Förderlinie 'Internationalisierung 2.0'

Der digitale Wandel bringt eine tiefgreifende, dauerhafte Veränderung aller gesellschaftlichen Bereiche mit sich. Dementsprechend müssen auch die Hochschulen eine strategische Antwort auf die mit diesem Wandel einhergehenden neuen Anforderungen zur Sicherung ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit finden und insbesondere im Bereich der Internationalisierung zeitgemäße Instrumente einsetzen.

Die Förderlinie „Internationalisierung 2.0“ des StMBW unterstützt die bayerischen Hochschulen bei der Erstellung und Umsetzung individueller und passgenauer Konzepte, die die Bereiche Digitalisierung und Internationalisierung der jeweiligen Hochschule zusammen denken und zu nachhaltigen Synergieeffekten sowohl innerhalb der Hochschule als auch zwischen verschiedenen Hochschulen führen. Regelmäßige Netzwerktreffen zum Know-how- und Ideenaustausch zwischen den Hochschulen sowie zur Einbindung externer best-practice-Expertise begleiten die Förderung.

Termine

Derzeit läuft die Antragsphase. Es bestehen zwei alternative Antragstermine:

  • 5. Mai 2018 (für den Förderzeitraum 1. Oktober 2018 bis 30. September 2022)
  • 15. November 2018 (für den Förderzeitraum 1. April 2019 bis 30. März 2023)

Informationen zur Förderlinie

  • Gegenstand der Förderung:
    Gefördert werden Sach- und Personalmittel. Stellen können nicht beantragt werden. Förderfähig sind qualitativ hohe Konzepte für die Weiterentwicklung der Internationalität/Internationalisierung der Hochschulen durch digitale Instrumente.
  • Antragsberechtigt sind alle bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in staatlicher Trägerschaft sowie die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Hochschule für Philosophie München, die Katholische Stiftungshochschule München sowie die Evangelische Hochschule Nürnberg. Es ist lediglich ein Antrag pro Hochschule zulässig, der über die Hochschulleitung einzureichen ist.
  • Zeitplan
    • Derzeit läuft die Antragsphase. Es bestehen zwei alternative Antragstermine:
      • 5. Mai 2018 (für den Förderzeitraum 1. Oktober 2018 bis 30. September 2022)
      • 15. November 2018 (für den Förderzeitraum 1. April 2019 bis 30. März 2023)

Netzwerkarbeit

Die Förderlinie wird durch Netzwerktreffen der Hochschulen, des Staatsministeriums und externer Partner zum Know-how- und Ideenaustausch begleitet. Das erste Netzwerktreffen fand am 2. Februar 2018 statt.

Das zweite Netzwerktreffen wird am 9. Juli 2018 in den Räumen des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst stattfinden (Teilnahme nur auf gesonderte Einladung).

 

 

FAQ zur Antragstellung

  • Entstehen den Antragstellern bei einem Erstantrag zum späteren Antragszeitpunkt (November 2018) irgendwelche Nachteile?
    Nein. Alle in Aussicht gestellten Mittel stehen grundsätzlich unter Haushaltsvorbehalt. Die in Aussicht gestellte Gesamtfördersumme verringert sich jedoch bei Antragstellung zum zweiten Antragszeitpunkt nicht, es verschiebt sich lediglich der Gesamtförderzeitraum nach hinten.
     
  • Ist es möglich, zum Antragszeitpunkt im Mai 2018 einzelne Maßnahmen zu beantragen, die bereits umgesetzt werden können, und im November 2018 einen "Aufstockungsantrag" zu stellen, für Maßnahmen (z.B. Kooperationsmaßnahmen), die erst dann umsetzungsreif sind?
    Ja. Insgesamt darf die in Aussicht gestellte Gesamtfördersumme jedoch nicht überschritten werden. Dem "Aufstockungsantrag" ist dann ein aktualisierter Kostenplan beizulegen.
     
  • Was ist bei Kooperationen zwischen Hochschulen, die ihre Anträge zu verschiedenen Zeitpunkten einreichen, zu beachten?
    Die beantragbaren zusätzlichen Mittel für die Kooperation können, wie in der Ausschreibung formuliert, für die anteilige Finanzierung von Maßnahmen beantragt werden, "die von mehreren antragsberechtigten Hochschulen unter Realisierung relevanter Synergieeffekte durchgeführt oder genutzt werden."  Bei Kooperationen zwischen Hochschulen, die ihre Anträge zu verschiedenen Zeitpunkten einreichen, ist - wie bei anderen Hochschulkooperationsprojekten auch -  daher in beiden Anträgen zu schildern, worin die Kooperation besteht, wie sie umgesetzt wird (incl. Zeitplan), welche Ziele damit verfolgt werden (Synergien) und wofür die zusätzlich beantragten Mittel benötigt werden. Eine Bestätigung der geplanten Kooperation durch die Hochschule, die ihren Antrag zu dem späteren Termin einreicht, sollte den Antragsunterlagen der früher einreichenden Hochschule beiliegen. Begründungen im Antrag und Angaben im Kosten- und Finanzierungsplan müssen sich eindeutig einander zuordnen lassen. Es ist zudem zu begründen, warum die Kooperation auch bei oder gar nur bei auseinanderfallenden Antragszeitpunkten durchgeführt werden soll und welche Synergieeffekte dadurch erzielt werden.
    Sofern sich durch die Zusammenarbeit mit weiteren antragsberechtigten Hochschulen ab deren Antragstellung im November die Mittel, die eine Hochschule hierfür bereits im Mai beantragt hat, verringern oder erhöhen, kann von dieser ein Änderungsantrag mit aktualisiertem Kostenplan (bis zur maximal beantragbaren Fördermittelhöhe) gestellt werden.
     
  • Braucht eine Hochschule mehrere Kooperationsvereinbarungen, um mehr "zusätzliches Geld" beantragen zu können?
    Im Hinblick auf die Kooperationen mit anderen antragsberechtigten Hochschulen können die der einzelnen Hochschule in Aussicht gestellten max. 20 % zusätzlichen Fördermittel nur in der Höhe beantragt werden, in der sie auch zur (anteiligen) Finanzierung der in Kooperation mit einer oder mehreren anderen antragsberechtigten Hochschulen durchgeführten Maßnahmen benötigt werden. Die Zahl der Kooperationsvereinbarungen an sich sagt somit noch nichts über die beantragbaren Mittel aus.
     
  • Kann ich auch größere, hochschulübergreifende Kooperationsideen zur "Internationalisierung 2.0" einreichen, für die aber die meiner Hochschule in Aussicht gestellten Mittel nicht ausreichen?
    Größere, hochschulübergreifende Kooperationsideen zur "Internationalisierung 2.0", die für eine Vielzahl von Hochschulen relevant sind, deren Realisierung jedoch den Rahmen der Förderlinie übersteigt, können als separate Projektskizze außerhalb des Antrags zur Prüfung eingereicht werden. Ein Förderanspruch besteht nicht.
     
  • Welche Finanzierungsscheiben gibt es (Jahresscheiben)?
    Die Hochschule beantragt die Jahresscheiben passend zum Projektplan und trägt diese in den Kostenplan ein (vgl. Ausfüllbeispiel). Die Planung für die ersten beiden Haushaltsjahre sind verbindlich, für die Folgejahre ist eine plausible Schätzung abzugeben (vorläufige Planung).
     
  • Sind die Fördergelder hälftig auf die im Kostenplan in zwei Zweijahresplanungen geteilten Tranchen aufzuteilen?
    Die beantragten Mittel sind nicht zwingend hälftig auf die beiden Zweijahreszeiträume aufzuteilen. Die Aufteilung der beantragten Mittel ist aber in jedem Fall fachlich zu begründen. Kostenplan und im Antragsblatt beschriebene Maßnahmen müssen sich eindeutig aufeinander beziehen.
     
  • Ab wann stehen die Fördergelder zur Verfügung?
    Die Bereitstellung der Mittel steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der erforderlichen Mittel durch den Haushaltsgesetzgeber. Es sind zwei Förderzeiträume vorgesehen:
    • Bei Antragstellung zum Mai 2018:  Förderzeitraum 01.10.2018 bis 30.09.2022
    • Bei Antragstellung zum Oktober 2018: Förderzeitraum 01.04.2019 bis 30.03.2023
       
  • Sind auch Reisekosten zu einem Kooperationspartner im Ausland zur Vorbereitung oder Abstimmung der Kooperation im Rahmen einer Maßnahme von "Internationalisierung 2.0" beantragbar?
    Eine Beantragung ist nicht ausgeschlossen. Alle beantragten Maßnahmen müssen jedoch zur Durchführung des Kooperationsprojektes erforderlich sein, mit den verfolgten Zielen in Einklang stehen, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (hier z.B. Reisekostengesetz) bleiben und die Prinzipien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit berücksichtigen. Im Einzelfall wird im Rahmen der Antragsbegutachtung entschieden.
     
  • Sind Projekte zur wissenschaftlichen Begleitforschung beantragbar?
    Die Förderung wissenschafltlicher Begleitforschung ist nicht möglich.

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