Ausbaustufen der BayernCloud Schule

Die Ausbaustufen der BayernCloud Schule
Die Ausbaustufen der BayernCloud Schule

Die BayernCloud Schule vereint als Multi-Projekt mehrere komplexe IT-
Vorhaben unter einem Dach. Die Umsetzung bedarf sorgfältiger Planung und
Zeit.

Die Bereitstellung der BayernCloud Schule erfolgt schrittweise in mehreren Ausbaustufen. 

Bei der BayernCloud Schule handelt es sich um ein komplexes Multi-Projekt mit dem Ziel, den bayerischen Schulen zeitgemäße Inhalte und Werkzeuge für eine bessere digitale Bildung bereitzustellen. Damit vereint die BayernCloud Schule gleich mehrere komplexe IT-Projekte unter einem gemeinsamen Dach. Bei ihrer Umsetzung gilt es, verschiedene Herausforderungen zu adressieren; das beansprucht Zeit:

Komplexität der Software-Entwicklung

Die BayernCloud Schule bietet den Anwenderinnen und Anwendern verschiedene Software-Module für den digitalen bzw. digitalgestützten Unterricht. Diese Module sind für sich genommen eigenständige Software-Angebote, die parallel zueinander entwickelt bzw. beschafft werden. Die Schulfamilie hat klare Anforderungen an die Software-Module benannt:

  • Ineinandergreifen aller Software-Module
  • Anmeldung für alle Software-Module mit nur einem Benutzernamen und einem Passwort (Single-Sign-On, SSO)
  • Erreichbarkeit aller Software-Module in einem übergreifenden Portal

Die hierfür erforderlichen Anpassungs- und Abstimmungsprozesse sind zeit- und ressourcenintensiv. Die Integration mehrerer einzelner Anwendungen unter ein gemeinsames Dach und die Anbindung an eine einheitliche Benutzerverwaltung müssen auf durchdachten, technisch ausgereiften und flexiblen Lösungskonzepten basieren.

Unterschiedliche Nutzergruppen

Die BayernCloud Schule adressiert eine Vielzahl von Zielgruppen und bringt deren teilweise spezifische Anforderungen in ein Gleichgewicht: Neben den Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten, den Lehrkräften, den Schulleitungen sowie deren Interessenverbänden sind auch die jeweiligen Schulaufwandsträger, die Schulaufsichtsbehörden und die interessierte Öffentlichkeit jeweils angemessen zu berücksichtigen.

Beschaffungsprozesse am Markt

Die derzeitige angespannte Marktlage im Bereich der Digitalisierung wirkt sich erschwerend auf den Bezug von Hardware bzw. die Gewinnung von Personal bzw. Dienstleistern aus. Das Risiko der Verzögerung von Beschaffungen begleitet daher die Prozesse in der BayernCloud Schule.

IT-Sicherheit

Die BayernCloud Schule stellt hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Anwendungen, die wiederum entsprechende technische Lösungskonzepte erfordern.

Hohe rechtliche Komplexität

Als komplexes Multi-Projekt berührt die BayernCloud Schule eine Vielzahl von Rechts- und Fachgebieten:

  • Datenschutzrecht (z. B. Einhaltung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung und des Bayerischen Datenschutzgesetzes)
  • Personalvertretungsrecht
  • Schulrecht
  • Vergaberecht

Aufgrund der Größe des Programms BayernCloud Schule überschreiten die Beschaffungsvolumina nahezu immer die EU-Schwelle, sodass z. B. Vergabeverfahren nach Maßgabe der Vergabeverordnung (VgV) durchzuführen sind. Dies bedingt komplexe Vergabeverfahren, die wenig Spielraum für eine Beschleunigung bieten. Zudem besteht bei EU-weiten Vergabeverfahren ein umfassender Rechtsschutz der Bieter.

Beteiligung mehrerer Behörden

Das Programm BayernCloud Schule nutzt staatlicherseits vorhandene Kompetenzen durch die ressortübergreifende Organisation sowie die Einbindung dreier nachgeordneter Behörden und weiterer Ministerien. Bei der Projektumsetzung wirken daher neben dem StMUK auch das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (StMFH), das dabei die technische Umsetzung gestaltet, und das Staatsministerium für Digitales (StMD) als zentrales Koordinierungsressort zusammen. Darüber hinaus sind auch das IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ), die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) intensiv am Programm bzw. den einzelnen Projekten und deren Umsetzung beteiligt. Zudem werden der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD), das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) und das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) einbezogen.

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