Vorbereitungsdienst Lehramt Gymnasium

Der gegenseitige Austausch zwischen den Referendaren im Studienseminar ist eine wertvolle Unterstützung
Der gegenseitige Austausch zwischen den Referendaren im Studienseminar ist eine wertvolle Unterstützung

Rechtsgrundlage für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst (= Referendariat) ist die Zulassungs- und Ausbildungsordnung für das Lehramt an Gymnasien (ZALG).
Der Vorbereitungsdienst beginnt jeweils im Februar und im September und dauert 24 Monate.

Aufbau des Vorbereitungsdienstes
Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte.
Im ersten Ausbildungsabschnitt (6 Monate) werden die Studienreferendare an der Schule ausgebildet, an der das Studienseminar eingerichtet ist (Seminarschule).
Im zweiten Ausbildungsabschnitt (12 Monate) werden die Studienreferendare einer anderen Schule (Einsatzschule) zugewiesen. Einsatzschulen sind staatliche Gymnasien.
Im dritten Ausbildungsabschnitt (6 Monate) schließen die Studienreferendare ihre Ausbildung an der Seminarschule ab.

Die Ausbildung der Studienreferendare umfasst folgende Elemente:

  • Hörstunden in den eigenen Fächern zu Beginn der Ausbildung
  • Hospitationen in anderen Fächern und anderen Schulen
  • Lehrversuche (Planung und Gestaltung einer Unterrichtseinheit)
  • Zusammenhängender Unterricht ab dem dritten Monat des Vorbereitungsdienstes
  • Eigenverantwortlicher Unterricht ab dem sechsten oder siebten Monat des Vorbereitungsdienstes, insbesondere im zweiten und dritten Ausbildungsabschnitt
  • Fachsitzungen zur Vermittlung der Inhalte der fachspezifischen Ausbildung
  • Praktika und Übungen in geeigneten Fächern
  • Allgemeine Sitzungen zur Vermittlung der Ausbildungsinhalte in Pädagogik, Psychologie, Schulrecht und Schulkunde sowie Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung
  • Lehrgänge und Veranstaltungen mehrerer Studienseminare


Die Ausbildung im zweiten Ausbildungsabschnitt an der Einsatzschule dient dazu, dass die Studienreferendare eine andere Schule näher kennen lernen, dort durch Erteilung von Unterricht ihre pädagogischen, fachdidaktischen und methodischen Erfahrungen erweitern und Sicherheit im Unterrichten gewinnen.

Der Vorbereitungsdienst endet mit der Zweiten Staatsprüfung. Rechtsgrundlage hierfür ist die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II).
Studienreferendare, die diese Prüfung bestanden haben, sind auf Grund des Prüfungszeugnisses berechtigt, die Bezeichnung „Lehramtsassessor“ zu führen.

Anmeldung zum Vorbereitungsdienst

Hinweis: Wir fügen die Anmeldeunterlagen für den Vorbereitungsdienst automatisch dem Zulassungsschreiben zur Ersten Staatsprüfung in Bayern bei.

Weitere Interessenten fordern die Anmeldeunterlagen unter Angabe von Fächerverbindung (siehe § 123 Abs. 3 Nr. 1 Lehramtsprüfungsordnung l i.d. Fassung vom 13. März 2008 i.V.m. § 63 Lehramtsprüfungsordnung l i.d. Fassung vom 7. November 2002) und Abschlussart und -ort sowie der Postanschrift

  • für den Vorbereitungsdienst, der jeweils im Februar beginnt (Anmeldeschluss ist jeweils Mitte September) unter VDGYF@stmbw.bayern.de
  • für den Vorbereitungsdienst, der jeweils im September beginnt (Anmeldeschluss ist jeweils Mitte April) unter VDGYS@stmbw.bayern.de

an.

Weitere Informationen und Links

Formulare für den Einsatz von Studienreferendaren im 2. Ausbildungsabschnitt

Erläuterung zum Ausfüllen des Formulars
Die erste Seite des Formulars kann elektronisch am Rechner ausgefüllt werden. Eine Speicherung des ausgefüllten Formulars ist nicht möglich. Bitte drucken Sie dann beide Seiten aus und kopieren Sie diese doppelseitig auf ein DIN-A4-Blatt.

Verwenden Sie für die Fächer folgende Kurzbezeichnungen:

B Biologie Gr Griechisch Ps Psychologie
C Chemie In Informatik R Rumänisch
D Deutsch It Italienisch Ru Russisch
E Englisch K Kath. Religionslehre Sk Sozialkunde
Eth Ethik Ku Kunst Sm Sport männlich
Ev Ev. Religionslehre L Latein Sp Spanisch
F Französisch M Mathematik Sw Sport weiblich
G Geschichte Mu Musik WR Wirtschaft/Recht
Geo Geographie Ph Physik

Seminarschule:
Geben Sie die Schulnummer und den entsprechenden Regierungsbezirk (OFR, UFR, MFR, OPF, NDB, SCH, OBB) an.

Vergabe der Ortswünsche (Noten 1 bis 4):
Beim Ausfüllen sollen die mit "1" gekennzeichneten Ortswünsche in roter Farbe von den mit „2“ bis „4“ bewerteten Wünschen abgehoben werden.
Allen Orten eine Bewertungsqualität zuzuweisen ist nicht erforderlich, vielmehr soll aus der Bewertung ersichtlich werden, in welchen Räumen der Betreffende eingesetzt zu werden wünscht.

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