Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Bayerische Schülerinnen und Schüler überzeugen mit historischen Arbeiten

Insgesamt haben sich 3.400 Kinder und Jugendliche bundesweit an der Wettbewerbsrunde 2020/2021 des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten beteiligt – mit Klick ins Bild zur Homepage des Wettbewerbs
Insgesamt haben sich 3.400 Kinder und Jugendliche bundesweit an der Wettbewerbsrunde 2020/2021 des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten beteiligt – mit Klick ins Bild zur Homepage des Wettbewerbs

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten stand in der Wettbewerbsrunde 2020/2021 unter dem Motto „Bewegte Zeiten – Sport macht Gesellschaft“. Nun wurden die besten bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

231 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben bei der 27. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten insgesamt 45 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. 16 davon wurden als beste Arbeiten ausgewählt und erhielten dafür nun ihre Auszeichnungen. Ministerialdirigent Adolf Präbst, stellvertretender Amtschef im Kultusministerium, freute sich mit den Landessiegerinnen und -siegern sowie den Förderpreisträgerinnen und -preisträgern: „Alle Preisträgerinnen und Preisträger haben sich mit viel Engagement auf eine Spurensuche in die Vergangenheit begeben. Sie haben Archive und historische Orte aufgesucht, Quellen studiert und Zeitzeugen befragt. Daraus sind hervorragend recherchierte und informative Beiträge entstanden.“

Auch Kultusminister Michael Piazolo gratulierte zu den herausragenden Arbeiten: „Geschichte ist mehr als nur Jahreszahlen. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern – sie lassen Geschichte lebendig werden. In ihren herausragenden Beiträgen gewinnen sie aus dem Wissen über die Vergangenheit Erkenntnisse für die Zukunft. So gestalten wir die Welt von morgen.“

„Bewegte Zeiten - Sport macht Gesellschaft“

Unter dem Motto des diesjährigen Wettbewerbs erforschten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung des eigenen Sportvereins für den Heimatort, die Geschichte von Sportstätten oder die Bedeutung einer Sportart für die Region. Trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen für die Recherche haben die Kinder und Jugendlichen zu einer beeindruckenden Vielfalt von Sportthemen in ihrer Region oder Familiengeschichte geforscht.

Zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt richten seit 1973 den bundesweit teilnahmestärksten Geschichtswettbewerb für junge Menschen in Deutschland aus. In diesem Jahr gingen 1.349 Beiträge von über 3.400 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland ein. Der Wettbewerb findet im zweijährigen Turnus zu wechselnden Themen statt.  Sein übergeordnetes Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Auf Landesebene vergibt die Körber-Stiftung dieses Jahr 245 Landespreise und 250 Förderpreise. Alle Landessiegerinnen und -sieger haben die Chance, im November 2021 als Bundessiegerinnen oder -sieger in Berlin vom Bundespräsidenten geehrt zu werden.     

Die ausgezeichneten Schulen in Bayern und ihre Beiträge zum Geschichtswettbewerb im Überblick:

Landessiege

  • Luisengymnasium, München: „Sport zwischen Unterhaltung und Politik – München 1972“
  • Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium, Rosenheim: „Radfahren in Rosenheim – damals und heute“
  • Gymnasium Pegnitz: „Hainbergschanze – Ein Ort der Begegnung in Pegnitz“
  • Gymnasium Carolium, Ansbach: „Die Geschichte des Segelflugs auf dem Hesselberg“
  • Gemeinschaftsprojekt aus Obertraubling: „Was wäre gewesen, wenn: Die unglaubliche Geschichte des Herrmann Magerl“
  • Gymnasium Veitshöchheim: „Die Bedeutung der Sportart Basketball in Würzburg“
  • Regiomontanus-Gymnasium, Haßfurt: „Ideale Maschine“
  • Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium, Münnerstadt: „Hornussen hält Heimatstadt hellwach. Bewegte Beziehungen zwischen Deutschen und Schweizern 1991-2018“

Förderpreise

  • Grundschule Schwandorf-Fronberg: „Schwandorf – die Turner- und Feststadt“ (Auszeichnung für den besten Gruppenbeitrag in Bayern)
  • Schule Schloss Neubeuern: „Sport und Schule Schloss Neubeuern vor 85 Jahren – im Vergleich zu heute“
  • Grundschule Schröding, Kirchberg: „145 Jahre Eishockey – Die Geschichte der schnellsten Mannschaftssportart der Welt“
  • Grundschule Erlangen-Tennenlohe: „Wenn zwei ihre Kräfte messen. Kämpfen im Spiel, Sport und Showgeschäft“
  • Private Schule Pindl e. V., Regensburg: Der SSV Jahn Regensburg und seine Stadien“
  • Private Schule Pindl e. V., Regensburg: „Alpinklettern im Wandel“
  • Staatliche Realschule Kronach II: „Die German Youth Activity und die Seifenkistenrennen am Friedrichsburger Berg“
  • Riemenschneider-Gymnasium, Würzburg: „Ein Streit im Sportverein spaltet die ganze Gemeinde“

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