Bundesweiter Schülerzeitungswettbewerb Bayerische Schülerzeitungen holen sich Bestplatzierungen

Schülerzeitungen bereichern das Schulleben und leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung
Schülerzeitungen bereichern das Schulleben und leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung

Herausragende Leistungen beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder: Auch in diesem Jahr schaffen vierzehn bayerische Schülerzeitungen den Sprung auf das Siegerpodest.​

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Beim diesjährigen bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb gehen 14 von insgesamt 39 Preisen nach Bayern. Darunter sind auch vier 1. Preise. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo gratulierte den Siegerteams zum erfolgreichen Abschneiden: „Der Erfolg zeigt nicht nur das große Engagement und Talent unserer jungen Nachwuchsredakteure. Er spricht auch für das reichhaltige Angebot von außerunterrichtlichen Aktivitäten an unseren Schulen. Ich bin beeindruckt, wie vielfältig und kreativ die Siegerbeiträge sind. Das hohe Niveau und die professionelle Aufmachung der Schülerzeitungen verdienen höchste Anerkennung!“

Die ausgezeichneten Jungredakteurinnen und -redakteure hatten souverän unter Beweis gestellt, dass sie das breite Aufgabenspektrum und Anforderungsprofil einer Schülerzeitung bestens beherrschen. Der gesamte Arbeitsprozess rund um die Erstellung einer Schülerzeitung erfordert nicht nur journalistische Fähigkeiten, sondern auch digitale Kompetenzen, Organisationstalent und Teamgeist.

„Schülerzeitungen bereichern immer das Schulleben. Sie informieren, unterhalten und tragen zur Meinungsbildung an der Schule bei. Bei der redaktionellen Arbeit lernen die Schülerinnen und Schüler als Team zusammenzuarbeiten, Informationen fundiert zu recherchieren und adressatengerecht aufzubereiten. Von diesen wertvollen Erfahrungen profitieren die jungen Redakteure ein Leben lang“, so Piazolo.

Coronabedingt tagte in diesem Jahr die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder online. Die Jury besteht aus Journalistinnen und Journalisten, Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften verschiedener Schularten sowie Vertretern der Jugendpresse Deutschland e.V., der obersten Schulbehörden der Länder und der Förderer.

Beim bundesweiten Wettbewerb wurden je drei Preise in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium und berufliche Schulen sowie Sonderpreise und eine Auszeichnung vergeben. Pro Schulartkategorie wurde zudem die jeweils beste Online-Schülerzeitung ausgezeichnet. Die Preisträger der einzelnen Schularten im Printbereich erhalten für den 1. Platz 1.000 Euro, für den 2. Platz 500 Euro und für den 3. Platz 250 Euro. Der Onlinepreis ist mit 1.000 Euro prämiert.

Von den rund 250 bundesweiten Einsendungen wurden folgende bayerische Schülerzeitungen für ihre bemerkenswerten Leistungen ausgezeichnet:

Förderschule:
1. Platz: „Sonnenklar“, Ludwig-Reinhard-Schule Kaufbeuren
Förderpreis: „Die Boscos“, Don Bosco-Schule Höchstadt a. d. Aisch

Mittelschule:
1. Platz: „Hummelnews“, Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg
3. Platz: „Nachsitzer“, Mittelschule Buchloe
Förderpreis: „Coffee News“, Max-Reger-Mittelschule Weiden i. d. Oberpfalz

Realschule:
Förderpreis: „Blackout“, Maria-Ward-Schule Kempten

Gymnasium:
1. Platz: „Camerjäger“, Camerloher-Gymnasium Freising
3. Platz: „LuisenEcho“, Städtisches Luisengymnasium München

Berufliche Schulen:
1. Platz: „Insider“, Staatl. Fach- und Berufsoberschule Ingolstadt
2. Platz: „W.I.R.“, Berufliches Schulzentrum Oskar-von-Miller Schwandorf
Förderpreis: „mein holz“, Staatl. Fachoberschule Holzkirchen

Onlinepreis:
Kategorie Berufliche Schulen: „eigenleben-online“, Klara-Oppenheimer-Schule Würzburg

Sonderpreise:

  • „Ein Satz für eine bessere Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 2. Platz (750 Euro): „Wortwechsel“, Staatl. Berufsoberschule Erding
  • „Europa“ der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland „Europablatt“, Samuel-Heinicke-Fachoberschule München

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