Tagung in Brüssel Bayerische Hochschulen setzen auf europäische Kooperationen

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) im Gespräch mit (v.li.) Keith Sequeira, Mitglied des Kabinetts des EU-Forschungskommissars, und Karin Lukas-Eder, Leiterin des Brüsseler Büros der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR)
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) im Gespräch mit (v.li.) Keith Sequeira, Mitglied des Kabinetts des EU-Forschungskommissars, und Karin Lukas-Eder, Leiterin des Brüsseler Büros der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR)

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) vernetzen sich international: In der bayerischen Vertretung in Brüssel fand eine Tagung des europäischen Hochschulzusammenschluss „Universities of Applied Sciences for Europe“ (UAS4EUROPE) statt. Auch Vertreterinnen und Vertreter bayerischer HAWs waren vor Ort.

„Ich möchte alle bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ermutigen, verstärkt am Programm ‚Horizon 2020‘ teilzunehmen. Es ist das größte Forschungs- und Innovationsprogramm der Welt und bietet für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorragende Bedingungen zur Zusammenarbeit in internationalen Forschungskooperationen. Unsere Hochschulen profitieren enorm von solchen Kooperationen mit europäischen Partnern. Sie gewinnen vertiefte Einblicke in hochaktuelle Wissenschaftsfelder und können ihre Sichtbarkeit auf europäischer Ebene erhöhen“, betonte Staatssekretär Bernd Sibler bei einer Tagung von Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus zwölf EU-Mitgliedsstaaten.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler während seines Grußworts
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler während seines Grußworts

Unter dem Motto „Taking UAS to the next level: How to optimally participate in ‘Horizon 2020‘ and beyond“ trafen sie sich zu einer Konferenz in der bayerischen Vertretung in Brüssel. Staatssekretär Sibler erklärte: „Im Rahmen des Programms ‚Horizon 2020‘ investiert die Europäische Union massiv in Forschung und Innovation. Insbesondere stehen die Fördergelder Projekten zur Verfügung, die den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken.“

Die Tagung wurde vom europäischen Hochschulzusammenschluss „Universities of Applied Sciences for Europe“ veranstaltet, dem auch Hochschule Bayern e. V. angehört. An der Veranstaltung nahmen u. a. Vertreter der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Weihenstephan-Triesdorf, Neu-Ulm, Regensburg, Aschaffenburg, Würzburg-Schweinfurt, Landshut, Nürnberg, Rosenheim, Ingolstadt und der Universität Bayreuth teil.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) mit Prof. Dr. Uta Feser, Präsidentin der HAW Neu-Ulm und Vorsitzende von Hochschule Bayern e.V., (2.v.li.) und weiteren Repräsentanten der beteiligten europäischen HAW-Netzwerke
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (re.) mit Prof. Dr. Uta Feser, Präsidentin der HAW Neu-Ulm und Vorsitzende von Hochschule Bayern e.V., (2.v.li.) und weiteren Repräsentanten der beteiligten europäischen HAW-Netzwerke

Maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung war die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) beteiligt. Ziel von BayFOR ist es, den Wissenschaftsstandort Bayern im europäischen Forschungsraum zu fördern. BayFOR unterstützt bayerische Hochschulen bspw. bei der Einwerbung von Fördergeldern, die von der EU für das Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ im Zeitraum von 2014 bis 2020 für Forschung und Innovation zur Verfügung gestellt werden. Das Programm ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten und besteht aus drei Förderlinien, die sich auf die Schwerpunkte „exzellente Wissenschaft“, „führende Rolle der Industrie“ und „gesellschaftliche Herausforderungen“ konzentrieren.

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