Innovationsbündnis Hochschule 2013

Die Präsidentinnen und Präsidenten der 26 bayerischen Universitäten und Fachhochschulen und die Bayerische Staatsregierung haben am 18. Juli 2008 das Innovationsbündnis Hochschule 2013 unterschrieben. Es setzt das im Mai 2005 zwischen Staat und Hochschulen geschlossene erste Innovationsbündnis fort, das zum Jahresende 2008 ausgelaufen ist. Die Eckpunkte des neuen Bündnisses sind sichere finanzielle Rahmenbedingungen für Bayerns Hochschulen bis 2013, ein milliardenschweres Ausbauprogramm, mehr Personal, massive Investitionen in Bayerns Hochschulbauten sowie eine deutliche Aufstockung der beiden Innovationsfonds für Universitäten und Fachhochschulen.

Partnerschaftliches Verhältnis

Der Vertragsabschluss belegt die enorme Bedeutung der Hochschulen für Wohlstand, Zukunftssicherheit und Arbeitsplätze in Bayern. Das Bündnis steht exemplarisch für ein hervorragendes partnerschaftliches Verhältnis zwischen dem Freistaat und den Hochschulen, in dem der Staat nicht einseitig diktiert, sondern das Prinzip von Leistung und Gegenleistung gilt.

Planungssicherheit und aktive Beteiligung am Reformprozess

Hervorzuheben ist die hohe Bedeutung der Vereinbarung im aktuellen Reformprozess an den Hochschulen: Insbesondere sind die stark steigenden Studierendenzahlen, der doppelte Abiturjahrgang 2011 und der Modernisierungsbedarf im Hochschulbau zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre. Dementsprechend bilden sie den Kernpunkt des Innovationsbündnisses Hochschule 2013.  

Angesichts der gewaltigen Umbrüche, in denen sich die Hochschullandschaft befindet, brauchen die Hochschulen planerische Sicherheit und langfristig finanzielle Verlässlichkeit. Das Innovationsbündnis bietet in seiner Laufzeit von 2009 bis 2013 die Gewähr, dass die Staatsregierung den Hochschulen auch in Zukunft ein zuverlässiger und verantwortungsvoller Partner ist.  

Im Gegenzug verpflichten sich die Hochschulen zur aktiven Mitgestaltung des Reformprozesses und zur Aufnahme der für die kommenden Jahre prognostizierten zusätzlichen Studierenden einschließlich der Absolventen des doppelten Abiturjahrgangs 2011.

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