Heimatnahe Therapie für krebskranke Kinder Der Freistaat unterstützt KIONET-Bayern

Unterstützer des Netzwerks im Landtag (v.r.n.l.): Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Carolina Trautner, MdL, Sylvia Stierstorfer, MdL, Oliver Jörg, MdL, Staatsminister Joachim Herrmann und Dr. Franz Rieger, MdL
Unterstützer des Netzwerks im Landtag (v.r.n.l.): Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Carolina Trautner, MdL, Sylvia Stierstorfer, MdL, Oliver Jörg, MdL, Staatsminister Joachim Herrmann und Dr. Franz Rieger, MdL

Großer Schritt für die kleinen Patienten: Die Unikliniken in Erlangen, Regensburg, Würzburg und das Klinikum Augsburg arbeiten in einem kinderonkologischen Netzwerk zusammen. Dadurch sollen krebskranke Kinder heimatnah mit verbesserten Therapiemöglichkeiten versorgt werden. Der Freistaat unterstützt das Projekt mit 400.000 Euro.

Als „äußerst wertvolle und wichtige Initiative“ bezeichnete Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler den Ansatz des kinderonkologischen Netzwerks KIONET-Bayern. Im Verbund KIONET-Bayern haben sich bisher die relevanten Fachbereiche der Universitätsklinika in Erlangen, Regensburg und Würzburg, des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität (TU) München sowie des Klinikums Augsburg zusammengeschlossen, um gemeinsam klinische Studien durchzuführen und ihre medizinische Erfahrung in diesem Bereich zu bündeln.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) mit (v.re.) Prof. Dr. Dr. Michael Frühwald, Klinikum Augsburg, Sylvia Stierstorfer, MdL, PD Dr. Dr. Irene Teichert-von Lüttichau, Kinderklinik Schwabing, Prof. Dr. Oliver Kölbl, Uniklinik Regensburg, Prof. Dr. Paul-Gerhardt Schlegel, Uniklinik Würzburg, Prof. Dr. Selim Corbacioglu, Uniklinik Regensburg, Paul-Robert Binner, Studienkoordinator KIONET, und Prof. Dr. Markus Metzler, Uniklinik Erlangen
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) mit (v.re.) Prof. Dr. Dr. Michael Frühwald, Klinikum Augsburg, Sylvia Stierstorfer, MdL, PD Dr. Dr. Irene Teichert-von Lüttichau, Kinderklinik Schwabing, Prof. Dr. Oliver Kölbl, Uniklinik Regensburg, Prof. Dr. Paul-Gerhardt Schlegel, Uniklinik Würzburg, Prof. Dr. Selim Corbacioglu, Uniklinik Regensburg, Paul-Robert Binner, Studienkoordinator KIONET, und Prof. Dr. Markus Metzler, Uniklinik Erlangen

„Kinder und Jugendliche haben bei Krebserkrankungen oft gute Heilungschancen, leiden aber mitunter ein Leben lang an den Langzeitfolgen. Um sowohl die Überlebenschance als auch die Lebensqualität der kleinen Patienten nachhaltig zu verbessern, sind aufwändige wissenschaftliche Projekte erforderlich. Daher unterstützen wir das Netzwerk gerne mit 400.000 Euro“, betonte Bernd Sibler. Der Bayerische Landtag hatte kürzlich diese Summe für das KIONET-Bayern im Nachtragshaushalt 2018 beschlossen.

Ziel: Zugang zu innovativen Therapieformen in der Nähe

Durch die Kooperation der verschiedenen Einrichtungen kann eine heimatnähere Versorgung der jungen Patienten gewährleistet werden, da für sie nun das gebündelte Fachwissen aller beteiligten Kliniken zur Verfügung steht. Betroffene Familien müssen so keine langen Anreisen mehr auf sich nehmen. Gleichzeitig soll im Verbund die Forschung im Bereich der Kinderonkologie weiter vorangebracht werden, indem ein größerer Patientenkreis an Studien teilnehmen kann. „Dieses Projekt ist mir ein Herzensanliegen. Wenn wir damit krebskranken Kindern und Jugendlichen den Zugang zu innovativen Therapieformen ermöglichen und ihnen und ihren Familien Hoffnung geben können, dann ist jeder Cent mehr als gut angelegt“, so der Staatssekretär.

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