Informationen zu Stellen an Förderschulen

Freie Stellen: Förderschulen suchen Lehrkräfte aller Lehrämter (befristete Arbeitsverträge)

Interessenten aller Lehrämter werden gebeten, sich mit vollständigen Angaben zu ihrem Lehramt (Fächerkombination), ihren vollständigen Kontaktdaten (Telefon, Anschrift) sowie ggf. unter Angabe ihrer bevorzugten Einsatzorten bzw. Einsatzregionen an die Regierungen direkt per Email zu wenden:

Regierung von Oberbayern; RSchDin Mayer-Lengsfeld: layana.mayer-lengsfeld@reg-ob.bayern.de

Regierung von Niederbayern; Ltd. RSchD Fauser: rainer.fauser@reg-nb.bayern.de

Regierung der Oberpfalz; RSchD Fricker: stefan.fricker@reg-opf.bayern.de

Regierung von Oberfranken; Ltd. RSchDin Scherr: luzia.scherr@reg-ofr.bayern.de

Regierung von Mittelfranken; Ltd. RSchD Kleindiek: gerhard.kleindiek@reg-mfr.bayern.de

Regierung von Unterfranken; Ltd. RSchDin Baum: angelika.baum@reg-ufr.bayern.de

Regierung von Schwaben; Ltd. RSchDin Thoma: claudia.thoma@reg-schw.bayern.de

Einstellungen

Einstellungsnoten 2018

Aktueller Prüfungsjahrgang und Warteliste

1. Aktueller Prüfungsjahrgang
Studienreferendare bewerben sich mit einem Fragebogen, den sie über ihre Seminarleitung erhalten und bis spätestens 15. April des Jahres über die Seminarleitung an die zuständige Regierung zurücksenden.

2. Warteliste
Konnten Bewerberinnen und Bewerbern des aktuellen Prüfungsjahrgangs aufgrund der Einstellungsnote kein unbefristetes Beschäftigungsangebot (Verbeamtung bzw. unbefristeter Arbeitsvertrag) gemacht werden, werden sie in die Warteliste aufgenommen. Über die Warteliste besteht insgesamt 5 Jahre lang die Möglichkeit, sich über eine jährliche Bereitschaftserklärung (ggf. mit Freigabeerklärung des Arbeitgebers) erneut zu bewerben. Das Formular der Bereitschaftserklärung mit dem zugehörigen Beiblatt erhalten die Bewerberinnen und Bewerber bei der zuständigen Regierung.
Abgabetermin bei der Regierung ist der 30. April eines jeden Jahres.

Außerbayerische Bewerber

Link zu den Informationen über die Anerkennung von Lehramtsqualifikationen

Bewerber aus anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland

Für den Wechsel aus einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland nach Bayern gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten:


1. Anerkennung der Lehramtsbefähigung und Teilnahme am Einstellungsverfahren

1.1 Außerbayerische Bewerber, die die Lehramtsbefähigung durch Ablegen der Ersten und der Zweiten Staatsprüfung in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland erworben haben: Sie werden bis auf Weiteres direkt in das Bewerbungsverfahren für den staatlichen Förderschuldienst in Bayern aufgenommen. Auf Antrag und nach Anerkennung der Ersten und der Zweiten Staatsprüfung nehmen Bewerber aus anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland auch ohne Nachqualifikationsprüfung am Einstellungsverfahren teil.

1.2 Außerbayerische Bewerber, die die Lehramtsbefähigung nach einem Bachelor-/Masterstudiengang und nach erfolgreicher Zweiter Staatsprüfung erworben haben: Mit einem Nachweis des Prüfungsamtes bzw. dem Transcript of Records (Original oder in amtlich beglaubigter Kopie) sind die Leistungen aus dem Bereich Sonderpädagogik mit mind. 120 ECTS (Leistungspunkten) zu belegen. Die Bewerber aus anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland werden dann bis auf Weiteres direkt in das Bewerbungsverfahren für den staatlichen Förderschuldienst in Bayern aufgenommen.

1.3 Sonderregelung für die Fachrichtungen Blindenpädagogik und Sehbehindertenpädagogik aufgrund des besonderen Bedarfs:

Da in Bayern keine Möglichkeit besteht, die sonderpädagogischen Fachrichtungen Blinden- und Sehbehindertenpädagogik zu studieren, ist Bayern in diesen Fachrichtungen auf außerbayerische Bewerber angewiesen.

Aufgrund des besonderes Bedarfs in den Fachrichtungen Blinden- und Sehbehindertenpädagogik und des besonderen dienstlichen Interesses sind nach Art. 22 Abs. 5 Bayerisches Lehrerbildungsgesetz (BayLBG) Sondervorschriften für die Feststellung der Lehramtsbefähigung zulässig.


2. Wechsel über das planstellenneutrale Lehrertauschverfahren
Informationen zum planstellenneutralen Lehrertauschverfahren zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland finden Sie auf den Seiten zum Lehrertauschverfahren.

Aktuelle Einstellungssituation

2018 ergab sich folgende Einstellungssituation für Lehrkräfte für Sonderpädagogik:

Von 347 Bewerbern des laufenden Prüfungsjahrgangs, der Wartelisten und der freien Bewerber konnten 347 Bewerber in den staatlichen Schuldienst übernommen werden (100%).

Festlegung der Einstellung 2018

Die Einstellung ergibt sich aus der Gegenüberstellung der Zahl der Einstellungsmöglichkeiten sowie der Zahl der Bewerber und deren Noten. Die Notengrenze wiederum ergibt sich aus der Zahl der tatsächlichen Einstellungsmöglichkeiten. Sie kann im Förderschulbereich je nach studierter sonderpädagogischer Fachrichtung auf Grund der Bedarfssituation durchaus unterschiedlich sein.

Aus den obigen Darlegungen ergibt sich, dass definitive Vorhersagen über die Zahl der Einstellungen und damit auch über Einstellungsnoten für das Schuljahr 2018/2019 nicht möglich sind. Die Einstellungsnoten werden jährlich neu ermittelt. Vorherige Annahmen wären spekulativ und der Sache nicht dienlich.

Planstellen

Zahl der Neueinstellungen

Wie viele Lehrkräfte im September eines Jahres neu eingestellt werden können, hängt sowohl vom Ersatzbedarf, also von der Anzahl an ausscheidenden Lehrkräften (Elternzeiten, Ruhestand, Entlassung, …), als auch vom Umfang der vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellten Stellen und Haushaltsmittel für Arbeitsverträge ab.

Einstellungsentscheidungen können erst im Juli getroffen werden, da der Ersatzbedarf für das neue Schuljahr bei allen Schularten erst im Juni ermittelt werden kann. Dies liegt daran, dass eine valide Auswertung aller Parameter (Schülerzahlen, Entscheidungen der Lehrkräfte zu z. B. Ruhestand, Beurlaubung oder Teilzeit, etc.) erst zu diesem Zeitpunkt vorliegt.

Bei der Einstellung wird für jede sonderpädagogische Fachrichtung eine eigene Liste mit Platzziffern erstellt, so dass nur Bewerber derselben Fachrichtung untereinander in Konkurrenz treten.

Bei der Zuteilung zu einem Regierungsbezirk während des Einstellungsverfahrens ist es das Ziel des Staatsministeriums, eine gleichmäßige und bedarfsgerechte Personalversorgung der Schulen im gesamten Flächenstaat Bayern zu gewährleisten und die Notwendigkeiten der Personalversorgung der Schulen bestmöglich mit den individuellen Einsatzwünschen der Lehrkräfte in Einklang zu bringen. Dabei wird jeder Einzelfall intensiv geprüft und die persönliche Situation der Lehrkräfte im Rahmen des Möglichen berücksichtigt. Gleichwohl sind die Rahmenbedingungen der Personalzuweisungen in erheblichem Maße über die einschlägigen rechtlichen Vorgaben und maßgeblichen Landtagsbeschlüsse definiert. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung (Art. 6 Abs. 1 GG). Dies stellt somit ein grundlegendes Entscheidungskriterium für die Zuweisung zu einem Regierungsbezirk dar. Bei gleichrangigen sozialen Kriterien entscheidet der Leistungsgrundsatz über die Zuweisung zu einem Regierungsbezirk. Diese Kriterien prägen den Entscheidungs- bzw. Ermessensspielraum der jeweiligen Sachbearbeiter.

 

  • durch Wehr- oder Zivildienst gemäß § 11 a Arbeitsplatzschutzgesetz bzw. § 78 Zivildienstgesetz,
  • infolge der Geburt oder der Betreuung eines Kindes gemäß § 125 b Abs. 1 Beamtenrechtsrahmengesetz - BRRG oder
  • durch die tatsächliche Pflege eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen

"Fiktiver Prüfungsjahrgang"

Verzögerungen

  • durch Wehr- oder Zivildienst gemäß § 11 a Arbeitsplatzschutzgesetz bzw. § 78 Zivildienstgesetz,
  • infolge der Geburt oder der Betreuung eines Kindes gemäß Art. 14 Abs. 2 Leistungslaufbahngesetz (LlBG) oder
  • durch die tatsächliche Pflege eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen nahen Angehörigen gemäß Art. 14 Abs. 2 LlBG

 

können im Rahmen der genannten gesetzlichen Regelungen bei der Einstellung berücksichtigt werden. Ein „fiktiver Prüfungsjahrgang“ entfaltet jedoch nur bei einer zwischenzeitlich eingetretenen Erhöhung der Anforderungen an die fachliche Eignung (Verschärfung der Einstellungsnote) seine Wirkung. Nicht in die gesetzlichen Voraussetzungen einbezogen sind Verzögerungen etwa durch ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr.

Verzögerungen durch Wehr- oder Zivildienst und infolge der Geburt oder der Betreuung eines Kindes werden grundsätzlich von Amts wegen durch die Regierungen geprüft. Eine Verzögerung durch Pflege ist der zuständigen Regierung unter Vorlage eines ärztlichen Attestes sowie einer detaillierten schriftlichen Erklärung des Bewerbers über Art und Umfang der (täglichen) Pflegeleistung unverzüglich mitzuteilen. Über die Anerkennung von Verzögerungen entscheidet die zuständige Regierung als Einstellungsbehörde. Die Betroffenen erhalten von dort gesondert Bescheid. Ansprechpartner für Fragen des fiktiven Prüfungsjahrgangs sind die Regierungen.
 

Aushilfsverträge

Mit anerkannter Erster Staatsprüfung bzw. mit einem Bachelor-/Master-Abschluss ist bereits eine Beschäftigung im privaten Förderschuldienst grundsätzlich möglich. Bewerbungen können an die privaten Förderschulen bzw. deren Träger direkt gerichtet werden. Ein Verzeichnis über Schulen - auch in privater Trägerschaft - ist unter der Adresse: https://www.km.bayern.de/lehrer/schulen-und-abschluesse/schulsuche.html abrufbar.

Ebenso besteht die Möglichkeit, sich für eine befristete Anstellung bei den Regierungen direkt zu bewerben.

Die Konaktadressen der Regierungen lauten:

  • Regierung von Oberbayern; RSchDin Mayer-Lengsfeld: layana.mayer-lengsfeld@reg-ob.bayern.de
  • Regierung von Niederbayern; Ltd. RSchD Fauser: rainer.fauser@reg-nb.bayern.de
  • Regierung der Oberpfalz; RSchD Fricker: stefan.fricker@reg-opf.bayern.de
  • Regierung von Oberfranken; Ltd. RSchDin Scherr: luzia.scherr@reg-ofr.bayern.de
  • Regierung von Mittelfranken; Ltd. RSchD Kleindiek: gerhard.kleindiek@reg-mfr.bayern.de
  • Regierung von Unterfranken; Ltd. RSchDin Baum: angelika.baum@reg-ufr.bayern.de
  • Regierung von Schwaben; Ltd. RSchDin Thoma: claudia.thoma@reg-schw.bayern.de

zusätzliche Informationen unter Quereinstieg

 

Sonstige Beschäftigungsmöglichkeiten

Neben einer Übernahme in den staatlichen Schuldienst ist grundsätzlich auch eine Verwendung im Privatschuldienst oder (bei Förderzentren für den Förderschwerpunkt Hören) auch im kommunalen Schuldienst (bei einem Bezirk) möglich. Ein Verzeichnis dieser Schulen ist bei der zuständigen Regierung erhältlich. Auf Einstellungsbedingungen bei privaten oder kommunalen Trägern hat das Staatsministerium keinen Einfluss.

Für eine Bewerbung bei einer nichtstaatlichen Schule oder für eine Bewerbung außerhalb Bayerns ist es für bayerische Bewerber möglich, vor Aushändigung des Prüfungszeugnisses bei der zuständigen Regierung eine Bestätigung über das voraussichtliche Ergebnis der Zweiten Staatsprüfung zu erhalten.

Bei einer Stellensuche ist es empfehlenswert, Rat bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu suchen, die Auskünfte u.a. auch über weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sowie über Förderungs- und Unterstützungsmaßnahmen erteilt.

Bewerbungsverfahren in andere Bundesländer

Infos zum Wechsel

Für Lehrkräfte besteht nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.05.2001 die Möglichkeit, über das Lehrertauschverfahren und über eine "Freie Bewerbung" im Rahmen eines Einstellungsverfahrens eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland das Bundesland zu wechseln.
Weiteren Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten zum Lehrertauschverfahren.

Verzeichnis der Bezirksregierungen

Karte von Bayern Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Niederbayern Oberbayern

Regierung von Oberbayern
80534 München
Tel.: 089/2176 -1

 

Regierung von Niederbayern
Postfach
84023 Landshut
Tel.: 0871/808-01

 

Regierung der Oberpfalz
93039 Regensburg
Tel.: 0941/5680-0
 

Regierung von Oberfranken
Postfach 11 01 65
95420 Bayreuth
Tel.: 0921/604-0

 

Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
91511 Ansbach
Tel.: 0981/53-0

 


Regierung von Unterfranken
97064 Würzburg
Tel.: 0931/380-0

 


Regierung von Schwaben
86145 Augsburg
Tel.: 0821/327-01

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