Gesundheitsprävention Realschule erhält Auszeichnung für aktives Gesundheitsmanagement

Jugendliche leiden derzeit besonders unter den coronabedingten Einschränkungen des sozialen Lebens. Das Projekt STARK hilft ihnen, mit Belastungssituationen umzugehen und auf ihr seelisches Wohlbefinden zu achten
Jugendliche leiden derzeit besonders unter den coronabedingten Einschränkungen des sozialen Lebens. Das Projekt STARK hilft ihnen, mit Belastungssituationen umzugehen und auf ihr seelisches Wohlbefinden zu achten

Fit in der Gesundheitsvorsorge und bei der Stressbewältigung: Die Maria-Ward-Realschule Eichstätt geht in diesen Bereichen neue Wege und erhält für ihr Engagement eine Auszeichnung.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft und damit verbunden auch die Schulen seit dem Frühjahr vor große Herausforderungen, die so niemand vorhersehen konnte. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz betont: „Oft sind es gerade junge Menschen, die unter den Einschränkungen besonders leiden. Der Wegfall bestehender Strukturen, die Beschränkung sozialer Kontakte und die Sorgen um schulische und berufliche Zukunft können die Welt eines oder einer Heranwachsenden schon gewaltig ins Wanken bringen.“

Für die Staatssekretärin ist es daher umso wichtiger, dass es  Initiativen wie „STARK“gibt: „Hier liegt der Fokus auf dem seelischen Wohl und damit auch auf der körperlichen Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler. In diesem Konzept werden Strategien vermittelt, wie junge Menschen, aber auch Erwachsene mit Belastungs- und Stresssituationen am besten umgehen können. Das nenne ich aktives und vorausschauendes Gesundheitsmanagement, von dem wir alle profitieren.“

Erste Realschule erhält Gütesiegel „STARK“

Anna Stolz freut sich, mit der Maria-Ward-Realschule Eichstätt nun auch der ersten Realschule das Gütesiegel „STARK – Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“ überreichen zu können. Wegen der aktuellen pandemiebedingten Einschränkungen übermittelte sie ihre Glückwünsche in einer Videobotschaft.

Die Staatssekretärin betonte dabei: „Die Maria-Ward-Realschule Eichstätt stellt ein christliches Menschenbild in den Mittelpunkt ihres Konzeptes, sensibilisiert die jungen Menschen für den Wert der Gesundheit und gibt ihnen erfolgreiche Handlungsmuster an die Hand. Die Schulfamilie hat sich diese Auszeichnung mehr als verdient und ich kann alle Beteiligten nur ermutigen, diesen Weg weiter zu beschreiten.“

Als frisch ernannte „STARK“- Modellschule wird die Maria-Ward-Realschule nun bei der Gesundheitsförderung weiter begleitet und unterstützt, z. B. über eine zweijährige Supervision oder Fortbildungen des Kollegiums.

Gesundheitsförderung an den bayerischen Schulen

Die Initiative „STARK“ ist eine wichtige Ergänzung der schulischen Gesundheitsförderung.  Im Rahmen des schulart-, jahrgangsstufen- und fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsziels „Gesundheitsförderung“ leisten bayerische Pädagoginnen und Pädagogen zusammen mit Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wertvolle und umfangreiche Aufklärungsarbeit. Die bestehenden Aktivitäten werden derzeit durch ein „10-Punkte-Programm zur alters- bzw. entwicklungsgerechten Aufklärung über Depression und Angststörungen“ erweitert. Dieses beinhaltet eine alters- und entwicklungsgerechte Aufklärung, schulpsychologische Beratungsangebote wie auch die Vermittlung außerschulischer Ansprech- und Beratungsstellen.

Initiative „STARK“ – Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“

„STARK“ ist eine Präventionsinitiative zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Ausbildung in Bayern. Sie wurde 2016 durch die SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) ins Leben gerufen. Die Initiative etabliert nachhaltig Gesundheitsthemen in Schule und Ausbildung und schult bayernweit Multiplikatoren im Rahmen von Fortbildungen zu Resilienz und Stresskompetenz. Mehr als 50 Workshops mit über 770 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden bisher statt. Weitere Informationen sowie die angesprochenen Videobotschaften finden Sie auf der Homepage des Gütesiegels.

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