Klinikum der Universität München Neue Portalklinik begeht Richtfest

Die Portalklinik (hier im Architektenentwurf von Ludes Generalplaner GmbH) wird nach ihrer Fertigstellung die Anlaufstelle der LMU-Universitätsmedizin in der Innenstadt sein
Die Portalklinik (hier im Architektenentwurf von Ludes Generalplaner GmbH) wird nach ihrer Fertigstellung die Anlaufstelle der LMU-Universitätsmedizin in der Innenstadt sein

Die LMU-Universitätsmedizin bekommt im Herzen Münchens eine hochmoderne Anlaufstelle. Mit seiner interdisziplinären Portalklinik wird das Klinikum seine Patienten am Campus Innenstadt auf höchstem Niveau versorgen. Nun wurde das Richtfest für den Bau gefeiert.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle stellte beim Richtfest für die neue Portalklinik an der Ecke Ziemssenstraße/Nußbaumstraße in der Münchner Ludwigsvorstadt ihre Bedeutung für die Patientenversorgung, für Forschung und Lehre des Klinikums der Universität München heraus. „Mit der Portalklinik bleibt das Klinikum der Universität München und damit Spitzenmedizin mitten im Herzen der Stadt für die Menschen präsent. Für Patienten, die ambulant oder kurzzeitig stationär versorgt werden müssen, wird die Portalklinik nämlich eine hochmoderne Anlaufstelle in bester Innenstadtlage. Dort werden auch bisher im Ziemssenblock und in der Maistraße untergebrachte stationäre Bereiche eine neue Heimat finden. In der Portalklinik wird die Forschung mit Schwerpunkten wie Diabetes, Endokrinologie oder Geriatrie langfristig gestärkt.“

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle freute sich zusammen mit LMU-Präsident Prof. Dr. Bernd Huber, Dekan Prof. Dr. Reinhard Hickel und Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Karl-Walter Jauch (v.l.n.r.) über den erfolgreichen Baufortschritt
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle freute sich zusammen mit LMU-Präsident Prof. Dr. Bernd Huber, Dekan Prof. Dr. Reinhard Hickel und Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Karl-Walter Jauch (v.l.n.r.) über den erfolgreichen Baufortschritt

Bauherr der Portalklinik, die für rund 98 Millionen Euro erstehen wird, ist das Klinikum der Universität München selbst. Die Kosten werden zu zwei Dritteln von diesem selbst und zu einem Drittel vom Freistaat Bayern geschultert. Die Portalklinik wird neben Ambulanzen und einer interdisziplinären Notaufnahme 200 fächerübergreifend belegbare Betten beherbergen, die eine Akut- und Regelversorgung insbesondere in der Inneren Medizin, Unfallchirurgie und Chirurgie mit ambulanten Operationen sowie Geburtshilfe ermöglichen.

Minister Spaenle abschließend: „Das Projekt hat eine wichtige Bedeutung für das langfristige Zukunftskonzept des Klinikums. Dadurch können sich Angebote am Campus Innenstadt und am Campus Großhadern in idealer Weise fachlich ergänzen. Und auch für die Ausbildung der Studierenden ist die Einrichtung ein wichtiges Element. Ich danke allen an der Planung und an dem Bau beteiligten Personen und Einrichtungen und wünsche dem Bau weiter gutes Gelingen.“

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