Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Bayern HAWs garantieren Fortschritt und Dynamik im Freistaat

Prof. Dr. Edwin Schicker von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg leitete einen Workshop
Prof. Dr. Edwin Schicker von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg leitete einen Workshop

Wie muss die Zukunft der HAWs aussehen? Was wird von den Lehrenden, den Studierenden und den Partnern aus Politik und Wirtschaft verlangt? Um diese Fragestellungen drehte sich eine zweitägige Tagung in Tutzing. Vertreter von Hochschulen, der Politik und der Wirtschaft tauschten sich darüber in Workshops, Vorträgen und Diskussionen aus, um gemeinsam ein Zukunftsbild für die HAWs zu entwickeln.

Als „dynamische Zukunftswerkstätten“ bezeichnete Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) bei der Eröffnung einer Tagung an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler

„Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Freistaat bilden junge Talente auf höchstem Niveau aus. Mit ihrer anwendungsbezogenen Forschung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort sind sie Innovationsmotoren für die Region und Garanten für Fortschritt und Dynamik im Freistaat. Kurz: Sie sind ein Erfolgsmodell!“, so Sibler.

In seinem Grußwort ging er auf die beeindruckende Entwicklung der bayerischen Einrichtungen ein: Die Studierendenzahlen seien in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Diese Hochschulart habe sich rasant entwickelt und selbst neu erfunden, das Aufgabenspektrum sei stetig gewachsen. Beispielhaft nannte er u.a. den Auf- und Ausbau von berufsbegleitenden und dualen Studiengängen, die Akademisierung neuer Berufsfelder und die zunehmende Digitalisierung in der Lehre.

Ausbauprogramm soll weitergeführt werden

„Bildung ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und ein entscheidender Standortfaktor. Daher investiert der Freistaat mit über einem Drittel des Staatshaushalts kraftvoll in Bildung, Wissenschaft und Kunst“, betonte der Staatssekretär. Er verwies auf das Engagement bei den laufenden Verhandlungen zum Inhalt des neuen Innovationsbündnisses „Hochschule 4.0“. Dieses soll unter anderem den Hochschulen erneut eine verlässliche Grundfinanzierung und Planungssicherheit gewährleisten. Um die Ausbildungskapazitäten an den Hochschulen im Freistaat zu sichern, sei geplant, das Ausbauprogramm bis 2022 in vollem Umfang weiterzuführen.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler dankte den Hochschulleitungen, den Professorinnen und Professoren und dem gesamten Personal für ihr Engagement bei der Weiterentwicklung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften: „Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir stetig daran, unsere Hochschulen auch künftig an der Spitze konkurrenzfähig zu halten – in der Lehre, in der Forschung und in der Infrastruktur!“ So wird u.a. eine deutliche Aufstockung des Innovationsfonds und eine weitere Vernetzung in die Region hinein angestrebt.

Die zweitägige Veranstaltung „Lehre, Forschung, Third Mission – Die Zukunft der Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wurde vom Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an Fachhochschulen in Bayern e.V. (vhb) und der Akademie für Politische Bildung (apb) in Tutzing organisiert. Ziel der Tagung war die Erarbeitung einer Zukunftsstrategie für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. An ihr nahmen vor allem Vertreter von Hochschulen, der Politik und der Wirtschaft teil.

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