genannten Definitionslisten veranschaulichen. Beim Anlegen von Listen ist
darauf zu achten,
in Dokumenten, die mit einer Textverarbeitung erstellt wurden, mit
Spiegelstrichen angelegte ungeordnete Aufzählungen zu entfernen,
da diese vom Internet-Browser automatisch gesetzt werden
und Aufzählungen in geordneten Listen nicht mit Nummern zu versehen,
da der Web-Browser diese ebenfalls automatisch einfügt.
Abhängig von der Anzahl der Zeilen und Spalten können Tabellen mitunter recht
komplex sein. Dennoch können Nutzer von Screenreadern in ihnen navigieren
und den Inhalt zeilen- oder spaltenweise auslesen. Tabellen sind barrierefrei
gestaltet, wenn sie
über Zeilen- und Spaltenüberschriften verfügen,
nicht mit Tabulatoren erstellt werden
und die in ihnen enthaltenen Zellen nicht miteinander verbunden sind.
Damit Zitate von Screenreadern erkannt werden, müssen diese in der Program-
miersprache HTML mit dem Befehl „"“ als Blockzitate gekennzeichnet
sein und mit dem so genannten „Cite-Attribut“ versehen werden. Da dieses
jedoch nur für Screenreader sichtbar ist, muss man darauf achten, Zitate mit
Quellenangaben im Fließtext zu platzieren.
Visuelle Gestaltung
Wenn Texte visuell einheitlich und übersichtlich gestaltet sind, so profitieren
davon alle Nutzer, jedoch besonders solche, die Vergrößerungsprogramme
einsetzen. Dazu kann man Formatierungsbefehle per Formatvorlagen in der
Textverarbeitung bestimmen oder diese im CMS festlegen. Mit dem Auge gut
wahrnehmbare Inhalte sind nicht nur angenehmer zu betrachten, sondern sie
erhöhen auch die Lesegeschwindigkeit. Hierzu ist es erforderlich,
Texte linksbündig auszurichten und im Flattersatz zu formatieren,
es dem Nutzer mit einem so genannten „Style switcher“ zu ermöglichen,
die Formatierung per Blocksatz auszuschalten,
statt Serifenschriften serifenlose Schriften mit einer Größe zwischen
12 und 18 Punkten zu verwenden,
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EINBINDUNG DER BARRIEREFREIHEIT IN DEN GESTALTUNGSPROZESS
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