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Auch für Menschen, deren motorische Einschränkungen derart stark sind,

dass sie weite Teile ihres Körpers nicht willkürlich bewegen können, gibt es

entsprechend angepasste PC-Systeme. Bei diesen wird die Bedienung per

Spracheingabe über den Atem oder durch Saugen und Blasen realisiert.

Um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Nutzern mit motorischen Einschrän-

kungen zu berücksichtigen, muss bereits bei der Planung einer Internetseite

darauf geachtet werden, dass diese vollständig mit Maus und Tastatur zu

bedienen ist und für die Eingabe in Formularen genügend Zeit zur Verfügung

steht. Anklickbare Schaltflächen müssen so dimensioniert sein, dass Nutzer

mit eingeschränkter Feinmotorik diese auch mit alternativen Eingabegeräten

zielsicher treffen können.

3.5 Nutzer mit kognitiven Einschränkungen

Im Gegensatz zu allen bislang thematisierten Behindertengruppen benötigen

Menschen mit kognitiven Einschränkungen nicht gezwungenermaßen spezielle

Hard- und Software zur Bedienung eines internetfähigen Endgeräts. Schwierig-

keiten treten eher beim Erfassen und Verstehen von Informationen auf.

Problematisch sind auf Internetseiten vor allem

sprachlich kompliziert formulierte Texte,

unübersichtlich gestaltete Navigationsmöglichkeiten

und blinkender Text, der bei Epileptikern einen Anfall auslösen kann.

Betreiber von Internetseiten können Nutzer mit kognitiven Einschränkungen

jedoch unterstützen, indem sie

Texte in einer möglichst einfachen und strukturierten Sprache formulieren,

eine Vorlesefunktion der Inhalte per Sprachausgabe implementieren,

einfache und nutzerfreundliche Navigationsmöglichkeiten vorsehen

und für blinkende Inhalte eine nutzerseitige Abschaltfunktion einbauen.

Zum Weiterlesen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.studieren-in-bayern.de/links

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INTERNETNUTZUNG DURCH MENSCHEN MIT EINSCHRÄNKUNGEN

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