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Strategische Zielsetzungen und Maßnahmen

Die Hochschule der Zukunft wird und muss sich in vielfacher Hinsicht wandeln, um

nicht nur auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu reagieren, sondern alle

Aspekte dieser Entwicklung aktiv in ihr strategisches Handeln zu integrieren. Digi-

talisierung ist kein punktuelles Detailphänomen, sondern verändert nachhaltig den All

tag und die Arbeitsweise von Wissenschaftlern und Studierenden durch neue fächer

übergreifende und ortsunabhängige Formen des Forschens, Lehrens und Lernens.

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Das Spektrum an wissenschaftlichen

Methoden, insbesondere die Art und

Weise von Erkenntnisgewinn, erweitert

sich durch die Digitalisierung. So eröff

nen bspw. algorithmische Ansätze und

numerische Verfahren einen neuen

Zugang zu wissenschaftlichem Fort

schritt und sollen deshalb in der Hoch

schulausbildung fachunabhängig stärker

verankert werden. Dies erfordert neue

Ausbildungsprofile.

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Die Hochschulen sollen zu einem „Digi

talen Campus“ werden, auf dem alle

Akteure der Wissenschaft die Chancen

und Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und von ihnen profitieren. Es geht darum,

sowohl die Leistungsstärke als auch die Chancengerechtigkeit des Hochschulsystems

als Ganzes zu verbessern. Dies gilt in vergleichbarer Weise auch für unsere Kulturein

richtungen, die ihre Angebote und Inhalte entsprechend ausrichten müssen.

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Durch gezielte und konzentrierte Strukturmaßnahmen sollen – im Rahmen der durch

den Staatshaushalt gegebenen Möglichkeiten – in den nächsten Jahren die Vorausset

zungen dafür geschaffen werden, dass sich die Hochschulen sowie die Kultureinrich

tungen zukunftsorientiert weiterentwickeln und mit ihren digitalen Möglichkeiten und

Angeboten bedeutende Mehrwerte für Studierende, Lehrende, Forschende und die

interessierte Öffentlichkeit schaffen können.

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