Bayern barrierefrei Hochschulverbund erhält Auszeichnung für Engagement in der Inklusion

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (l.) übergab das Signet an die Vertreter des ausgezeichneten Verbunds
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (l.) übergab das Signet an die Vertreter des ausgezeichneten Verbunds

Die Universitäten Würzburg und Bayreuth sowie die Hochschulen Ansbach, Landshut, München und Deggendorf ziehen bei der Inklusion an einem Strang: In einem Forschungs- und Praxisverbund setzen sie sich mit vielfältigen Initiativen für die Barrierefreiheit ein. Für sein Engagement erhielt der Verbund nun das Signet "Bayern barrierefrei".

Der Forschungs- und Praxisverbund „Inklusion an Hochschulen und barrierefreies Bayern“, dem die Universitäten Würzburg und Bayreuth, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Ansbach, Landshut und München sowie die Technische Hochschule Deggendorf angehören, erhielt aus den Händen von Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler das Signet „Bayern barrierefrei“. Das Signet ist Bestandteil des gleichnamigen Programms der Bayerischen Staatsregierung und soll ein Zeichen der Würdigung für all diejenigen sein, die in Bayern Barrieren abbauen.

Bei der feierlichen Übergabe im Bayerischen Wissenschaftsministerium erklärte der Staatssekretär: „Ich freue mich über das wertvolle Engagement der beteiligten Hochschulen, gemeinsam ein Zeichen für die Barrierefreiheit zu setzen! Mit dem Signet ‚Bayern barrierefrei‘ erhält der Forschungs- und Praxisverbund nun eine sichtbare Anerkennung für seine vielfältigen Maßnahmen. Für ihren Einsatz, die Barrierefreiheit und damit die Inklusion in der bayerischen Hochschullandschaft und in unserer Gesellschaft voranzubringen, danke ich allen Projektverantwortlichen.“

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weiter voranbringen

Im Forschungs- und Praxisverbund werden die Initiativen der einzelnen Hochschulen im Bereich der Inklusion zusammengeführt und wissenschaftlich begleitet. Zudem hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, die praxisorientierte Forschung auszubauen, neue Lehrformen zu entwickeln, Netzwerke zu bilden und Handlungsempfehlungen auszusprechen. Die daraus entstehenden Impulse sollen die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben weiter voranbringen, auch über die Hochschulen und den Freistaat hinaus. „Inklusion ist eine Herausforderung, die uns alle angeht!“, betonte Bernd Sibler. „Nur wenn jeder mitwirkt, kann es gelingen, sämtliche Lebensbereiche für alle Menschen gleichermaßen zugänglich und nutzbar zu machen. Daran müssen wir alle gemeinsam arbeiten.“

Der Forschungs- und Praxisverbund „Inklusion an Hochschulen und barrierefreies Bayern“ hat im Januar 2017 seine Arbeit aufgenommen. Die Koordination der Aktivitäten innerhalb des Verbundes übernimmt die Universität Würzburg.

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