Universität Passau Schüler schnuppern Uniluft

Staatssekretär Bernd Sibler mit dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern Anselm Räde (3. v. l.) und Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Reutner (3. v. r.) sowie Schülern und Schulleitern der beteiligten Schulen
Staatssekretär Bernd Sibler mit dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern Anselm Räde (3. v. l.) und Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Reutner (3. v. r.) sowie Schülern und Schulleitern der beteiligten Schulen

European Studies, Geschichte oder doch lieber Informatik studieren? Diese Entscheidung soll besonders begabten Schülerinnen und Schülern durch den „Unitag“ erleichtert werden. Sie besuchen ein Semester lang Lehrveranstaltungen und können dabei in verschiedene Fachrichtungen hineinschnuppern. Bei der Abschlussveranstaltung an der Universität Passau berichteten Teilnehmer aus Niederbayern nun über ihre Erfahrungen.

Der „Unitag“ an der Universität Passau findet auf Initiative des bayerischen Kultusministeriums sowie des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern Anselm Räde statt. Er hat zum Ziel, besonders begabte Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien im Großraum Passau in Zukunft noch mehr zu fördern. Die Erfahrungen der aktuellen Teilnehmer wurden nun bei einer Abschlussveranstaltung präsentiert und ausgezeichnet.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

Staatssekretär Bernd Sibler zog bereits vorab eine erste Bilanz: „Die Förderung junger Talente ist ein zentrales Anliegen unserer Bildungspolitik und leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit in der Region. Mit dem ‚Unitag‘ soll besonders begabten Schülerinnen und Schülern die Studienwahl und der Übergang von der Schule an die Hochschule erleichtert werden. Der ‚Unitag‘ erweitert so das reiche Spektrum an Fördermaßnahmen, die von Hochbegabtenklassen über Ferienseminare bis hin zum Frühstudium reichen.“

Der „Unitag“ findet bayernweit an sieben Universitäten statt. Die Gymnasien können pro Schuljahr zwei Schülerinnen oder Schüler vorschlagen. Kriterien bei der Auswahl sind dabei nicht nur hervorragende Leistungen, sondern auch breit gestreute Interessen und ein überdurchschnittliches gesellschaftliches Engagement. Die ausgewählten Jugendlichen besuchen während des Vorlesungszeitraums des Wintersemesters an einem Tag pro Woche eigens für sie vorbereitete Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Fachbereichen sowie individuell ausgewählte, reguläre Lehrveranstaltungen in ihren jeweiligen Interessensgebieten. Dies ermöglicht ihnen einen ersten Einblick ins Studierendenleben. Neben wissenschaftlichen Impulsen erhalten sie damit wertvolle Orientierung bei der Studien- und Berufswahl. Für ihren Besuch werden die Schüler vom Unterricht freigestellt.

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte finden Sie im Artikel "Begabtenförderung in Bayern" in der Schule & wir 2/2016.

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