Video: Kultusminister Ludwig Spaenle setzt auf schulartspezifische Lehrerbildung

Video: Lehrkräfte sind Spezialisten

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Lehrkräfte im differenzierten Schulsystem fördern Schülerinnen und Schüler alters- und begabungsgerecht. In seinem Video-Podcast betont Kultusminister Ludwig Spaenle: Bayern setzt auf ein  e schulartspezifische   Lehrerbildung und gewährleistet mit einem differenzierten Schulwesen ein hohes Maß an Chancen- und Teilhabegerechtigkeit.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle betont in seinem Video-Podcast die Notwendigkeit, Lehrkräfte weiterhin auf die Anforderungen im Unterricht an den verschiedenen Schularten vorzubereiten. Der Idee, die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer in Bayern nur nach der Altersstufe der Schüler auszurichten, erteilt er eine Absage. „Mit ihrer auf die Schulart abgestimmten Ausbildung tragen die Lehrkräfte maßgeblich dazu bei, dass leistungsstarke Schülerinnen und Schüler genug gefordert, leistungsschwächere genügend gestärkt werden“, so der Minister. Dies sei nur in einem differenzierten Schulwesen möglich, das die jungen Menschen in Bayern entsprechend ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen fördert. Das gute Abschneiden bayerischer Kinder und Jugendlicher in den Leistungsverleichstudien der vergangenen Jahre sei auch das Verdienst der Lehrkräfte, sagt Dr. Spaenle.

„Die schulartspezifische Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer in Bayern hat sich bewährt. Sie ist auf die besonderen fachlichen und pädagogischen Anforderungen in den verschiedenen Schularten zugeschnitten“, betont Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. „Wer die Ausbildung aller Lehrkräfte angleicht und nur nach dem Alter ausrichtet, bereitet den Weg hin zu einer Einheitsschule. Eine gemeinsame Schule für alle Kinder kann kein Modell für unsere heterogene Gesellschaft des 21. Jahrhunderts sein, in der die Individualität der Menschen sehr ernst genommen wird. Die Einheitsschule ist ein rückwärtsgewandter Ansatz, der in der Bildungsgeschichte bereits versagt hat“, so der Minister. Eine differenzierte Förderung sei dort nicht möglich. Er setzt auf das differenzierte bayerische Schulwesen: „Durch die vielfältigen Angebote an unseren Schulen finden die Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen sehr gute Bedingungen vor, sich Wissen anzueignen und Kompetenzen zu erwerben.“

Auf die Grundschule folgen in Bayern die weiterführenden Schularten der Mittel-, Wirtschafts-, Realschule und des Gymnasiums sowie nach dem Mittleren Schulabschluss auch die Fachober- und Berufsoberschule. Zahlreiche Brückenangebote wie Vorklassen an Fachoberschulen oder Einführungsklassen an Gymnasien gewährleisten, dass junge Menschen auf einem soliden Fundament verschiedene Wege bis zur Hochschulreife gehen können. Auf diesem Weg werden sie von ihren Lehrkräften begleitet. „Die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte muss natürlich auch auf die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen und die Herausforderungen der modernen Gesellschaft wie Inklusion oder Digitalisierung abgestimmt werden. In diesem Sinne entwickeln wir die Lehrerbildung konsequent weiter“, so Minister Spaenle abschließend.

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