Hochschulübergreifender Sync&Share Dienst Bayern-Cloud startet an staatlichen Hochschulen

Daten ablegen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen: Mit der Bayern-Cloud wird das an den bayerischen Hochschulen möglich
Daten ablegen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen: Mit der Bayern-Cloud wird das an den bayerischen Hochschulen möglich

Das Wissenschaftsministerium fördert in den nächsten fünf Jahren den Aufbau eines hochschulübergreifenden Datennetzwerks. Mit dem Dienst soll die moderne Arbeitsumgebung für Studium, Lehre und Forschung an bayerischen Hochschulen ausgedehnt werden.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

„Wir fördern den Aufbau eines hochschulübergreifenden Sync&Share-Dienstes in den nächsten fünf Jahren mit bis zu 200.000 Euro jährlich“, gab Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle den Startschuss zur Bayern-Cloud für staatliche Hochschulen. Minister Spaenle weiter: „Damit können wir einen sicheren, vertrauenswürdigen und verlässlichen Datenspeicher als moderne Arbeitsumgebung für Studium, Lehre und Forschung unterstützen.“

Mit der Bayern-Cloud wird im Endausbau den mehr als 400.000 Angehörigen bayerischer Hochschulen – Studierenden und Mitarbeitern – ein Dienst zur Verfügung gestellt, um Daten abzulegen, auf diese von überall zuzugreifen („sync“) und weiteren Nutzern zur Bearbeitung zur Verfügung zu stellen („share“). Der Sync&Share-Dienst wird seit dem Beginn des Wintersemesters 2015/16 durch das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) in Garching, das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE) sowie das Rechenzentrum der Universität der Bundeswehr München bereitgestellt.

Die Förderung ist Teil der Initiative „Bayern digital“ der Bayerischen Staatsregierung. Als eine Säule des Programms „Digitaler Campus Bayern“ sollen damit die Möglichkeiten zur ortsunabhängigen und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit verbessert werden.

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