Vielfältiges Bildungsangebot Berufliche Schulen öffnen Türen

Die beruflichen Schulen in Bayern sind das Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit, bieten aber auch viele schulische Weiterentwicklungsmöglichkeiten
Die beruflichen Schulen in Bayern sind das Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit, bieten aber auch viele schulische Weiterentwicklungsmöglichkeiten

„#wir.machen.berufsbildung“ ist das diesjährige Motto des 15. Bildungskongresses des Verbands der Lehrer an beruflichen Schulen (VLB) in Garching. Die Veranstaltung verdeutlicht die Vielzahl der Bildungsangebote in Bayern und die Bedeutung der beruflichen Schulen.​

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

„Die vielfältigen Bildungsangebote an den beruflichen Schulen öffnen jungen Menschen viele Türen in eine erfolgreiche Zukunft – egal ob in die Berufs- oder Hochschulwelt“, so Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo anlässlich des 15. Bildungskongresses des Verbands der Lehrer an beruflichen Schulen (VLB). 

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, die stellvertretend für den Kultusminister vor Ort war, betont den Stellenwert des weltweit beachteten Systems der dualen Ausbildung und gibt das Ziel aus, im Dialog mit dem VLB die berufliche Bildung im Freistaat weiter voranzubringen. „Unsere beruflichen Schulen übernehmen in der Berufsvorbereitung wie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine überaus wichtige gesellschaftliche Aufgabe und haben weltweit Vorbildcharakter. Sie leisten einen hervorragenden Beitrag gegen den Fachkräftemangel“, so Stolz. Besonders würdigt die Staatssekretärin angesichts der Coronapandemie die Arbeit der Berufsfachschulen des Gesundheitswesens, die einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Pflegekräfte leisten: „Für mich steht fest: Unsere berufliche Bildung im Freistaat ist ein Erfolgskonzept. Das haben uns auch verschiedene Bildungsstudien wie der Bildungsmonitor 2021 attestiert.“

Damit das so bleibt, stärkt die bayerische Staatsregierung weiter die pädagogische Arbeit an beruflichen Schulen. Zum Schuljahr 2021/2022 wurden 430 Lehrkräfte und 69 Fachlehrkräfte eingestellt. Mit dem integrierten Masterstudiengang und der neuen Fachrichtung Wirtschaftspädagogik der TU München und den Fachrichtungen Metall-, Elektro- und Informationstechnik der Universität Bayreuth weitet der Freistaat die Möglichkeiten aus, Lehramt an beruflichen Schulen zu studieren. Zudem gibt es mit den Standorten Landshut, Amberg-Weiden und Rosenheim ein deutlich erweitertes Angebot in der Ingenieurpädagogik, das eine neue Zielgruppe zum Masterstudium der Berufspädagogik führt.

Kultusminister Piazolo dankt den Lehrkräften an beruflichen Schulen für ihr herausragendes Engagement: „Der sehr gute Ruf unserer Berufsschulen und Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien sowie der Wirtschaftsschulen und der Beruflichen Oberschulen ist das Verdienst unserer engagierten Lehrkräfte. Danke für die herausragende fachliche und pädagogische Arbeit, durch die das Erfolgskonzept berufliche Bildung im Freistaat jungen Menschen den Weg in eine erfolgreiche Zukunft eröffnet.“

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