Stiftung Maximilianeum Herausragende Abiturienten erhalten Stipendium

Die Stiftung wurde im Jahr 1852 durch König Maximilian II. ins Leben gerufen und fördert seitdem besonders begabte Studenten
Die Stiftung wurde im Jahr 1852 durch König Maximilian II. ins Leben gerufen und fördert seitdem besonders begabte Studenten

Aufnahme in die Stiftung Maximilianeum und die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung: Sieben herausragende Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2020 können sich über die Aufnahme als Stipendiaten in die Stiftung Maximilianeum und in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung freuen.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Sieben herausragende Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2020 können sich über die Aufnahme als Stipendiaten in die Stiftung Maximilianeum und in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung freuen. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo gratuliert: „Ich gratuliere diesen besonders interessierten und talentierten jungen Menschen zu ihren großartigen Leistungen und zu ihrer Aufnahme in die Stiftung Maximilianeum und die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung. Das Stipendium eröffnet ihnen vielfältige Chancen und ermöglicht vielseitige Begegnungen und Erfahrungen. Ich wünsche den Stipendiatinnen und Stipendiaten, dass sie ihre Studienzeit und die Förderangebote der Stiftung für sich gewinnbringend nutzen und ihre Begabungen dadurch noch weiter zur Entfaltung bringen.“
Die neuen Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen stammen aus Ansbach, Bad Neustadt a.d. Saale, Maxdorf, München, Neustadt a.d. Weinstraße und Simbach.

Sie dürfen nun in das Maximilianeum in München einziehen, das auch Sitz des bayerischen Landtags ist, und erhalten dort freie Kost und Logis. Darüber hinaus fördert die Stiftung Auslandsaufenthalte, unter anderem in Paris oder Oxford. Zudem erkunden die Maximilianeer jährlich eine sehenswerte Region Europas. Auch Sprachkurse zählen zum festen Angebot der Stiftung.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Aufnahmeverfahren für die Stiftungen

Um in die Stiftung Maximilianeum aufgenommen zu werden, durchliefen die Bewerber ein mehrstufiges Verfahren. Sie mussten unter anderem hervorragende Leistungen in allen Fächern des Abiturzeugnisses vorweisen, in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz („Max-Weber-Programm“) aufgenommen worden sein und sich im Rahmen eines Auswahlgesprächs vor dem Kuratorium der Stiftung gegen die erfolgreichsten Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Bayern durchsetzen.

Staatssekretärin Anna Stolz schloss sich den Glückwünschen des Ministers an: „Die erbrachten Leistungen der Bewerberinnen und Bewerber sind beeindruckend und belegen überzeugend, dass das bayerische Gymnasium eine Lernkultur bietet, in der hochbegabte Schülerinnen und Schüler ihre besonderen Talente erkennen und bestmöglich entfalten können.“

Die neuen Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Jakob Hofmann, Maximiliansgymnasium München
  • Kilian Hügel, Rhön-Gymnasium Bad Neustadt a.d. Saale
  • Tim Oswald, Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf
  • Rafael Pfeiffer, Erasmus-Grasser-Gymnasium München
  • Erik Raps, Tassilo-Gymnasium Simbach am Inn
  • Alina Scheuermann, Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt a.d. Weinstraße
  • Selma Wirth, Theresien-Gymnasium Ansbach

Stiftung Maximilianeum und Wittelsbacher Jubiläumsstiftung

Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für weibliche Studierende eingerichtet.

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