Leibniz-Rechenzentrum Arndt Bode übergibt Leitung an Dieter Kranzlmüller

Prof. Dr. Arndt Bode (l.) übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller
Prof. Dr. Arndt Bode (l.) übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller

Das Leibniz-Rechenzentrum ist der zentrale IT-Dienstleister der Akademie der Wissenschaften und der Münchner Hochschulen. Mit modernster Rechnertechnik schafft es eine höchstleistungsfähige Infrastruktur für Kommunikation und Forschung. Nun steht ein neuer Leiter an der Spitze der Einrichtung in Garching mit rund 250 Mitarbeitern.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat dem scheidenden Leiter des Leibniz-Rechenzentrums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Arndt Bode, für seine Verdienste um Bayerns Wissenschaftslandschaft gedankt und dessen Nachfolger, Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller, ins Amt eingeführt. „Sie sind ein herausragender Forscher, glänzender Organisator und renommierter Hochschullehrer“, würdigte Ludwig Spaenle Arndt Bode bei einer Feierstunde in Garching.

„Während der Amtszeit von Prof. Bode ist das Leibniz-Rechenzentrum zu einem weltweit wahrgenommenen Leuchtturm der Forschungsinfrastruktur avanciert“, betonte der Wissenschaftsminister. Bode hat dieses Amt in Nebentätigkeit zu seinem Lehrstuhl für Informatik an der Technischen Universität München wahrgenommen. Das Leibniz-Rechenzentrum, an dem heute rund 250 Angestellte und Hilfskräfte arbeiten, war vor 55 Jahren eingerichtet worden und fungiert als wissenschaftliches Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Münchner Universitäten. Es erbringt aber auch Dienstleistungen für staatliche Hochschulen, Museen, Bibliotheken und Sammlungen sowie andere Forschungseinrichtungen im Freistaat.

Führungswechsel am LRZ in Garching: Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, Prof. Dr. Arndt Bode, Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller und Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann (v.l.n.r.)
Führungswechsel am LRZ in Garching: Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, Prof. Dr. Arndt Bode, Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller und Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann (v.l.n.r.)

Mit der Inbetriebnahme des nationalen Höchstleistungsrechners „SuperMUC“ 2012 habe Arndt Bode eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um Garching im Verbund mit Partnerzentren in Stuttgart und Jülich zu einem Spitzenstandort des Supercomputing in Europa zu machen. „In Ihrer Amtszeit wurden auch die Weichen gestellt, dass der Freistaat und der Bund bis 2025 jeweils weitere 75 Millionen Euro für die nächste Generation der Rechnertechnik am Leibniz-Rechenzentrum investieren“.

Minister Spaenle hieß auch Bodes Nachfolger Prof. Kranzlmüller von der Ludwig-Maximilians-Universität München als Leiter des Leibniz-Rechenzentrums willkommen. Er habe bereits mehrere Jahre dem Direktorium des Rechenzentrums angehört und hier das Zentrum für Visualisierung und Virtuelle Realität aufgebaut. Nun übernehme Prof. Kranzlmüller die Leitung dieses Gremiums und werde das Leibniz-Rechenzentrum zu einem Big-Data-Kompetenzzentrum entwickeln. Der Aufbau dieses Kompetenzzentrums war Ende 2016 mit dem Doppelhaushalt des Freistaats beschlossen worden.

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