe. (Z. B.
„Der Junge hat am Anfang fünf Luftballons
und bekommt drei dazu.“
)
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Die Kinder erfinden zu einer vorgegebenen Rechnung eine kleine Rechengeschichte,
schreiben oder malen diese.
Nachbaraufgaben:
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Das Kind legt eine Verdopplungsaufgabe im Zwanzigerfeld in paariger Anordnung.
Aufgabe wird notiert. Nun wird einer der Summanden um 1 vergrößert bzw. ver-
kleinert. Die jeweils passende Rechnung wird notiert. Das Kind begründet. (Z. B.
„Es
waren 3 + 3 = 6. Ich habe unten ein Plättchen weggenommen. Jetzt sind es noch
fünf. Die Rechnung heißt 3 + 2 = 5.“
)
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Analog wird beim Dazulegen gesprochen.
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Nun weist das Kind einen Partner an zu handeln. (Z. B.
„Lege 4 + 4. Vier Plättchen
oben und vier Plättchen unten. Das sind acht Plättchen. Nimm jetzt unten ein Plätt-
chen weg. Dann sind es noch sieben Plättchen. Die Rechnung heißt 4 + 3 = 7.“
)
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Das Partnerkind handelt hinter dem Sichtschirm.
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Die Kinder lösen die Aufgaben rein symbolisch. Als Ausweitung kann zu einer gege-
benen Nachbaraufgabe auch die Verdopplungsaufgabe gesucht werden, die jeweils
hilft.
Addition von mehreren Summanden:
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Zu einer vorgegebenen Anzahl schiebt das Kind z. B. am Rechenrahmen zwei oder
drei Anzahlen dazu. Zwischenergebnisse können notiert werden. Sichere Rechner
werden sie nur im Kopf behalten.
Sukzessives Addieren von Stellenwerten bei zwei- und mehrstelligen Zahlen:
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Das Kind legt zu einer vorgegebenen Aufgabe erst den ersten Summanden mit
Stangen und Würfeln. Anschließend wird der zweite Summand sukzessive dazuge-
legt. Bei Überschreitungen muss gewechselt werden. (
„Wie viele sind es zusammen?“
)
Fasst das Kind stellengerecht zusammen? Zählt das Kind innerhalb des Stellen-
werts oder rechnet es? Werden zehn Würfel in eine Stange gewechselt?
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Als Notation bietet sich hier die stellengerechte Addition an:
45 + 20 = 65
65 + 6 = 71




