Ferienbeginn Osterferien bieten wohlverdiente Ruhepause in stressigen Zeiten

Die Ostertage 2021 werden pandemiebedingt anders aussehen als gewohnt. Sie bieten aber doch die Möglichkeit Luft zu holen und etwas zur Ruhe zu kommen
Die Ostertage 2021 werden pandemiebedingt anders aussehen als gewohnt. Sie bieten aber doch die Möglichkeit Luft zu holen und etwas zur Ruhe zu kommen

Die Osterferien stehen vor der Tür: Für die bayerische Schulfamilie bedeuten sie eine Ruhepause in einer für alle fordernden und anstrengenden Zeit. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz wünschen erholsame Ferientage.

Kultusmininster Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusmininster Prof. Dr. Michael Piazolo

Die Corona-Pandemie hält die Welt und auch die bayerische Schullandschaft seit über einem Jahr in Atem. Nun beginnen für Bayerns Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen die wohlverdienten Osterferien. Kultusminister Piazolo hierzu: „Hinter der bayerischen Schulfamilie liegen nervenaufreibende und enorm anstrengende Wochen und Monate. Wir alle befinden uns seit einem Jahr in einer schulischen Ausnahmesituation, die sich vor Ausbruch dieser Pandemie wohl niemand hätte vorstellen können. Die Schulfamilie muss den Schulalltag in kürzester Zeit immer wieder neu organisieren, mit ungekannten Herausforderungen umgehen und auf viele liebgewonnene Dinge verzichten, die Schule doch eigentlich ausmachen. Unsere Schulleitungen und Lehrkräfte ebenso wie unsere Schülerinnen und Schülern und ihre Eltern leisten hier seit zwölf Monaten wirklich Außergewöhnliches. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken! Die Osterferien sind in diesem Jahr noch viel mehr als sonst eine herbeigesehnte Ruhepause, die alle Mitglieder der Schulfamilie dringend brauchen. Dafür wünsche ich Ihnen allen gute Erholung, die Möglichkeit, ein wenig zur Ruhe zu kommen, und eine entspannte Zeit im Kreise der Familie.“

Staatsminister Michael Piazolo liegt besonders das Wohl der Kinder und Jugendlichen am Herzen: „Liebe Schülerinnen und Schüler, das Virus hat seit einem Jahr große Auswirkungen auf euren Alltag – nicht nur in der Schule, sondern auch im Umgang mit Freunden und der Familie oder beim Sport. Viele direkte Kontakte mit euren Freunden und Mitschülern fallen weg oder verlagern sich in die digitale Welt. Ihr musstet euch außerdem auf ungewohnte Formen des Unterrichts einstellen und seit Anfang der Pandemie neue und strenge Hygieneregeln in der Schule beachten. Ihr macht das alles wirklich toll und geht mit den neuen Situationen und Herausforderungen vorbildlich um. Dafür möchte ich Euch herzlich danken. Ihr Schülerinnen und Schüler seid für mich persönlich das große Vorbild. Unser Ziel ist, Euch so schnell wie möglich einen sicheren und normalen Schulalltag zurückzugeben. Ihr seid unsere Zukunft. Wir haben Euer Wohl und Eure Sorgen im Blick. Daher genießt nun über Ostern umso mehr ein paar sonnige Tage ohne Schule und Lernen! Ihr habt es Euch verdient.“

Staatssekretärin Anna Stolz
Staatssekretärin Anna Stolz

Kultusstaatssekretärin  Anna Stolz schließt sich dem Dank und den Wünschen des Ministers an: „Viele von uns, nicht nur innerhalb der Schulfamilie, sind nach einem Jahr Pandemie erschöpft und wünschen sich mehr Normalität zurück. Auch wenn wir diese nur Stück für Stück zurückgewinnen können, so dürfen wir doch mit Hoffnung und Zuversicht auf die kommenden Monate blicken, in denen vor allem die Impfungen Erleichterungen versprechen. Viele Menschen werden die Osterferien nicht wie gewohnt verbringen. Dennoch bieten sie – wenn auch nur im kleinen Kreis – die Chance, Zeit mit unseren Lieben zu verbringen und den Frühling draußen in der Natur zu genießen. Lassen Sie uns dabei alle ein wenig Ruhe, Erholung und auch die notwendige Gelassenheit finden, um Kraft für die kommenden Monate zu sammeln!“

Abschließend betont der Minister: „Gerade in den letzten Wochen war die Stimmung in der bayerischen Schulfamilie angespannt und oftmals gereizt. Ich darf Ihnen aber – auch im Namen von Frau Staatssekretärin Anna Stolz und des gesamten Ministeriums – versichern: Wir wissen sehr genau um die Belastungen, denen Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Familien derzeit ausgesetzt sind. Wir sind uns auch dessen bewusst, dass Entscheidungen in dieser Krise oft sehr kurzfristig getroffen und kommuniziert werden müssen und Ihnen allen viel Flexibilität abverlangen.

Viele Entscheidungen treffen dabei bei manchen Personengruppen auf Zustimmung, bei anderen dagegen auf Ablehnung. Dies ist nur verständlich, da jeder und jede von Ihnen sich in einer individuell sehr unterschiedlichen Situation befindet. Leider gibt es in dieser Krisensituation aber wohl keine Lösungen, die in der gesamten Schulfamilie auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen. Dennoch werden wir uns auch künftig mit ganzer Kraft darum bemühen, gemeinsam und im Dialog mit der Schulfamilie gut durch diese Krise zu kommen. Dies wird uns nach meiner festen Überzeugung am besten gelingen, wenn wir konstruktiv und fair zusammenarbeiten und das notwendige Verständnis füreinander aufbringen.“

Weitere Informationen

Vorlese-Funktion

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden.
Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Deaktivierung der Webanalyse finden Sie hier.