Europa und Bayern Haßfurter Gymnasium für europäische Solidarität ausgezeichnet

Schule ist ein zentraler Ort, an dem der europäische Gedanke vermittelt und gelebt wird
Schule ist ein zentraler Ort, an dem der europäische Gedanke vermittelt und gelebt wird

Förderung des europäischen Gedankens aktueller denn je: Europaministerin Melanie Huml und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz verleihen in Haßfurt die Europa-Urkunde der Europaministerin an das Regiomontanus-Gymnasium.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Bei der Verleihung der Europa-Urkunde betont Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die Bedeutung des Zusammenhalts der europäischen Familie: „Gerade jetzt ist es besonders wichtig, dass wir in Europa zusammenstehen und solidarisch sind mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Denn Europa ist das Ergebnis einer beispiellosen Völkerversöhnung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Seither steht Europa für Frieden und Zusammenhalt.“ Stolz hebt in ihrer Rede hervor: „Schule ist ein zentraler Ort, an dem der europäische Gedanke vermittelt und gelebt wird. Mit der Demokratie- und Werteerziehung an den Schulen legen wir den Grundstein dafür. Der friedliche Einsatz für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ist heute wichtiger denn je.“

Seit 2008 verleiht die Bayerische Staatskanzlei – unterstützt durch das Kultusministerium – die Europa-Urkunde an eine Schule in jedem bayerischen Regierungsbezirk. Mit ihr werden Institutionen oder Gruppen im schulischen Kontext ausgezeichnet, die sich um die Verbreitung und Umsetzung des europäischen Gedankens verdient gemacht haben und konkrete europäische Projekte und Maßnahmen durchführen.

Europaministerin Melanie Huml
Europaministerin Melanie Huml

Bayerns Europaministerin Melanie Huml: „Mit der Europa-Urkunde fördern wir das Zusammenwachsen in Europa und der Welt und setzen ein kraftvolles Signal, dass uns das Verständnis für andere Kulturen, Sprachen und internationale Zusammenhänge wichtig ist. Bayern liegt im Herzen Europas und deshalb ist es besonders wertvoll, dass unsere junge Generation Europa im Herzen hat. Wir sind stolz, dass so viele Schulen in Bayern den europäischen Gedanken leben und die Zukunft Europas kreativ mitgestalten. Die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die sich so vielfältig engagiert und in besonderer Weise für ihr Europa eingesetzt haben, sind überzeugte Botschafter des – wie wir aktuell sehen – so wichtigen Jahrhundertprojektes Europa für Frieden, Freiheit und Demokratie!“.

Das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt fördert seit Jahrzehnten den europäischen Gedanken bei seinen Schülerinnen und Schülern. So pflegt es im Zuge des internationalen Schüleraustausches den Kontakt zu zehn Partnerschulen in acht Ländern. Auf einer Studienfahrt nach Straßburg lernen die Schülerinnen und Schüler das Europaparlament kennen und erfahren im Gespräch mit Abgeordneten Hintergründe und Zusammenhänge der Europapolitik. Die Schule ist aktiv bei Programmen wie „Euroscola“ oder „Erasmus+“ und bietet die DELF-Prüfung zur Erlangung des deutsch-französischen Sprachdiploms an. Auch auf Ebene der Lehrkräfte ist die Schule dem internationalen Gedanken verpflichtet und fördert die Hospitationen ausländischer Lehrkräfte am Regiomontanus-Gymnasium.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz bei der Verleihung der Europa-Urkunde an das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt.
© StKKultusstaatssekretärin Anna Stolz bei der Verleihung der Europa-Urkunde an das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt.
Europaministerin Melanie Huml (links) verleiht zusammen mit Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (rechts) die Europa-Urkunde an Schulleiterin Maria Eirich (Mitte).
© StKEuropaministerin Melanie Huml (links) verleiht zusammen mit Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (rechts) die Europa-Urkunde an Schulleiterin Maria Eirich (Mitte).

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