Antrittsbesuch Der Bundespräsident besucht LMU, Deutsches Museum und IT-Projekte

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern

Hoher Besuch: Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßte Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und seine Frau, Elke Büdenbender, im Deutschen Museum in München. Bei einem gemeinsamen Rundgang besichtigten sie ausgewählte Exponate sowie Schülerexperimente. Anschließend erhielten die Gäste in den Highlight Towers Einblick in aktuelle IT-Projekte.

Der Nachmittag des ersten Besuchstags von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender stand ganz im Zeichen der Wissenschaft. Im Deutschen Museum wurden sie von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und dem Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Heckl begrüßt.

Eintragung in das Gästebuch des Deutschen Museums: Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, Generaldirektor Prof. Dr. rer.nat. Wolfgang Heckl und Elke Büdenbender (v. rechts)
Eintragung in das Gästebuch des Deutschen Museums: Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, Generaldirektor Prof. Dr. rer.nat. Wolfgang Heckl und Elke Büdenbender (v. rechts)

Bei der Besichtigung ausgewählter Exponate der Ausstellung "Deutscher Zukunftspreis" betonte Minister Dr. Spaenle: "Das preisgekrönte Projekt des Deutschen Zukunftspreises hat einen großen Stellenwert. Die Verleihung dieses Preises durch den Bundespräsidenten ist eine besondere Auszeichnung. Ich freue mich sehr, Dr. Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender hier im Deutschen Museum begrüßen zu dürfen."

Der Deutsche Zukunftspreis ist ein Gemeinschaftsprojekt das Bundespräsidialamtes und des Deutschen Museums, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft begleitet wird. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der zehn jüngsten ausgezeichneten Projekte, von der Idee bis zur Umsetzung.  Neben der wissenschaftlichen zeigt sie auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Projekte auf.

Im Anschluss mischte sich der Bundespräsident unter die zahlreich erschienenen Schülerinnen und Schüler sowie Schülerzeitungsredakteure und beantwortete mit Begeisterung ihre vielfältigen Fragen.

Im Zentrum für neue Technologie servierte ein Roboter den Gästen Getränke
Im Zentrum für neue Technologie servierte ein Roboter den Gästen Getränke

Highlight Towers

Die Highlight Towers in München
Die Highlight Towers in München

Der zweite Programmpunkt des Nachmittags führte die Gäste in die Highlight Towers in München. Im Mittelpunkt der Arbeit von IBM stehen dort der Supercomputer Watson und das Internet der Dinge. Das Ziel der Forscher ist es, neue Vernetzungen zwischen Geräten herzustellen und dadurch künstliche Intelligenz stärker nutzbar zu machen. "Die Ansiedlung des Watson IoT Centers in München hat den Forschungsstandort Bayern nachhaltig gestärkt. Die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Internet 4.0 ist eine wesentliche Aufgabe und qualifiziert junge Menschen für die Anforderungen von Morgen", betonte Wissenschaftsminister Spaenle.

Nach der Begrüßung durch Vertreter der IBM Deutschland GmbH, begleitete Minister Dr. Spaenle den Bundespräsidenten und seine Frau in den 20. Stock des Highlight Towers zur Experimental Area. Hier wie auch beim anschließenden Besuch der Industrial-Ebene erhielten die Gäste einen Einblick in die aktuellen Projekte des Watson IoT Centers.

Ludwig-Maximilians-Universität München

Bereits mittags hatte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler gemeinsam mit Innenminister Joachim Herrmann  und LMU-Präsident Prof. Dr. Bernd Huber Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und seine Frau, Elke Büdenbender, an der Ludwig-Maximilians-Universität München begrüßt.

Dr. Frank-Walter Steinmeier und Bernd Sibler
Dr. Frank-Walter Steinmeier und Bernd Sibler

Zunächst wurden die Gäste von Dr. Hildegard Kronawitter, der 1. Vorsitzenden der Weiße Rose Stiftung e. V., durch die DenkStätte Weiße Rose geführt. Die in der ehemaligen Professorengarderobe im Lichthof der LMU eingerichtete Ausstellung zeichnet die Geschichte  der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose nach. Die seit 1997 bestehende DenkStätte wurde 2016 inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert und kann seit Februar 2017 wieder besichtigt werden. Begleitet wurden die Gäste auf ihrem Rundgang durch die neue Ausstellung außerdem von Markus Schmorell, dem Neffen von Alexander Schmorell, einem Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose.

"Der Besuch des Bundespräsidenten an diesem authentischen Erinnerungsort ist eine besondere Ehre. Er würdigt damit die Bedeutung, die die Weiße Rose auch heute noch für unsere Demokratie hat", betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler. In seiner anschließenden Rede vor Studierenden in der Großen Aula der LMU hob Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier den Mut der Mitglieder der Weißen Rose zum Widerspruch hervor. Damit hätten sie der Hoffnung auf Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit inmitten von Krieg und Diktatur eine Stimme gegeben.“ Er bezeichnete die Demokratie als Staatsform der Mutigen.

Besuch der DenkStätte Weiße Rose: Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Innenminister Joachim Herrmann, Dr. Hildegard Kronawitter (1. Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e. V.),  Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und  Elke Büdenbender (v. rechts)
Besuch der DenkStätte Weiße Rose: Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Innenminister Joachim Herrmann, Dr. Hildegard Kronawitter (1. Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e. V.), Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender (v. rechts)

Zum Abschluss seines Besuchs an der Ludwig-Maximilians-Universität München diskutierte Dr. Frank-Walter Steinmeier mit Studentinnen und Studenten in der Großen Aula über das Thema "Teilhabe". Moderiert wurde die Diskussion vom Direktor des Instituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching.

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier diskutierte mit Studentinnen und Studenten der LMU München über das Thema
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier diskutierte mit Studentinnen und Studenten der LMU München über das Thema "Teilhabe"

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