Förderprogramme und Fördereinrichtungen

Grafik eines menschlichen Körpers mit grafischer Darstellung von Zellen

Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst fördert Forschung und Lehre im Wesentlichen, indem es die Mittel für die Grundausstattung der Hochschulen bereitstellt.  

Die Bayerische Forschungs- und Innovationsagentur mit Sitz in München und Nürnberg bietet den bayerischen Hochschulen und der bayerischen Wirtschaft ein integriertes Beratungs- und Unterstützungsangebot bei den verschiedensten, vor allem technologie-orientierten Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Freistaats Bayern. Ziel der Partner in der Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur (Bayern Innovativ, BayFOR, ITZB, Bayerische Forschungsstiftung) ist es, das Gesamtsystem des Technologietransfers in Bayern effizienter und für Wissenschaftler und Unternehmer transparenter zu gestalten, das Informationsangebot über Fördermöglichkeiten umfassend darzustellen und eine verstärkte EU-Fördermitteleinwerbung vor allem durch Hochschulen und KMU zu erreichen. Hier finden Sie Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Kooperationsmodells der Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur sowie der Bayerischen Patentallianz, wie sie die Kommission HdF2014plus der Staatsregierung im Juni 2014 übergeben hat.

Ein wichtiges Instrument zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Forschung an den Hochschulen in Bayern sind die bayerischen Forschungsverbünde. In einem Forschungsverbund arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche und Hochschulen meist gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft auf einem bestimmten zukunftsträchtigen Themengebiet zusammen. 

Darüber hinaus gibt es die folgenden Förderprogramme:

Bayerisches Genomforschungsnetzwerk

Im Rahmen des Bayerischen Genomforschungsnetzwerks (BayGene) werden bzw. wurden auf dem Gebiet der funktionellen Genomforschung mehrere Forschergruppen (Junior- und Seniorgruppen) an verschiedenen Universitäten in Bayern gefördert. 

Bayerisches Immuntherapie-Netzwerk

Im Bereich der Immuntherapie, d.h. der therapeutischen Beeinflussung des menschlichen Immunsystems, werden bzw. wurden im Rahmen des Bayerischen Immuntherapie-Netzwerks (BayImmuNet) fünf Nachwuchsforschergruppen "Translationale Immuntherapie" sowie elf Projekte zu klinischen Studien und präklinischer Technologieentwicklung an den verschiedenen bayerischen Universitäten und Universitätsklinika gefördert. 

Bayerisches Forschungsnetzwerk für Molekulare Biosysteme

Im Rahmen des Bayerischen Forschungsnetzwerks für Molekulare Biosysteme (BioSysNet) werden 24 Projekte von neuen Nachwuchsforschungsgruppen sowie bestehenden Forschergruppen an den verschiedenen bayerischen Universitäten und Universitätsklinika gefördert. Ziel des Forschungsnetzwerks ist es, die in Bayern bestehenden Kompetenzen in der Biosystemforschung zu bündeln und damit die Position Bayerns auf diesem innovativen Forschungsfeld zu stärken. 

Bonusprogramme

Aus dem sogenannten Bonusprogramm (Programm zur Förderung der Auftragsforschung) können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den staatlichen Hochschulen Prämien für die Einwerbung von Drittmitteln im Rahmen von anwendungsbezogenen Forschungsaufträgen privater Unternehmen erhalten.

Bayerische Forschungsstiftung

Die Bayerische Forschungsstiftung fördert innovative anwendungsorientierte Forschungsvorhaben, die von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam getragen werden. 

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Eine wichtige Rolle bei der Förderung erkenntnisorientierter Forschung spielt die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie vergibt ihre Mittel im Wettbewerb an die besten Projektvorschläge, insbesondere aus Hochschulen und Forschungsinstituten. Das sichert Effizienz und Qualität der geförderten Vorhaben. Besonders hervorzuheben ist die Förderung von Sonderforschungsbereichen (SFB) durch die DFG. Die Bewilligung solcher Sonderforschungsbereiche ist ein besonderes Gütezeichen für die Forschung an einer Universität. Bayerische Universitäten haben seit Jahren die Sprecherschaft einer Vielzahl von Sonderforschungsbereichen inne und sind an verschiedenen Transregios beteiligt. 

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