Freie Bewerber: Einstellungsmöglichkeiten und -verfahren

Wer kann sich als "freier bayerischer Bewerber" um eine Einstellung in den bayerischen Realschuldienst bemühen?

Freie bayerische Bewerber sind i. d. R. Bewerber, die nicht dem laufenden Prüfungsjahrgang angehören und nicht mehr berechtigt sind, am Wartelistenverfahren der staatlichen Realschulen teilzunehmen (siehe Wartelistenbewerber).

Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es für freie Bewerber mit bayerischen Staatsexamina bzw. mit Zweitem bayerischen Staatsexamen?

Neueinstellungen in den staatlichen Realschuldienst erfolgen ausschließlich zum September eines Jahres. Die Einstellungsmöglichkeiten in den staatlichen Realschuldienst Bayerns sind abhängig vom Bedarf in der jeweiligen Fächerverbindung sowie von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Stellen und variieren daher jährlich. Weitere Hinweise hierzu bietet die Lehrerbedarfsprognose. Im Einstellungsverfahren konkurrieren „freie bayerische Bewerber“ gemäß ihrer Leistung, Eignung und Befähigung mit den „freien außerbayerischen Bewerbern“ und den Bewerbern aus dem aktuellen Prüfungsjahrgang.

Abhängig von der Stellensituation sowie der Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann ein dauerhaftes Einstellungsangebot - falls ein solches möglich ist - in Form einer Einstellung als Probezeitbeamter (Planstelle), eines Supervertrags oder eines unbefristeten Arbeitsvertrags erfolgen.

Da derzeit in allen Fächern genügend qualifizierte Bewerber mit der Befähigung für das Lehramt an Realschulen zur Verfügung stehen, können Bewerbungen von Lehrkräften mit der Befähigung für andere Lehrämter (also auch mit der Befähigung für das Lehramt an Gymnasien) für eine dauerhafte Einstellung in den staatlichen Realschuldienst nicht berücksichtigt werden. Eine Bewerbung als Aushilfslehrkraft ist jedoch möglich.


 

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