10 Jahre Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika (BayLAT) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) feiert BayLAT und neue Räumlichkeiten

Staatssekretär Bernd Sibler mit Dr. Irma de Melo-Reiners (BAYLAT-Geschäftsführerin) und Dr. Andrea Pagni (Vorsitzende des Direktoriums von BAYLAT)
Staatssekretär Bernd Sibler mit Dr. Irma de Melo-Reiners (BAYLAT-Geschäftsführerin) und Dr. Andrea Pagni (Vorsitzende des Direktoriums von BAYLAT)

Vernetzung von bayerischen und lateinamerikanischen Hochschulen: Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Hochschulzentrums für Lateinamerika. Über die erneuerten BAYLAT-Zielvereinbarungen soll die Zusammenarbeit weiter gefördert werden.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

„Lateinamerika ist ein wichtiger Kooperationspartner Bayerns in Wissenschaft und Forschung. In den letzten zehn Jahren hat das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika wesentlich dazu beigetragen, dass diese wertvolle Verbindung weiter wächst. Das Zentrum ist der Dreh- und Angelpunkt für unsere Zusammenarbeit mit 20 Ländern Lateinamerikas“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler beim Festakt anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BayLAT) in Erlangen. BayLAT ist eine bayernweit tätige Serviceeinrichtung des Ministeriums, die die Kontakte in Forschung und Lehre sowie den studentischen und akademischen Austausch mit lateinamerikanischen Einrichtungen unterstützt. Es wurde 2009 gegründet und hat seinen Sitz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Zielvereinbarung erneuert

Im Rahmen des Festakts unterzeichnete der Staatssekretär die neue BayLAT-Zielvereinbarung zwischen der FAU und dem Bayerischen Wissenschaftsministerium. „Mit der zweiten Zielvereinbarung nach 2009 setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Lateinamerika: Wir wollen diesen erfolgreichen Weg weitergehen und die Kooperationen weiter ausbauen“, so Bernd Sibler.

Erst im vergangenen Jahr hatte Staatssekretär Sibler gemeinsam mit 15 Präsidenten bayerischer Hochschulen verschiedene Netzwerkveranstaltungen in Kolumbien und Peru besucht, um sich mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auszutauschen und die bayerisch-südamerikanischen Beziehungen zu festigen bzw. weiter auszubauen. Dabei wurden insgesamt acht neue Abkommen zwischen bayerischen und südamerikanischen Hochschulen sowie zwischen dem bayerischen Wissenschaftsministerium und südamerikanischen Wissenschaftseinrichtungen auf den Weg gebracht.

Sechs Hochschulzentren in Bayern unterstützen internationalen Austausch

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Mit Blick auf die insgesamt sechs Hochschulzentren, die das Ministerium als Dienstleistungszentren für alle staatlichen Hochschulen in Bayern errichtet hat, hob der Staatssekretär hervor: „Angesichts einer zunehmend globalisierten Welt ist die internationale Vernetzung bayerischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein wichtiges hochschulpolitisches Ziel. Unsere sechs Hochschulzentren fördern auf vielfältige Weise diese Vernetzung: Sie unterstützen den weltweiten Austausch und sorgen für eine Zusammenarbeit über Kontinente hinweg. Studierende wie Wissenschaftler können von der Internationalisierung profitieren und so auch zum Fortschritt des Wissenschaftsstandorts Bayern beitragen.“ Die Hochschulzentren sind an verschiedenen Hochschulen in Bayern angesiedelt, arbeiten unabhängig voneinander und haben je nach Zielregion unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Aufgabenbereichen entwickelt.

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