Die Realschule in Bayern

Video: Realschule konkret

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Die Realschule - eine gute Wahl für die Zukunft

Die Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 mit 10. Ihr Bildungsangebot richtet sich an junge Menschen, die an theoretischen Fragen interessiert sind und zugleich praktische Fähigkeiten und Neigungen haben. Sie vermittelt eine allgemeine und berufsvorbereitende Bildung.

Die Realschule endet mit einer Abschlussprüfung und verleiht den Realschulabschluss, einen mittleren Schulabschluss. An der Realschule gibt es drei Ausbildungsrichtungen, die sogenannten Wahlpflichtfächergruppen. Sie setzen ab Jahrgangsstufe 7 verschiedene Schwerpunkte im Unterrichtsangebot.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Realschule

Welche weiterführenden Schulen kann ich nach der Realschule besuchen? Vorlesen lassen

  • Berufsfachschule
  • Fachschule über Berufsausbildung
  • Fachakademie über Berufsausbildung
  • Fachoberschule
  • Berufsoberschule über Berufsausbildung
  • Kolleg
  • Gymnasium (vgl. die Infos dazu auf den Seiten zum Übertritt)

Welche Bildungsschwerpunkte werden in der Realschule gesetzt? Vorlesen lassen

An der Realschule gibt es drei Ausbildungsrichtungen, die Wahlpflichtfächergruppen I, II und III. Sie setzen ab Jahrgangsstufe 7 verschiedene Schwerpunkte im Unterrichtsangebot.

  • Wahlpflichtfächergruppe I Schwerpunkt: Mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich. Verstärkter Unterricht in Mathematik und Physik. Hinzu kommt das Fach Informationstechnologie mit CAD. Die Gruppe richtet sich vor allem an Schüler, die in einem technischen/naturwissenschaftlichen Beruf tätig werden wollen.
  • Wahlpflichtfächergruppe II Schwerpunkt: Wirtschaftlicher Bereich. Verstärkter Unterricht in Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Wirtschaft und Recht und Informationstechnologie. Die Gruppe richtet sich vor allem an Schüler, die in der Wirtschaft oder Verwaltung tätig werden wollen.
  • Wahlpflichtfächergruppe III In der Wahlpflichtfächergruppe IIIa liegt der Schwerpunkt auf der 2. Fremdsprache Französisch. In der Wahlpflichtfächergruppe IIIb werden Schwerpunkte in musisch-gestaltenden, im hauswirtschaftlichen oder im sozialen Bereich entsprechend dem Angebot der Schule gesetzt.

Was muss ich zum Probeunterricht an der Realschule wissen? Vorlesen lassen

Der Probeunterricht (soweit ein solcher erforderlich ist) für die Aufnahme in die Realschule findet zu folgenden Terminen statt:

  • für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 der Realschule vom 31. Mai bis 2. Juni 2016,
  • in begründeten Ausnahmefällen an mindestens zwei Tagen in der Regel in den letzten Tagen der Sommerferien.

Im dreitägigen Probeunterricht werden die Schüler in kleineren Unterrichtsgruppen zusammengefasst. Auf die bisherige Klassen- und Schulzugehörigkeit wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen. Für jede Unterrichtsgruppe sind zwei Lehrkräfte verantwortlich, die abwechselnd unterrichten und beobachten.

Dem Probeunterricht werden die Anforderungen der zuletzt besuchten Jahrgangsstufe unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Realschule zu Grunde gelegt.

Der Probeunterricht besteht aus Unterricht und schriftlichen Arbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik. Die schriftlichen Aufgaben werden zentral gestellt (bayernweit einheitliche Aufgaben). Bei der Festlegung der Arbeitszeit wird auf langsam schreibende Schüler Rücksicht genommen.

Im Fach Deutsch sind diese Aufgaben für den schriftlichen Teil des Probeunterrichts vorgesehen: Fragen zum Textverständnis, Schreibauftrag (erzählender Text), Rechtschreibung, Sprachkompetenz.

Im Fach Mathematik geht im schriftlichen Teil des Probeunterrichts um formales Rechnen, Lösen von Sachaufgaben, Geometrie.

Sowohl das Unterrichtsgespräch als auch der schriftliche Teil des Probeunterrichts sollen zur genauen Schülerbeobachtung genutzt werden. Dabei wird vor allem berücksichtigt:

  • Aufgeschlossenheit für Neues, Lerneifer
  • Konzentration und Gedächtnis
  • Auffassungsvermögen und Fähigkeit, logische Zusammenhänge nachzuvollziehen
  • sprachliche Fertigkeiten
  • Fantasie und Kreativität
  • Anwendung und Transfer
  • Arbeitstugenden

Interaktives E-Paper: Die bayerische Realschule

Die Realschule ist ein Erfolgsmodell. Durch die besondere Verbindung von Theorie und Praxis ist sie eine bei Schülern, Eltern, Lehrkräften und der Wirtschaft überaus anerkannte Schulform. Grundlegende Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen, soziale Kompetenzen, Wertevermittlung und Persönlichkeitsbildung stehen in der Realschule im Mittelpunkt von Unterricht und Schulleben.

Broschüre zur Studien- und Berufsorientierung an bayerischen Schulen

Vor der Berufs- und Studienwahl gilt es, die verschiedenen Chancen und Perspektiven in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt abzuwägen – vor allem aber, sich seiner individuellen Fähigkeiten und Neigungen bewusst zu werden. Umso wichtiger ist es, gründlich und gut informiert zu sein.

Die Broschüre „Berufs- und Studienorientierung an bayerischen Schulen“ gibt einen Überblick über die verschiedenen Ansätzen zur Berufs- und Studienorientierung in den bayerischen Schularten sowie über weiterführende Ansprechpartner.

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