Zukunftskonzept Hochschulstandorte Nürnberg und Erlangen werden gestärkt

Nürnberg soll eine eigenständige Hochschuleinrichtung mit universitärem Charakter und zahlreichen Studienplätzen erhalten
Nürnberg soll eine eigenständige Hochschuleinrichtung mit universitärem Charakter und zahlreichen Studienplätzen erhalten

Die Bayerische Staatsregierung will die Hochschulstandorte Nürnberg und Erlangen massiv stärken. Dazu wird ein Zukunftskonzept erarbeitet. Unter anderem soll Nürnberg eine eigenständige Hochschuleinrichtung mit universitärem Charakter und zahlreichen Studienplätzen erhalten.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

Die Bayerische Staatsregierung hat Eckpunkte für ein Zukunftskonzept vorgelegt, mit dem sowohl Nürnberg als auch Erlangen als Hochschulstädte kraftvoll weiterentwickelt werden.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte: "Das hat wegweisende Bedeutung für die Hochschulstandorte Nürnberg und Erlangen. Dies ist ein weiterer Schritt, mit dem wir die Wissenschaft im Freistaat Bayern stärken und Forschung und Lehre an unseren Universitäten und Hochschulen zukunftsorientiert weiterentwickeln."

Ministerpräsident Horst Seehofer
Ministerpräsident Horst Seehofer

Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte: "Das ist ein wuchtiger Aufschlag, von dem Nürnberg und Erlangen gleichermaßen profitieren und der die Metropolregion insgesamt noch zukunftsfähiger machen wird. So bringen wir die Region wissenschafts- und wirtschaftspolitisch voran - mit neuen technologischen Zukunftsfeldern und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen."

In Nürnberg soll eine eigenständige Hochschuleinrichtung mit universitärem Charakter und 5.000 bis 6.000 neuen Studienplätzen geschaffen werden. "Damit wird ein großer Campus in Nürnberg entstehen. So geben wir wichtige Impulse für die Stadtentwicklung in Nürnberg und für die Landesentwicklung in Bayern insgesamt mit neuer wissenschaftlich-technologischer Exzellenz in Mittelfranken."

Das Konzept hierfür wird in enger Zusammenarbeit mit der Friedrich-Alexander-Universität , der Technischen Hochschule Nürnberg, der Stadt Nürnberg und der Firma Siemens entwickelt.

Die schon bisher in Nürnberg angesiedelten Erziehungswissenschaften der FAU verbleiben in Nürnberg und werden durch eine bauliche Modernisierung gestärkt.

Zugleich wird der Standort Erlangen gestärkt: Die Technische Fakultät der FAU wird als Ganzes am Standort Erlangen weiterentwickelt. Zur Deckung der erforderlichen Flächenbedarfe ist insbesondere der sog. Siemens Campus in den Blick zu nehmen. Im Himbeerpalast in Erlangen und seinem Umgriff soll die Philosophische Fakultät der FAU konzentriert werden, allerdings ohne die in Nürnberg verbleibenden Erziehungswissenschaften.

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