Ziel: Lehrerin/Lehrer für Sonderpädagogik (an der Förderschule)

Die Befähigung für das Lehramt für Sonderpädagogik können Sie folgendermaßen erwerben:
 

  • Durch die erfolgreiche Ablegung der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen/für Sonderpädagogik in einer vertieft studierten sonderpädagogischen Fachrichtung
  • sowie darauf aubauend durch die Ableistung des zweijährigen Vorbereitungsdienstes (Referendariat) mit anschließender erfolgreicher Ablegung der Zweiten Staatsprüfung.

Die Erweiterung mit einer zweiten sonderpädagogischen Fachrichtung ist grundsätzlich möglich.

In Bayern besteht keine Möglichkeit, die sonderpädagogische Fachrichtung "Blinden- und Sehbehindertenpädagogik" zu studieren.
Deshalb bitten wir Interessenten aus anderen Bundesländern mit der Fachrichtung Blinden- oder Sehbehindertenpädagogik sowie Lehrkräfte der Grund- und Mittelschule, die Interesse an einem Quereinstieg haben, sich an das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zu wenden.

Wo kann ich eingesetzt werden?

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Lehramtsstudium für Sonderpädagogik und einer Einstellung in den bayerischen Schuldienst kann ich an Förderschulen, an Schulen für Kranke wie an der allgemeinen Schule im Rahmen einer inklusiven Förderung und Unterrichtung (Mobile Sonderpädagogische Dienste, Kooperationsklassen, Außenklassen etc.)
eingesetzt werden.
Es gibt folgende Arten von Förderschulen:

  • Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung (Förderzentren mit den unterschiedlichen Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Hören sowie Sehen, Schulen zur Erziehungshilfe, Schulen zur Sprachförderung, Schulen zur Lernförderung, sonderpädagogische Förderzentren/SFZ)
  • Realschulen zur sonderpädagogischen Förderung
  • Berufliche Schulen zur sonderpädagogischen Förderung

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