Mobbing und Cybermobbing

Was ist Mobbing?

„Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit den negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist. Dabei besteht zwischen Tätern und Opfern meist ein Ungleichgewicht der Kräfte.“ (vgl. Olweus 2006a, Seite 22 ff.)

Was ist Cybermobbing?

"Unter Cyber-Mobbing (Synonym zu Cyber-Bullying) versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten über einen längeren Zeitraum hinweg." (klicksafe.de)

Das Besondere an Cyber-Mobbing ist der Eingriff rund um die Uhr in das Privatleben, das Ausmaß des Mobbings durch die Online-Verbreitung und der damit verbundene Kontrollverlust über die Nachrichten und Bilder, die Anonymität der Täter sowie dass die Betroffenheit des Opfers nicht unmittelbar wahrgenommen werden kann (vgl. Jannan, 2015 (4), S. 39f.), was die Hemmschwelle deswegen für Täter u.U. noch weiter senkt.

Begriffsunschärfe

Der konventionelle "Mobbing"-Begriff und das aktuellere "Cybermobbing" sind oft nicht (mehr) voneinander zu trennen: „Gerade weil der (...) Täter (Anm.) meist aus dem näheren Umfeld des Opfers stammt, geht das Cyber-Mobbing oft mit Mobbing in der Offline-Welt einher: Teils wird das Mobbing online weitergeführt, teils beginnt Mobbing online und setzt sich dann im Schulalltag fort.“ (klicksafe.de)

 

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