Video - Zentrum für Digitalisierung Wissenschaftsnetzwerk entsteht an der TU München

Der digitale Wandel verändert alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem "Zentrum Digitalisierung.Bayern" entsteht am Forschungscampus der TU München in Garching nun ein Wissenschaftsnetzwerk für Zukunftstechnologien.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner haben in Garching das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) eröffnet. Beide betonten: „Bayern hat ein klares Ziel: Mit unserer Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL sichern wir uns eine Spitzenposition im digitalen Zeitalter. Die hohe Innovationskraft bayerischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, gut ausgebildete Beschäftigte, eine starke industrielle Basis und eine hervorragende Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bilden das Fundament für den digitalen Aufbruch in unserem Land.

Nicht die Technik soll den Alltag bestimmen, sondern der Alltag durch innovative Ideen erleichtert werden. Das reicht von Servicedienstleistungen von Behörden bis zu flexibleren Arbeitsmodellen hin zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. BAYERN DIGITAL reicht in alle Gesellschaftsbereiche und wir freuen uns, heute den Startschuss für einen entscheidenden Baustein zu geben, dem Zentrum Digitalisierung.Bayern."

Zentrum aus der Wissenschaft für die Wissenschaft

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

Ein wichtiger Baustein bei BAYERN DIGITAL sind die bayerischen Hochschulen und universitären Forschungseinrichtungen. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte: „Das ZD.B ist neben seiner bedeutenden Rolle für die Wirtschaft ein Zentrum aus der Wissenschaft und für die Wissenschaft. Es soll hier vor allem die Zusammenarbeit an der Nahtstelle von Wissenschaft und Wirtschaft fördern, gerade mit Blick auf Unternehmensgründung.

Hierfür werden wir die vielfältigen Kompetenzen der Hochschulen im Bereich Digitalisierung in das ZD.B einbinden, bündeln und verstärken. Bayern wird hierzu 20 neue Professuren an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften schaffen, den wissenschaftlichen Nachwuchs zielgerichtet fördern und für die Studierenden die Infrastruktur zur Entwicklung innovativer Ideen bereitstellen. Die Forschung in den Zukunftsfeldern der Digitalisierung wird so erweitert und verstärkt."

Wissenschaftlicher Aspekt des ZD.B

Die Eröffnung des ZD.B wurde begleitet von einer Fachausstellung zum Thema Digitalisierung
Die Eröffnung des ZD.B wurde begleitet von einer Fachausstellung zum Thema Digitalisierung

Bei der begleitenden Fachausstellung wurde der wissenschaftliche Aspekt des ZD.B insbesondere hervorgehoben durch die vorgestellten Projekte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, der TU München sowie der Bayerischen Staatsbibliothek, die das Internetportal Bavarikon präsentierte. 

Treibstoff im 21. Jahrhundert

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

„Daten sind der Treibstoff im 21. Jahrhundert. Diesen Treibstoff wollen wir für die bayerische Wirtschaft nutzen. Für den Großkonzern ebenso wie für die vielen kleinen Mittelständler. Unser Ziel ist die Technologieführerschaft", sagte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Bayerische Staatsregierung investiert 200 Millionen Euro in das ZD.B als Knotenpunkt für die Digitalisierung im gesamten Freistaat.

Aigner: „Mit dem ZD.B bündeln wir die digitale Kompetenz in Bayern in zunächst sechs Themenplattformen. Wir investieren in Menschen, in kluge Köpfe. Mit dem ZD.B bringen wir jetzt die Digitalisierung den entscheidenden Schritt voran. Aus der Forschung kommen Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft, die dem Freistaat seine Wettbewerbsfähigkeit sichern."

Taskforce des ZD.B

Das ZD.B hat seine Arbeit in Form einer Taskforce bereits aufgenommen. Eine Geschäftsstelle in Garching wird bis Herbst eingerichtet. Parallel dazu wird die inhaltliche Ausgestaltung der sechs Themenplattformen weiter vorangetrieben. Erste Projekte zu den Themen IT-Sicherheit, Digitale Produktion und Vernetze Mobilität sind bereits bewilligt.

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