Berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln

Schülerin hält Globus in den Händen

Im Rahmen der beruflichen Erstausbildung werden Praktika im Ausland normalerweise von Betrieben und Berufsschulen organisiert, die sich dafür um eine finanzielle Förderung durch das EU-Programm Leonardo da Vinci bemühen können. Dazu müssen sie einen Förderantrag stellen und können dann die Auszubildenden entsenden. Ganze Ausbildungsabschnitte (bis zu einem Viertel der Berufsausbildung) können dabei in den europäischen Staaten absolviert werden.

Informationen gibt es bei Berufsschulen, den Ausbildungsunternehmen und bei den betrieblichen Mobilitätsberatern der Kammern sowie bei der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Pool-Projekte sind offene Projekte, die individuelle Auslandsaufenthalte für einzelne Teilnehmer anbieten. Die Organisatoren dieser Projekte verfügen über einen Pool von Stipendien, die sie an Interessierte aus ganz Deutschland vergeben. Gefördert werden einzelne junge Menschen, die sich in der beruflichen Erstausbildung befinden oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben.

Daneben bieten auch verschiedene Organisationen Hilfestellung bei der Suche nach Austausch- und Stipendienprogrammen. Eine ist die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (inwent), die jungen Menschen aus Deutschland während oder nach der Ausbildung die Chance eröffnet, weltweit Berufserfahrung zu sammeln und fremde Arbeitswelten und Kulturen zu erleben.

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