Elitenetzwerk Bayern - Aktuelles aus den Programmen Elitestudiengang „Kulturwissenschaften des Vorderen Orients“ eröffnet

Professorinnen und Professoren der Universität Bamberg und Erlangen-Nürnberg gemeinsam mit der Gastprofessorin (v.l.n.r.): Prof. Lorenz Korn, Prof. Elke Hartmann, Prof. Hacik Gazer, Prof. Lale Behzadi, Prof. Geoffrey Haig, Prof. Birgitt Hoffmann (hintere Reihe) sowie Prof. Susanne Talabardon, Dr. Schayan Gharevi und Prof. Georges Tamer (vorne).
Professorinnen und Professoren der Universität Bamberg und Erlangen-Nürnberg gemeinsam mit der Gastprofessorin (v.l.n.r.): Prof. Lorenz Korn, Prof. Elke Hartmann, Prof. Hacik Gazer, Prof. Lale Behzadi, Prof. Geoffrey Haig, Prof. Birgitt Hoffmann (hintere Reihe) sowie Prof. Susanne Talabardon, Dr. Schayan Gharevi und Prof. Georges Tamer (vorne).

Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung mit rund 120 Gästen im ehemaligen Jesuitenkolleg in Bamberg fiel für den Elitestudiengang „Kulturwissenschaften des Vorderen Orients“ der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der Startschuss.

Der zukunftsweisende, höchst innovative und international kompetitive Elitestudiengang unter dem Dach des Elitenetzwerks Bayern wird nun zunächst für die folgenden fünf Jahre durch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert.

Im inhaltlichen Fokus des Elite-Studiengangs stehen die Vielfalt und der historische Wandel in den Kulturen des Vorderen Orients, wobei den Studierenden ein umfassender interdisziplinärer Zugang zu den historischen, kulturellen und politischen Verflechtungen der verschiedenen Teilregionen des Vorderen Orients ermöglicht werden soll. Die Bedeutung dieses Ansatzes betonte auch Orientwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Leder von der Universität Halle-Wittenberg, der den Festvortrag hielt: Er veranschaulichte anhand der Korrespondenzliteratur Sultan Saladins, wie wichtig das In-Beziehung-Setzen und Anerkennen verschiedener Sichtweisen für das Verständnis und die Interpretation überlieferter historischer Werke sei.

In der Verwirklichung dieses interdisziplinären und transkulturellen Ansatzes kann der Elitestudiengang auf ein deutschlandweit nahezu einzigartiges Kompetenznetzwerk der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zurückgreifen, das in Forschung und Lehre in ganz überragender Weise die Kulturen des Vorderen Orients in ihren multiplen Komplexitäten zu erfassen und zu bewerten vermag.

Weiter verstärkt wird dieses erstklassige Netzwerk seit dem Wintersemester 2017/18 mit Prof. Dr. Elke Hartmann. Sie hat als erste Wissenschaftlerin die Gastprofessur des Elite-Studiengangs inne, die ab sofort jeweils für ein Jahr mit renommierten Orientwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern besetzt wird. Prof. Lorenz Korn, Sprecher des Elite-Studiengangs, betonte in diesem Zusammenhang: „Die Förderung des Elitenetzwerks Bayern hat es uns ermöglicht, eine Gastprofessur einzurichten. Elke Hartmann ergänzt mit ihrem interdisziplinären Profil und ihrem kulturwissenschaftlich-historischen Ansatz unser Forschungsportfolio ideal. Für das Wintersemester 2018/19 werden wir diese Stelle international ausschreiben, weil dadurch spannende Impulse aus anderen Kulturen in den Studiengang eingebracht werden.“

Gemeinsam bei der Eröffnung des Elitestudiengangs
Gemeinsam bei der Eröffnung des Elitestudiengangs "Kulturwissenschaften des Vorderen Orients": Prof. Birgitt Hoffmann, Prof. Markus Behmer, Beate Lindner, Prof. Rainer Trinczek, Prof. Lorenz Korn und Prof. Friedrich Paulsen (v.l.)

Beate Lindner, Leitung der Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern, betonte im Reigen der Grußworte von Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg, Prof. Dr. Birgitt Hoffmann, Geschäftsführende Direktorin des Bamberger Instituts für Orientalistik, sowie den Dekanen Prof. Dr. Markus Behmer und Prof. Dr. Rainer Trinczek, dass die Studierenden des Elite-Studiengangs „Kulturwissenschaften des Vorderen Orients“ im Rahmen der Spitzenförderung nicht nur eine ausgezeichnete Ausbildung erhalten, sondern auch neue Brücken des kulturellen Dialogs schlagen würden.

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