LMU München Neues Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme stärkt Lebenswissenschaften

Das neue Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme bietet 3.700 Quadratmeter Hauptnutzungsfläche für High-Tech-Forschung
Das neue Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme bietet 3.700 Quadratmeter Hauptnutzungsfläche für High-Tech-Forschung

Biosystemforschung in Bayern im interdisziplinären Austausch und mit internationaler Bedeutung. Das neue Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme (BioSysM) der LMU München wurde auf dem High-Tech-Campus in Großhadern-Martinsried eröffnet.

Das Forschungszentrum hat das Ziel, neue Verfahren für die Analyse und Steuerung biologischer Systeme auf molekularer Ebene zu entwickeln und anzuwenden. Dazu werden in dem Zentrum verschiedene Disziplinen biologisch-chemischer Forschung zusammengeführt.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte bei der Eröffnungsveranstaltung: „Mit dem neuen Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme der Ludwig-Maximilians-Universität stärken wir die Biosystemforschung in Bayern und unterstreichen ihre Bedeutung national wie auch international. Das Forschungszentrum trägt als Teil des Bayerischen Forschungsnetzwerks für Molekulare Biosysteme wesentlich dazu bei, die wissenschaftliche Kompetenz in der Biosystemforschung bayernweit auszubauen, zu bündeln und interdisziplinär zu vernetzen.“

Die Einbettung in den High-Tech-Campus der LMU in Großhadern-Martinsried ist für Minister Spaenle „in Europa einzigartig“. Die europaweit einmalige Vernetzung der Lebenswissenschaften werde damit massiv gestärkt. Auf diesem Campus arbeiten die Humanwissenschaften, Biowissenschaften und die medizinorientierten Naturwissenschaften Hand in Hand. Forschungsnetzwerke und dabei besonders in der Biosystemforschung kommen den Patienten zu Gute. Es gehe darum, neue Wege zu finden für neue Medikamente, innovative Therapie-Formen und neue Formen der Diagnostik.

Das Forschungszentrum für Molekulare Biosystem wurde nach dem Verfahren des Forschungsbaus des Bundes und der Länder gefördert. Der Freistaat steuerte 15,3 Millionen Euro bei, der Bund 14,3 Millionen Euro. Die Hauptnutzfläche beträgt rund 3.700 Quadratmeter.

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