Staatliche Bibliothek Amberg Digitale Plattform bavarikon bietet digitale Schätze für den Unterricht

Website bavarikon (mit einem Klick gelangen Sie zur Website)
Website bavarikon (mit einem Klick gelangen Sie zur Website)

Schatzkammer der bayerischen Geschichte: Ob am PC, via App am Handy oder im virtuellen Klassenzimmer. Die digitale Plattform bavarikon zeigt Schätze aus Kunst, Kultur und Landeskunde Bayerns. Über Schnittstellen zu weiteren Medienzentren werden Archive, Bibliotheken und Museen für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler

Als „Schatzkammer der bayerischen Geschichte und Kultur“ bezeichnete Wissenschafts- und Kunststaatssekretär Bernd Sibler die digitale Plattform zur Kunst, Kultur und Landeskunde Bayerns bavarikon bei der Präsentation neuer Inhalte in Amberg. „Diese Schatzkammer hat für die Öffentlichkeit einen unschätzbaren Wert, denn sie öffnet sich kostenfrei, unabhängig von Ort und Zeit und über mehrere Kanäle. Ob am PC, über eine App am Handy oder in einem virtuellen Klassenzimmer: bavarikon ermöglicht den Zugriff auf die reichen Kultur- und Wissensschätze Bayerns – teilweise sogar in beeindruckenden 3D-Ansichten – und liefert dazu noch weiterführende Informationen. So stelle ich mir Recherche im 21. Jahrhundert vor!“, zeigte sich Bernd Sibler von den Möglichkeiten des Portals begeistert.

Oskar Schindlers Spruchkammermeldebogen im Original und digital

Oskar Schindlers Spruchkammermeldebogen im Original, digital in bavarikon und schließlich digital im Klassenzimmer: Anhand der originalen Dokumente aus dem Entnazifizierungsprozess der Unternehmers wurde gezeigt, wie die Objekte aus Archiven, Bibliotheken und Museen Bayerns über bavarikon und die Schnittstellen mit weiteren Plattformen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu gehört auch das bayerische Bildungsportal mebis, in dem die virtuellen Klassenräume der bayerischen Schulen angesiedelt sind. „Lehrkräfte können digitalisierte Exponate direkt in ihr virtuelles Klassenzimmer einbinden und sich so aus einer Fülle von über 230.000 Objekten bedienen. Damit können die Schülerinnen und Schüler einen ganz anderen Zugang zu historischen Quellen gewinnen“, betonte Staatssekretär Sibler. „Mit diesen neuen Vernetzungsmöglichkeiten gewinnt das Portal bavarikon weiter an Bedeutung!“

Digitalisiertes Dokument: Spruchkammermeldebogen Schindler aus dem Staatsarchiv Amberg (mit einem Klick gelangen Sie zum Dokument)
Digitalisiertes Dokument: Spruchkammermeldebogen Schindler aus dem Staatsarchiv Amberg (mit einem Klick gelangen Sie zum Dokument)

Über 230.000 Objekte aus der bayerischen Geschichte und Kultur

Dr. Klaus Ceynowa
Dr. Klaus Ceynowa

Bayerns Königskrone, Dürers Selbstporträt im Pelzrock, die Märchenschlösser Ludwigs II., die Gutenberg-Bibel: Insgesamt werden derzeit 230.275 Objekte in bavarikon präsentiert. Im Rahmen der laufenden Digitalisierungskampagne konnte das Angebot im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet werden. Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, erklärte: „Allein im Jahr 2017 sind rund 17.000 neue digitale Objekte in bavarikon online gegangen. Gerade durch die Vernetzung von Exponaten aus Archiven, Bibliotheken, Museen und zahlreichen weiteren Kultureinrichtungen eröffnet bavarikon einen neuen Blick auf Bayerns überreiche Kulturlandschaft – und ist damit das mit Abstand lebendigste und umfassendste Angebot unter allen deutschen Regionalportalen.“ Bücher, Handschriften, Gemälde, Fotografien, Kupferstiche, Baudenkmäler und Weiteres von derzeit 53 Einrichtungen sind in bavarikon eingestellt. Alle Objekte sind hochauflösend, zoombar und aus nächster Nähe zu betrachten. Das Angebot wird laufend um neue Inhalte erweitert.

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