Wissens- und Technologietransfer

Der Technologiecampus Teisnach verfügt über die größte Optikmaschine der Welt
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Ein schneller und reibungsloser Transfer von Wissen und Technologien aus den Hochschulen in Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Konkurrenzfähigkeit Bayerns. Als zentrale Ansprechpartner für Wissenschaft und Wirtschaft leisten die Wissens- und Technologietransferbeauftragten (WTT-Stellen) an den Hochschulen hierzu einen wichtigen Beitrag. 

WTT-Stellen der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Transferportal

Das Transferportal der bayerischen Hochschulen BayDat-Online bietet neben einem Überblick über die bayerische Hochschullandschaft eine hochschulübergreifende Recherchemöglichkeit nach Informationen sowie Ansprech- und Kooperationspartnern an den bayerischen Hochschulen. Hierfür werden Forschungsgebiete, Laborausstattungen und Kooperationsmöglichkeiten von Hochschulwissenschaftlern erfasst, die an einer Kooperation mit der Wirtschaft interessiert sind.

Technologietransferzentren

Zur Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Kooperation von Hochschulen und Unternehmen in der Region werden seit 2009 im Umfeld von Hochschulen für angewandte Wissenschaften bayernweit Technologietransferzentren errichtet. Ihre Aufgabe ist es, in Kooperation mit - vor allem ortsansässigen - Unternehmen anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung zu betreiben und damit den Wissens- und Technologietransfer zu unterstützen. Die fachlichen Schwerpunkte der derzeit bestehenden bzw. entstehenden 16 Standorte orientieren sich an der Struktur der Wirtschaftsunternehmen in der jeweiligen Region. In der Anlaufphase finanziert der Freistaat Bayern in der Regel die Laborausstattung und leistet eine Anschubfinanzierung für das Personal, während die Unterbringung von örtlicher Seite bereit gestellt wird. Die Technologietransferzentren sollen der nachhaltigen Stärkung der Innovationskraft in der jeweiligen Region dienen.

Hochschulpatente

Patente sind im Innovationsprozess von hoher Bedeutung. Sie sind die Bindeglieder zwischen Forschung, Entwicklung und gewerblicher Nutzung.  

Ziel der Hochschulpatentinitiative "Bayern Patent" ist es, das Erfindungspotenzial der bayerischen Hochschulen zu erschließen, einen Anstoß zur Schaffung einer dauerhaften Patentinfrastruktur an Hochschulen zu geben und damit den Transfer wissenschaftlicher Entwicklungen in die Wirtschaft durch professionelle Verwertung zu fördern. Hierzu wurde im Jahr 2000 eine Infrastruktur bestehend aus dezentral an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften tätigen Erfinderberaterinnen und Erfinderberatern sowie einer zentral tätigen Patent- und Vermarktungsagentur geschaffen. Die Erfinderberaterinnen und Erfinderberater an zehn Hochschulstandorten sorgen für die Sensibilisierung und unterstützen die Erfinder bis zur Ausarbeitung der Erfindungsmeldung vor Ort.  

Die von den bayerischen Hochschulen getragene Bayerische Patentallianz GmbH (BayPAT) bewertet und vermarktet als zentrale Patent- und Vermarktungsagentur der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Erfindungen von mehr als 17.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dabei unterstützt sie die Hochschulen, die Erfindungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schützen und anschließend kommerziell zu nutzen. Für die Wirtschaft ermöglicht sie den Zugang zum größten Wissens- und Technologiepool Bayerns.  

Weitere interessante Links:

Unternehmensgründung

Auch durch die Unterstützung innovativer Unternehmensgründungen wird der Wissenstransfer von der Hochschule in die Wirtschaft gefördert. Folgende Fördermaßnahmen und Informationsangebote bestehen in diesem Bereich:

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