Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen, zu Distanzunterricht sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Basisinformationen zum Schuljahr 2020/2021 in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Ausblick auf das Schuljahr 2021/22

Das Schreiben von Herrn Staatsminister Piazolo an die Eltern und Erziehungsberechtigten der bayerischen Schülerinnen und Schüler finden Sie hier:

Wie sind die Planungen für den Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Erklärtes Ziel für das Schuljahr 2021/22 ist voller, d. h. täglicher Präsenzunterricht unter umfangreichen Hygienemaßnahmen. Für die ersten Unterrichtswochen gilt darüber hinaus inzidenzunabhängig nicht nur im Inneren des Schulgebäudes, sondern auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz im Klassenzimmer eine Maskenpflicht, um Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern.

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz greifen an den Schulen im Schuljahr 2021/22? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Der bewährte Rahmenhygieneplan Schule gilt im Kern auch im Schuljahr 2021/22; er wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium je nach Situation und Infektionslage weiter angepasst.

  • Die regelmäßigen Tests in den Schulen werden auch im neuen Schuljahr beibehalten. Ab der Jahrgangsstufe 5 bleibt es bei den bewährten Antigen-Selbsttests. In den Grundschulen, in der Grundschulstufe der Förderzentren sowie in den weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung und Sehen wird im neuen Schuljahr nach einer Übergangsphase auf sog. „PCR-Pooltestungen“ umgestellt, die jüngere Kinder einfacher anwenden können und die sehr zuverlässig sind. Die Antigen-Selbsttests kommen hier als Ergänzung hinzu, wenn die Infektionszahlen steigen sollten, Detailinformationen zu den PCR-Pooltests erhalten die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zu Beginn des neuen Schuljahres.
  • Lüften ist ein sehr wirksames Mittel gegen das Coronavirus und durch nichts zu ersetzen. Luftreinigungsgeräte können das Lüften ergänzen. Mit einem Förderprogramm unterstützt die Staatsregierungen die Schulaufwandsträger vor Ort bei der Anschaffung solcher Geräte – auch mit Blick auf die kalte Jahreszeit, wenn die Fenster nicht ständig geöffnet sein können.
  • Impfungen liegen selbstverständlich weiterhin in der Entscheidung jedes Einzelnen, sind aber das wirksamste Mittel gegen das Corona-Virus. Auch die Eltern und sonstige (volljährige) Angehörige können dazu beitragen, das Virus zu stoppen – wenn Sie sich impfen lassen. Bitte nehmen Sie dieses Angebot wahr und machen Sie die Schulen damit noch sicherer! Für volljährige Schülerinnen und Schüler sind Impfungen laut Ständiger Impfkommission empfohlen, für Schülerinnen und Schüler zwischen 12 bis 17 Jahren möglich. Bitte informieren Sie sich ggf. bei Ihrem Kinderarzt.

Warum appellieren Sie an die Eltern, ihre Kinder in der Woche vor Unterrichtsbeginn im September testen zu lassen? In der Schule wird doch dann ohnehin getestet! (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Jede Infektion, die schon vor Schulbeginn erkannt wird, erhöht die Sicherheit für die Mitschülerinnen und Mitschüler in den ersten Unterrichtstagen, verhindert Infektionen und Quarantäneanordnungen nach Schulbeginn. Bitte helfen Sie daher mit und lassen Sie Ihr(e) Kind(er) in der letzten Ferienwoche auf das Corona-Virus testen – am besten mit einem PCR-Test in einem Testzentrum oder auch mit einem Schnelltest in einer Teststation oder einer Apotheke. Die Tests dort sind für Sie weiterhin kostenlos.

Aufgrund der Corona-Pandemie war der Präsenzunterricht im Schuljahr 2020/21 stark eingeschränkt. Wie wird im Schuljahr 2021/22 darauf reagiert? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

In den Lehrplänen werden weiterhin Schwerpunkte gesetzt, nicht jedes Themengebiet muss dabei gleich intensiv behandelt werden. In den Abschlussklassen ist klar unterschieden, was für die Abschlussprüfungen wichtig ist und was nicht.

Unter dem Motto „gemeinsam.Brücken.bauen“ richten die Schulen auch im kommenden Schuljahr z. B. zusätzliche „Brückenkurse“ am Nachmittag ein. Das Angebot wächst ab Herbst – je nach konkretem Bedarf und Situation vor Ort – schrittweise auf und soll auch im Schuljahr 2022/23 fortgesetzt werden. Dabei geht es nicht nur darum, Lernrückstände abzubauen – die Schülerinnen und Schüler sollen auch wieder Gemeinschaft erleben und so ihre sozialen Kompetenzen stärken können.

Aktuelles

Welche Regelungen gelten aktuell für den Unterrichtsbetrieb? (akt. 30.06.2021, 18:00 Uhr)

Aufgrund der niedrigen Inzidenzen findet derzeit in allen bayerischen Städten und Landkreisen grundsätzlich voller Präsenzunterricht statt.

Auf den sog. Begegnungsflächen im Schulhaus (d. h. z. B. auf den Gängen, in der Pausenhalle oder im Bereich der Toiletten) gilt weiterhin Maskenpflicht.

Dabei ist für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OP-Maske“) verpflichtend.

Am Sitzplatz im Unterricht entfällt die Maskenpflicht

  • an Grundschulen und Grundschulstufen der Förderschulen (inkl. Schulvorbereitende Einrichtungen) bei stabilen Inzidenzen unter 50
  • an den weitführenden und beruflichen Schulen bei stabilen Inzidenzen unter 25.

Weiterhin gilt in allen Schularten: Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenzphasen des Wechselunterrichts teilnehmen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung („Maskenpflicht“)? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Im Schulgebäude besteht an allen Schularten Maskenpflicht. Im Freien (z. B. auf dem Pausenhof) kann die Maske jedoch – unabhängig von der Inzidenz - abgenommen werden.

Am Sitz- bzw. Arbeitsplatz im Unterricht entfällt die Maskenpflicht aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte

  • an Grundschulen und in der Grundschulstufe der Förderschulen (inkl. Schulvorbereitende Einrichtungen) bei stabilen Inzidenzen unter 50,
  • an weiterführenden und beruflichen Schulen bei stabilen Inzidenzen unter 25. 
  • In den ersten Unterrichtswochen des neuen Schuljahres gilt darüber hinaus inzidenzunabhängig nicht nur im Inneren des Schulgebäudes, sondern auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz in der Schule eine Maskenpflicht.

Im Detail gilt:

  • Maskenpflicht im Unterricht: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und die sonstigen an Schulen tätigen Personen der Grundschule und der Grundschulstufen der Förderschule (einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen) können im Klassenzimmer bzw. bei schulischen Ganztagesangeboten und Mittagsbetreuungen im Betreuungsraum nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 ihre Maske abnehmen. An allen weiteren Schularten und Jahrgangsstufen gilt dies bei einer stabilen Inzidenz unter 25.
  • Maskenpflicht auf dem Schulgelände: An allen Schularten besteht für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler auf dem gesamten Schulgelände (einschl. Unterrichtsräume und Lehrerzimmer) die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sog. „OP-Maske“).
  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1-4 können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken (sog. „OP-Maske“), die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen. Die Maskenpflicht umfasst auch alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich). Sie gilt auch während schulischer Abschlussprüfungen. Im Freien (z. B. auf dem Pausenhof) kann die Maske abgenommen werden.
  • Zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten, können alle Personen ihre MNB abnehmen; Schülerinnen und Schüler müssen Tragepausen/Erholungsphasen gestattet werden. Auch während einer effizienten Stoßlüftung des Klassen- bzw. Aufenthaltsraums können Schülerinnen und Schüler die MNB am Platz abnehmen.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.
  • Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Welche Regelungen gelten zu Testungen? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Schülerinnen und Schüler dürfen nur dann am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Ein negatives Testergebnis kann einerseits durch einen Selbsttest, der über die Schule zur Verfügung gestellt und unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird, erbracht werden.

Alternativ ist – falls eine Selbsttestung in der Schule nicht gewünscht wird – auch ein Nachweis durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest möglich, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Bitte beachten Sie: Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Auch selbst mitgebrachte Spuck- oder Gurgeltests sind nicht zugelassen und können nicht in der Schule durchgeführt werden.

  • Die Selbsttests in der Schule werden pro Person in der Regel zweimal pro Woche durchgeführt. Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist nicht erforderlich.
  • Ein negatives Testergebnis darf zum Unterrichtsbeginn am jeweiligen Schultag nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Schülerinnen und Schüler, die kein negatives Testergebnis vorlegen können und auch nicht zur Durchführung eines Selbsttests in der Schule bereit sind, können die Schule nicht besuchen. 

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Zudem muss kein Testnachweis von genesenen Personen erbracht werden. Eine Person gilt dabei als genesen, wenn sie über einen Nachweis verfügt, wonach eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die zugrundeliegende Testung muss dabei mittels PCR-Verfahren erfolgt sein.

In beiden Fällen entfällt ein Testnachweis jedoch nur, wenn keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

 

Ein Beispielvideo zur Durchführung von Tests an der Realschule Traunreut finden Sie hier.

Welche Regelungen gelten für Zeugnisverleihungen und Abschlussfeiern? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

1. Zeugnisverleihungen ohne Bewirtung mit kleinerem Rahmenprogramm (empfohlen)

Gemeinsame Zeugnisverleihungen ohne größeres Rahmenprogramm für die Abschlussjahrgänge sind als Schulveranstaltungen möglich, sofern die Hygienevorgaben eingehalten sind. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Hinsichtlich des Rahmenprogramms sind neben Ansprachen auch kleinere musikalische Darbietungen (Gesang/Instrumental- oder Tanzbegleitung) gestattet.
  • Eine gemeinsame Getränke- und Essensausgabe bzw. Bewirtung (bspw. Sektempfang) ist jedoch nicht möglich.
  • Die gemeinsame Zeugnisverleihung ist getrennt durchzuführen von sonstigen Feierlichkeiten mit einem umfassenden Rahmenprogramm, insbesondere einer Bewirtung (s. unten).
  • Eine feste Personenobergrenze besteht nicht, die Anzahl der möglichen Teilnehmer orientiert sich allerdings an den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten bzw. Plätzen. Mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten soll festgelegt werden, wie viele Begleitpersonen teilnehmen können. Die Anzahl der Begleitpersonen ist möglichst gering zu halten.
  • Zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu achten. Hiervon ausgenommen sind Angehörige des eigenen Hausstandes, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerade Linie und Geschwister. Die zur Verfügung stehenden Plätze müssen nummeriert und den Personen fest zugeteilt werden, um insbesondere die Kontaktpersonennachverfolgung im Falle bestätigter Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erleichtern.
  • Es gelten die bekannten Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Schulgelände (z.B. Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5, keine Maskenpflicht unter freiem Himmel). Findet die Zeugnisverleihung außerhalb des Schulgeländes statt, gelten diese Vorgaben ebenso; besondere Regelungen vor Ort bleiben unberührt.
  • Die Teilnehmer der Zeugnisverleihung sind nicht zur Vorlage eines Testnachweises verpflichtet. Es wird aber allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und auch sonstigen Teilnehmern dringend angeraten, dass sie sich vorab freiwillig auf SARS-CoV-2 testen (lassen).
  • Die sonstigen Vorgaben des Rahmenhygieneplans für Schulen sind selbstverständlich zu beachten. Bei Veranstaltungen im Innenbereich ist insbesondere für eine ausreichende Lüftung zu sorgen.

2. Zeugnisverleihungen mit größerem Rahmenprogramm

Sofern die oben genannten Voraussetzungen nicht vorliegen (insbesondere bei entsprechender Bewirtung) und die Veranstaltung dennoch im schulischen Rahmen durchgeführt werden soll, bemisst sich die Zulässigkeit regelmäßig nach den Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen nach § 7 Abs. 1 der 13. BayIfSMV. Bei derartigen Feiern sind insbesondere die (inzidenzabhängigen) Teilnehmerhöchstgrenzen sowie die Regelungen zur Erbringung eines Testnachweises zu beachten (vgl. § 7 Abs. 1 Sätze 1 und 2 der 13. BayIfSMV). Des Weiteren empfiehlt sich insoweit eine Abstimmung der Einzelheiten mit dem örtlichen Gesundheitsamt.

3. Rein privat organisierte Abschlussfeiern (wie etwa „Abschlussbälle“) stellen – wie bisher – keine Schulveranstaltungen im Sinne der obigen Ausführungen dar. Die Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen obliegt in derartigen Fällen alleine den jeweiligen privaten Veranstaltern und nicht der Schule.

Zentrale Aspekte des Rahmen-Hygieneplans

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 06.07.2021, 11:30 Uhr)

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn die Schülerin bzw. der Schüler wieder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist.

In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus! Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.

*) Die Durchführung eines solchen Tests ist z. B. in lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen möglich.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier:

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen/Husten ohne Fieber) in die Schule gehen? (akt. 06.07.2021, 11:30 Uhr)

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

In allen anderen Fällen ist der Schulbesuch auch bei leichten Krankheitssymptomen nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus!

Schülerinnen und Schüler, die entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden dort isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Neu: Nach der Genesung von einer Erkrankung mit leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich.

*) Die Durchführung eines solchen Tests ist z. B. in lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen möglich.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen finden Sie hier:

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten im Schulgebäude? (akt. 30.06.2021, 18:00 Uhr)

Der Infektionsschutz an den Schulen steht an oberster Stelle. Wie bisher sind regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten, das Tragen einer Maske im Schulgebäude sowie regelmäßiges Lüften die wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus – auch gegen die Mutationen.

Darüber bestehen folgende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz an den Schulen:

 Für Lehrkräfte besteht im Schulgebäude die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sog. „OP-Maske“). Seit dem 7. Juni 2021 gilt diese Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sog. „OP-Maske“) auch für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-4 können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken (sog. „OP-Masken“), die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen.

FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.

Schülerinnen und Schüler dürfen am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

  • durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
  • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

Bitte beachten Sie außerdem:

Die Selbsttests in der Schule werden pro Person in der Regel zweimal pro Woche durchgeführt. Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist nicht erforderlich.

Ein negatives Testergebnis darf zum Unterrichtsbeginn am jeweiligen Schultag nicht älter als 48 sein.

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn nicht an den Selbsttests in der Schule teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, müssen Sie das der Schule mitteilen. Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich.

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Zudem muss kein Testnachweis von genesenen Personen erbracht werden. Eine Person gilt dabei als genesen, wenn sie über einen Nachweis verfügt, wonach eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die zugrundeliegende Testung muss dabei mittels PCR-Verfahren erfolgt sein.

Der Testnachweis entfällt bei vollständig geimpften und bei genesenen Personen jedoch nur, wenn keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Wie der Unterricht an der Schule bzw. in der Klasse Ihrer Tochter / Ihres Sohnes organisiert wird (Präsenzunterricht, Wechselunterricht oder Distanzunterricht), erfahren Sie ebenfalls von Ihrer Schule. Sofern Distanzunterricht stattfindet, ist die Teilnahme selbstverständlich auch ohne negatives Testergebnis möglich.

Auch Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal sind gehalten, regelmäßig Testungen vorzunehmen.

Wichtige Fragen und Antworten zum Einsatz von Selbsttests finden Sie im FAQ-Block Selbsttests an Schulen sowie unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Darf mein Kind im Unterricht nach Ende der Maskenpflicht weiterhin eine Maske aufsetzen? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Ja. Auch wenn die Maskenpflicht im Unterricht aufgrund stabil niedriger Inzidenzen im Klassenzimmer nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes aufgehoben ist, kann der einzelne Schüler/die einzelne Schülerin auf freiwilliger Basis weiterhin eine Maske tragen.

Müssen Schülerinnen und Schüler, die Sorge vor einer Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, zum Präsenzunterricht kommen? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Das Hygienekonzept stellt einen umfassenden Infektionsschutz an unseren Schulen sicher. Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) ein individuell erhöhtes Risiko sehen, obwohl sie nach ärztlicher Einschätzung nicht zu einer Risikogruppe gehören, kann bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts gestellt werden. Entsprechende Beurlaubungen werden jedoch nur in begründeten Einzelfällen nach eingehender Beratung der Erziehungsberechtigten ausgesprochen.

Für Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, bei denen nach ärztlicher Einschätzung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung besteht, gelten die Ausführungen auf Seite 18 (Ziffer III. 13.) des Rahmenhygieneplans.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Welche Regelungen gelten für den Mensabetrieb, den Pausenverkauf und die Essensausgabe? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Angesichts der Rückkehr zum vollen Präsenzunterricht und der dadurch verstärkten räumlichen Herausforderungen wird für Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb die Grundlage geschaffen, dass in bestimmten Konstellationen und unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen vom Mindestabstand abgewichen werden kann.

Sollte der Mindestabstand von 1,5 m auch unter Berücksichtigung zusätzlicher organisatorischer Maßnahmen (z. B. die Einteilung weiterer Schichten bei der Essensaufnahme bzw. eine zusätzliche Nutzung von weiteren Zimmern bzw. Flächen) nicht eingehalten werden können, sind bei Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb feste Gruppen zu bilden. Bei der Essenseinnahme sollte auf eine blockweise Sitzordnung nach Klassen, möglichst in Kombination mit einer versetzten Sitzordnung geachtet werden. Die Einhaltung der Mindestabstände zwischen Personen unterschiedlicher Gruppen ist jederzeit zu gewährleisten. Es ist sicherzustellen, dass eine Durchmischung von Gruppen verhindert wird und die Beibehaltung fester Gruppen sichergestellt ist.

Welche Regelungen sind bei den künstlerisch-kulturellen Fächern bzw. beim Ausüben von Musik zu beachten? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan ermöglicht die Durchführung des lehrplangemäßen Unterrichts in Musik und Kunst.

Im regulären Klassenverband kann bei unterrichtlichen und pädagogischen Notwendigkeiten ein kurzes Lied gesungen werden, sofern ein erhöhter Mindestabstand von 2,5 m in Singrichtung eingehalten werden kann und das Tragen einer MNB möglich ist. Soweit es die Witterung zulässt, kann im Freien mit Abstand von 2 m Unterricht im Blasinstrument (Querflöte 3 Meter nach vorne) und Gesang erfolgen; bei Einhaltung dieser Abstände  kann vorübergehend die MNB abgenommen werden. Hier sind auch Proben über den Klassenverband hinaus, z.B. von Ensembles möglich.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 ist Unterricht im Gesang und in Blasinstrumenten auch in Innenräumen möglich, sofern ein erweiterter Mindestabstand (Gesang 2m, Blasinstrumente 2m/Querflöte 3m nach vorne) eingehalten werden kann. Bei Einhaltung dieser Abstände kann vorübergehend die MNB abgenommen werden.

Von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente sind nach jeder Benutzung in geeigneter Weise zu reinigen.

Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Nach dem Unterricht im Blasinstrument ist der Raum mindestens 15 Minuten zu lüften.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmen-Hygieneplan zu finden.

Kann Schulsport einschließlich Schwimmunterricht stattfinden? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Gemäß Ziffer III.7.2.1 des derzeit gültigen Rahmenhygieneplans Schulen (RHP) können Sportunterricht und weitere schulische Sport- und Bewegungsangebote (z. B. Sport- und Bewegungsangebote im Rahmen der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung) durchgeführt werden – auch im sportlichen Handlungsfeld Schwimmen. Die entsprechenden Maßgaben des RHP sind zu beachten.

Durch den RHP vom 04.06.2021 kann die Sportausübung im Freien wie im Innenbereich ohne MNB bzw. MNS erfolgen.

Sofern bei Vorliegen entsprechender Inzidenzwerte während des Unterrichts ein Mindestabstand an sich nicht erforderlich ist, sollte im Sportunterricht dennoch auf das Abstandsgebot geachtet werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten zur Sportausübung ohne Körperkontakt und nach Möglichkeit im Freien sollten ausgeschöpft werden.

Die Übungszeit in Sporthallen ist auf zwei Unterrichtsstunden zu begrenzen. Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten dürfen weiter unter Einhaltung der für die Unterrichtsräume geltenden Vorgaben genutzt werden.

Gemäß der jeweils gültigen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der schulische Bereich nicht von den Auflagen zum Betrieb von Sportstätten im außerschulischen Bereich erfasst.

Die genaue Durchführung von Schwimmunterricht ist von den Beteiligten vor Ort anhand der konkreten Umstände zu klären.

Kann der Religions- und Ethikunterricht derzeit in klassenübergreifenden Lerngruppen stattfinden? (akt. 03.03.2021, 18:00 Uhr)

Gemäß einem Leiturteil des Bundesverfassungsgerichts gehören die Standpunktgebundenheit und damit die Konfessionalität des Religionsunterrichts zum unaufgebbaren Kern des Art. 7 Abs. 3 GG. Dies hat u.a. zur Folge, dass davon abweichende nicht autorisierte Formen z. B. eines gemeinsamen religions- oder wertekundlichen Unterrichts, der an die Stelle von Religionsunterricht bzw. Ethikunterricht tritt und an dem Schülerinnen und Schüler verschiedener Konfessionen oder konfessionslose Schüler/innen teilnehmen, nicht verfassungskonform sind – auch wenn dies unter Umständen eine schulorganisatorische Erleichterung bedeuten würde. Angesichts der Gegebenheiten an vielen Schulen ist damit bei der Bildung von Klassen und Unterrichtsgruppen in diesen Fächern eine Mischung von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Parallelklassen einer Jahrgangsstufe in der Regel unvermeidbar. Dies steht angesichts der verfassungsrechtlichen Vorgaben durchaus im Einklang mit den kommunizierten Hygieneschutzregelungen, worauf in den veröffentlichten Rahmenhygieneplänen regelmäßig Bezug genommen wird.

Um jedoch im laufenden Schuljahr in der pandemiebedingten Ausnahmesituation in Fällen, in denen weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen notwendig sind, dem Anliegen eines noch wirksameren Infektionsschutzes gerecht werden zu können, haben das Katholische Büro Bayern – in Abstimmung mit den sieben katholischen Diözesen in Bayern – und das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern alternative, von den beiden Kirchen autorisierte Formen eines temporär kooperativen Religionsunterrichts erarbeitet. Je nach den Gegebenheiten vor Ort kann so in besonderen Fällen die Bildung von klassenübergreifenden Unterrichtsgruppen vollständig oder zumindest weitgehend vermieden werden, die im Religions- und Ethikunterricht aus organisatorischen Gründen häufig erfolgt. Nähere Information dazu enthält das einschlägige KMS vom 05.11.2020, das für das gesamte Schuljahr 2020/21 Gültigkeit hat (vgl. auch Anlage 1 sowie Anlage 2 zu diesem KMS). 

Soweit es die Gegebenheiten vor Ort notwendig erscheinen lassen, können Schulen, die eines der Modelle A - D gemäß dem KMS vom 05.11.2020 eingeführt haben, dieses Modell auch in Phasen des Distanzunterrichts fortsetzen.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 min) vorzunehmen; sofern der CO2-Grenzwert nicht mit CO2-Ampeln oder Messgeräten überprüft wird, ist grundsätzlich alle 20 min eine zusätzliche Stoßlüftung bzw. Querlüftung vorzunehmen. In Sporthallen ist die Übungszeit auf zwei Unterrichtsstunden beschränkt. Bei Klassenwechsel und in den Pausen ist für einen ausreichenden Frischluftaustausch zu sorgen.

Im musischen Bereich gilt:
Nach Unterricht im Gesang oder im Blasinstrument gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 07.07.2021, 11:45 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. Für die Ertüchtigung solcher fest installierter RLT-Anlagen sowie für deren Neueinbau in Schulen, die (auch) von Kindern unter 12 Jahren besucht werden, gibt es ein Bundesförderprogramm; Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch nachträglich installierte technische Hilfsmittel unterstützt werden. Durch eine Neuauflage des bayerischen Förderprogramms wird die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten sowie von dezentralen Lüftungsanlagen mit einem staatlichen Anteil von bis zu 50% gefördert. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Selbsttests an Schulen

Selbsttests an Schulen – wie funktioniert das? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Die Tests sind so konzipiert, dass sie auch jüngere Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Anleitung anwenden können. Die Tests sind einfach und ohne Schmerzen durchzuführen. Zur Testung wird ein Teststäbchen ca. 2 cm tief in jedes Nasenloch eingeführt, an der Naseninnenseite hin- und herbewegt und dann in eine Testflüssigkeit getaucht. Nach ca. 15 bis 20 Minuten liegt ein Ergebnis vor.

Ein Video zu den Erfahrungen mit den Selbsttests an der Realschule Traunreut finden Sie hier; ein Video zu den Erfahrungen an der Grundschule Mering finden Sie hier.

Kann mein Kind den Selbsttest in der Schule auch mit einem privat angeschafften Testkit durchführen? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Nein, die Selbsttestungen in der Schule finden ausschließlich mit den Testkits statt, die von der Schule ausgegeben werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der Vielzahl an Tests, die sich auf dem Markt befinden, den Lehrkräften nicht zugemutet werden kann, zu beurteilen, ob ein Test jeweils zugelassen ist bzw. das Verfahren zu kennen. Auch im Sinne der Zeitökonomie ist ein einheitliches Vorgehen in einer Lerngruppe wichtig.

Müssen weiterhin Masken getragen und Abstandsregeln eingehalten werden, wenn alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft ein negatives Testergebnis erhalten haben? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Ja. Zum einen stellt jedes Testergebnis nur eine „Momentaufnahme“ dar. Zum anderen kann kein Test zu 100 % gewährleisten, dass das Testergebnis korrekt ist. Da somit nicht auszuschließen ist, dass ein „falsch-negatives“ Testergebnis vorliegt, ist es von großer Bedeutung, weiterhin alle vorgesehenen Hygieneregeln einzuhalten. Hierzu zählt insbesondere das Tragen der Masken im Schulhaus und – wo immer möglich – das Einhalten der Abstandsregeln.

Was ist nach einem positiven Testergebnis zu tun? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Schulleitung informiert das örtliche Gesundheitsamt über das positive Testergebnis. Bitte beachten Sie hierzu die Datenschutzhinweise. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Wie zuverlässig sind die Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Das Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt hierzu aus:

„Zwar sind die Mehrzahl der Ergebnisse von Antigen-Selbsttests korrekt, doch sie sind nicht so zuverlässig wie PCR-Tests. Deswegen stellt ein positives Ergebnis lediglich einen Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dar. Es ist keine Diagnose. (...) Personen, die ein positives Ergebnis im Antigen-Selbsttest erhalten haben, sollten sich unverzüglich selbst isolieren (d. h. Kontakte konsequent reduzieren) und sich telefonisch mit dem Hausarzt [bzw. dem Gesundheitsamt] oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzen, um einen PCR-Test in die Wege zu leiten und das weitere Vorgehen zu klären.“

Ist für die Teilnahme an den Selbsttests für Schülerinnen und Schüler eine gesonderte Einverständniserklärung erforderlich? (akt. 09.04.2021, akt. 15:00 Uhr)

Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist für die Teilnahme an den Selbsttests nicht erforderlich.

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn nicht an den Selbsttests in der Schule teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, müssen Sie das der Schule mitteilen. Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich.

Wie oft bzw. an welchen Tagen sollen die Selbsttests in den Schulen durchgeführt werden? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Die Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler finden in aller Regel zweimal pro Woche statt Die Wochentage, an denen die Selbsttests stattfinden, legt die Schule fest. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Unterrichtstags vorgenommen worden sein. Dies bedeutet z. B., dass ein am Montag durchgeführter Test auch noch für den Schulbesuch am Dienstag und Mittwoch gilt. Am Donnerstag wäre dann (spätestens) ein erneuter Test durchzuführen bzw. ein neues Testergebnis vorzulegen.

Wie erhalten die Schulen die Selbsttests? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Schulen bekommen die Tests über die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung gestellt bzw. holen diese dort ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem Selbsttest (wie er an den Schulen eingesetzt wird), einem sonstigen Antigen-Schnelltest, Pooling und einem PCR-Test? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Testverfahren:

  • Selbsttest: Ein Selbsttest kann von Privatpersonen ohne medizinische Vorkenntnisse selbst durchgeführt werden. Es handelt sich dabei entweder um Antigen-Schnelltests mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich – diese kommen Regel an den Schulen zum Einsatz – oder um Gurgel- oder Spucktests, die in der Schule nicht zugelassen sind. Das Ergebnis liegt teilweise bereits nach etwa 15 Minuten vor.
  • PCR-Test: Der PCR-Test (Polymerase-Ketten-Reaktions-Test) liefert die zuverlässigsten Ergebnisse. Er wird von Ärzten veranlasst und in speziellen Laboren ausgewertet. Durch den Test wird die DNA bzw. RNA eines Virus direkt durch einen Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum nachgewiesen, das Ergebnis liegt allerdings oft erst nach 24 bis 48 Stunden vor.
  • Antigentest / Antigen-Schnelltest / Antikörpertest: Anhand eines Antigentests wird nachgewiesen, ob eine Person unter einer akuten Covid-19-Erkrankung leidet. Diese Tests können Erregeranteile direkt nachweisen. Sie funktionieren mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich oder Rachenraum oder als Gurgel-oder Spucktests (siehe oben Selbsttests). Antikörpertests hingegen weisen über eine Blutentnahme nach, ob der Körper gegen das Virus kämpft bzw. angekämpft hat, also sich bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat. Antikörpertests sagen jedoch nichts darüber aus, ob die Betroffenen noch infektiös sind, wie lange die Infektion zurückliegt oder ob ein ausreichender Immunschutz gegen eine erneute Infektion vorhanden ist.
  • PCR-Schnelltest: Dieser Test nutzt die gleiche Methode wie PCR-Tests, allerdings deutlich vereinfacht. Daher ist der PCR-Schnelltest etwas ungenauer als der PCR-Test. Der Vorteil des Schnelltests ist, dass er unabhängig von einem Labor durchgeführt und deshalb flexibel eingesetzt werden kann
  • Pooling: Beim Pooling werden Abstrichproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe untersucht. Für den Fall, dass die Gesamtprobe positiv ausfällt, führt man zusätzliche Tests mit den zurückbehaltenen Einzelproben durch. Durch das Pooling wird bei einem negativen Testergebnis Zeit und Material durch unnötige Einzeltests gespart.

Welche Tests kommen an den Schulen zum Einsatz? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Derzeit werden Selbsttests von drei Herstellern an die Schulen verteilt:

  • CLINITEST Rapid COVID-19 Self-Test von Siemens
  • SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test zur Selbstanwendung von Roche
  • Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card von Technomed Service GmbH (bzw. Boson)

Erklärvideos der Hersteller finden Sie unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Bitte beachten Sie, dass Gurgel- oder Spucktests an den Schulen nicht zugelassen sind.

Müssen die Tests unbedingt im Klassenzimmer stattfinden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests finden in der Regel im Klassenzimmer statt. Wenn allerdings vor Ort andere, z. B. größere Räumlichkeiten besser geeignet scheinen, kann die Schule auch hierauf ausweichen. Wichtig ist immer, dass die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden können.

Können die Tests auch in Räumen ohne zu öffnende Fenster, ggf. mit raumlufttechnischer Anlage durchgeführt werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Räume ohne zu öffnende Fenster sind zunächst die Sätze 11 und 12 des Abschnittes 4.3.2 des Rahmenhygieneplans zu beachten:

Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleitung mit dem zuständigen Sachaufwandsträger geeignete Maßnahmen zu treffen (z. B. zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). Grundsätzlich sollten raumlufttechnische Anlagen mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Selbsttests in Räumen mit raumlufttechnischen Anlagen mit hinreichender Frischluftzufuhr sind grundsätzlich möglich. Die raumlufttechnischen Anlagen sollten jedoch mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Können die Selbsttests den Schülerinnen und Schülern auch nach Hause mitgegeben und dort angewendet werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Im Sinne einer erhöhten Sicherheit bei der Testdurchführung finden die Testungen für Schülerinnen und Schüler in den Schulen statt.

Welche Aufgabe übernimmt die Lehrkraft bei den Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Selbsttestung wird durch die jeweilige Lehrkraft begleitet. Sie beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen mündliche Anleitung für die Durchführung der Tests. Die Testung führen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall selbst durch.

Wie ist zu reagieren, wenn bei bestimmten Schülergruppen, wie etwa bei Schülern mit Einschränkungen o. Behinderungen, ein erhöhter Unterstützungsbedarf auftritt und die Schüler den Test nicht selbst durchführen können? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Soweit an der Schule eine schulische Pflegekraft vorhanden ist, kann diese mit Einverständnis der Eltern unterstützen. Wenn der Schüler über einen Schulbegleiter verfügt, bleibt durch die Eltern zu klären, ob die Unterstützung bei der Durchführung des Tests in dessen Aufgabenbereich fällt.

Brauchen die Lehrkräfte Schutzausrüstung, wenn sie die Schülerinnen und Schüler bei der Testung anleiten? (akt. 09.04.2021, 17:45 Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Tests selbst ab, so dass kein Körperkontakt besteht. Konkrete Schutzausrüstung im engeren Sinne ist bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler nicht erforderlich. Vielmehr ist das Tragen von einer medizinischen Gesichtsmaske („MNS“, sog. „OP-Maske“, vgl. § 18 Abs. 2 Satz 1 der 12. BayIfSMV) sowie die Einhaltung des nötigen Abstands angezeigt.

Zudem ist auf einen ergonomischen Abstand zu den Testmaterialien zu achten bzw. darauf hinzuweisen, um einen unbeabsichtigten Kontakt mit der Puffer- bzw. Testflüssigkeit zu vermeiden. Für den Fall, dass Körperstellen doch in Kontakt mit Puffer- bzw. Testflüssigkeit kommen, sind diese mit Wasser abzuspülen. Bei Kontakt mit den Augen sind diese zu spülen, ggf. ist bei anhaltender Reizung ärztlicher Rat einzuholen.

Einweghandschuhe und Faceshields können allenfalls im Einzelfall bei engem Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler sowie dem Testmaterial sinnvoll sein.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der jeweiligen Gebrauchsanweisung zu beachten.

Müssen vor der Durchführung der Selbsttests die Hände desinfiziert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Vor Durchführung des Selbsttests sollen die Hände gründlich gewaschen werden. Eine zusätzliche Desinfektion der Hände ist nicht notwendig.

Müssen Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, die Tests beaufsichtigen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Grundsätzlich besteht für alle Lehrkräfte, die nicht aufgrund eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht freigestellt sind, die Verpflichtung, die Tests zu begleiten. Da die Selbsttests so konzipiert sind, dass diese von den Schülerinnen und Schülern zwar ggf. unter Aufsicht aber ohne fremde Hilfe eigenständig durchgeführt werden können, ist ein aktives Handeln bzw. Eingreifen der betroffenen Lehrkräfte bei der Abstrichnahme nicht erforderlich. Ihre Beteiligung beschränkt sich auf ein verbales Anleiten (z. B. altersangemessene Hinweise, Vorführen von Erklärvideos der Hersteller) und ggf. die Vorbereitung der Selbsttests (z. B. Verteilung der Pufferlösung vor Aushändigung an die Schülerinnen und Schüler). Insoweit besteht für Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, bei der Begleitung der Durchführung von Selbsttests kein weitergehendes Risiko als beim Unterricht der Schülerinnen und Schüler.

Im Einzelfall sollten Lehrkräfte entweder weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen oder mit der Schulleitung abklären, ob eine andere Person die Tests begleiten kann.

Was hat es mit dem „Verteilen der Pufferlösung“ auf sich? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Beim Selbsttest von Siemens ist die Pufferlösung, in die das Teststäbchen nach dem Abstrich getaucht wird, nicht einzeln für jeden Test verpackt, sondern in einem Behälter für alle Tests des jeweiligen Testkits. Insofern kann hier die Lehrkraft bei der Testdurchführung unterstützen, indem sie die Pufferlösung in die dafür vorgesehenen Test-Röhrchen tröpfelt. Hierbei kommt es zu keinem körperlichen Kontakt mit Teilen, die die Schülerinnen und Schüler berührt haben. Zudem erfolgt dieser Schritt in einer Phase der Testdurchführung, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Maske tragen oder noch nicht im Raum anwesend sind.

Müssen die Tests unbedingt zu Beginn der ersten Stunde stattfinden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Tests sind zu Beginn des Schultags durchzuführen. Aufgrund dessen kann es – wie schon an anderer Stelle erwähnt – sinnvoll sein, nach Möglichkeit einen gestaffelten Unterrichtsbeginn vorzunehmen und sich hierbei auch mit den Sachaufwandsträgern wegen der Schülerbeförderung abzustimmen. Denkbar wäre auch, dass die Schülerinnen und Schüler etwas früher ins Klassenzimmer bzw. zu dem Ort kommen, an dem die Testungen stattfinden, um den Test (teilweise) vor Unterrichtsbeginn durchzuführen.

Wann werden die Tests bei Schülerinnen und Schülern durchgeführt, die z. B. aufgrund des Kurssystems in der gymnasialen Oberstufe nicht zur ersten Stunde Unterricht haben? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht nicht in der ersten Stunde beginnt, ist eine Testung innerhalb der Klasse bzw. des Kurses in der ersten Unterrichtsstunde des Tages möglich, wenn alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe einen einheitlich späteren Unterrichtsbeginn haben.

Betrifft der spätere Unterrichtsbeginn nur einzelne Schülerinnen und Schüler, empfiehlt es sich, für die jeweilige Gruppe anderweitige Möglichkeiten zur angeleiteten Selbsttestung vor dem jeweiligen Unterrichtsbeginn zu schaffen.

Wie muss das Material nach Testdurchführung entsorgt werden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Das Material wird aufgrund der kleinen Probenmenge, die für die Durchführung des Tests benötigt wird, als Hausmüll eingestuft. Es ist in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in verschlossenen Plastik-/Mülltüten) und verschlossen zu entsorgen. Die Test-Röhrchen sollten dabei verschlossen entsorgt werden, die Probeentnahmestäbchen in die Verpackung zurückgesteckt werden. Es ist zu vermeiden, dass eine andere Person als die testende „ihre“ Materialien entsorgt.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Wie muss das Testmaterial gelagert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests sind wie auf den Verpackungen angegeben bei Raumtemperatur oder gekühlt (2 – 30 °C) zu lagern. Keine der Komponenten des Selbsttest-Sets darf eingefroren werden; vor direkter Sonneneinstrahlung ist es zu schützen. Set-Komponenten, die sich länger als eine Stunde außerhalb des versiegelten Beutels befunden haben, sollten entsorgt werden. Tupfer, Röhrchen und Testkassetten sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Die Testung darf nur mit den im Set enthaltenen Tupfern erfolgen. Ein Tausch oder eine Mischung mit Komponenten aus anderen Selbsttest-Sets muss unterbleiben.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Muss die ganze Klasse in Quarantäne, wenn ein Schüler bzw. eine Schülerin ein positives Selbsttestergebnis hat? Oder darf der Unterricht für die restliche Klasse fortgesetzt werden? (akt. 07.05.2021, 15:50 Uhr)

Die Anordnung von Quarantänemaßnahmen fällt in den Zuständigkeitsbereich des lokalen Gesundheitsamtes. Die Schulleitung informiert nach einem positiven Selbsttestergebnis das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet ggf. die Schule über erforderliche Maßnahmen. Bis dahin können die Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis zunächst weiter in der Klasse bzw. im Unterrichtsbetrieb bleiben, wobei die Hygienevorgaben weiterhin genauestens zu beachten sind.

Wie erfolgt im Falle einer bestätigten Infektion die Einstufung als „enge Kontaktperson“ im schulischen Bereich? (akt. 07.05.2021, 15:50 Uhr)

Laut Gesundheitsministerium werden Kontaktpersonen künftig nicht mehr nach Kategorie 1 und 2 unterschieden. Stattdessen wird der Begriff „enge Kontaktperson“ eingeführt.

Die Einstufung als „enge Kontaktperson“ erfolgt weiterhin durch die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden auf Basis der konkreten Gegebenheiten vor Ort (z. B. Zahl der infizierten Personen im Raum bzw. in der Klasse, Größe des Unterrichtsraums usw.). 

Vor diesem Hintergrund ist die detaillierte Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen besonders wichtig. Schülerinnen und Schülern wird dabei das Tragen eines passenden Mund-Nasen-Schutzes („OP-Maske“) nachdrücklich empfohlen.

Haftet die Lehrkraft, wenn sich ein Schüler / eine Schülerin bei Selbsttests verletzt? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für fehlerhafte Produkte bzw. Testkomponenten haftet der Hersteller bzw. Händler nach den zivilrechtlichen Grundsätzen der Produkthaftung.

Sollte sich ein Kind z. B. mit dem Wattestäbchen verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Aufgrund der Konzeption der Selbsttests ist dies aber sehr unwahrscheinlich.

Eine Verpflichtung der Lehrkräfte zum aktiven Eingreifen besteht lediglich dann, wenn eine Hilfeleistung zur Verhinderung eines Körper- oder Gesundheitsschadens erforderlich ist. Für Körper- oder Gesundheitsschäden infolge einer unterlassenen Hilfsmaßnahme haftet der Freistaat Bayern gegenüber der geschädigten Schülerin bzw. dem geschädigten Schüler gemäß den Grundsätzen der Staatshaftung für privatrechtliches Handeln. Die Gefahr eines finanziellen Schadens der Lehrkraft aufgrund zivilrechtlicher Haftung droht allenfalls bei vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassener Hilfeleistung. Die Schwelle zur groben Fahrlässigkeit wird jedoch erst dann überschritten, wenn objektiv die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wurde, also dann, wenn schon ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt wurden und das nicht beachtet wurde, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste und den Handelnden in subjektiver Hinsicht ein schweres Verschulden trifft.

Ist der Datenschutz gewährt, wenn der Test gemeinsam durchgeführt wird? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Der Selbsttest wird in der Regel im Beisein vertrauter Personen durchgeführt (Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte der Klasse). Der Umgang mit Selbsttestergebnissen erfordert daher von allen Beteiligten einen sensiblen Umgang, ähnlich wie beim Umgang mit Noten, wenn die Lehrkraft z. B. eine korrigierte Schülerarbeit aushändigt. Ein positives Testergebnis lässt zudem keinen zwingenden Rückschluss auf eine tatsächliche Coronavirus-Infektion zu, da auch ein „falsch-positives“ Testergebnis vorliegen kann. Daher wird nach jedem positiven Testergebnis und der anschließenden Meldung durch die Schülerin oder den Schuler bzw. die Erziehungsberechtigten an das Gesundheitsamt ein PCR-Test angeordnet, um das Ergebnis des Selbsttests zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund muss daher mit den Schülerinnen und Schülern bereits vor der Durchführung des Selbsttests besprochen werden, dass es auch zu fehlerhaften Testergebnissen kommen kann und daher mit den Testergebnissen besonders sensibel umzugehen ist.

Welche Regelungen gelten für Lehrkräfte? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Für Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen gelten dieselben Testvorgaben und Testmöglichkeiten (PCR- bzw. POC-Antigentestung durch fachmedizinisches Personal oder Durchführung zur Verfügung gestellter Selbsttests) wie für die Schülerinnen und Schüler mit der Maßgabe, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.

Die Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen sind angehalten, die Testvorgaben ordnungsgemäß und zuverlässig zu erfüllen, um dadurch einen möglichst sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Benötigen Grundschulkinder der 4. Jahrgangsstufe ein negatives Testergebnis, um im Freien an den praktischen Teilen der Fahrradprüfung teilzunehmen? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen nur Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zugrundeliegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Warum werden die Abschlussprüfungen verschoben? (akt. 18.01.2021, 12:10 Uhr)

An allen Schularten werden die Abschlussprüfungen verschoben, um den Schülerinnen und Schülern trotz der coronabedingten Einschränkungen faire Bedingungen zu ermöglichen.

Wann finden bzw. fanden die neuen Termine für die Abschlussprüfungen an den verschiedenen Schularten statt? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Gymnasium

Schriftlicher Teil:
Mittwoch, 12. Mai 2021: Deutsch
Dienstag, 18. Mai 2021: Mathematik
Freitag, 21. Mai 2021: 3. schriftliches Prüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: 7. Juni bis 11. Juni 2021
Zweite Prüfungswoche: 14. Juni bis 18. Juni 2021

Zentrale Ersatztermine:

Für Prüflinge, die in allen oder einzelnen schriftlichen Abiturprüfungsfächern infolge eines nicht von ihnen zu vertretenden Grunds nicht teilnehmen konnten, sind folgende Ersatztermine angesetzt:

Freitag, 25. Juni 2021: Deutsch
Dienstag, 29. Juni 2021: Mathematik
Freitag, 02. Juli 2021: 3. schriftliches Fach

Zur Bekanntgabe der Prüfungsnoten wird als gemeinsamer Termin Freitag, der 18. Juni 2021, am Nachmittag festgelegt.

Die Anmeldung zu den mündlichen Zusatzprüfungen erfolgt dann spätestens am nächsten (Unterrichts-) Tag, also am Montag, den 21. Juni 2021.

Die Zahl der Klausuren im zweiten Halbjahr wird reduziert: In der Q12 finden Prüfungen lediglich in den drei schriftlichen Abiturfüchern statt. In der Q11 des Gymnasiums ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur eine Schulaufgabe zu schreiben - statt wie üblich zwei. Die im gesamten Schuljahr 2020/2021 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden. Alternativ greift z. B. eine Günstigerprüfung.

Berufliche Oberschulen (FOSBOS)

Schriftliche Prüfungen:
Donnerstag, 10. Juni 2021: Deutsch
Freitag, 11. Juni 2021: Viertes Prüfungsfach
Montag, 14. Juni 2021: Englisch
Dienstag, 15. Juni 2021: Mathematik

Gruppenprüfung Englisch: 10. bis 21. Mai 2021

Ergänzungsprüfung in der Zweiten Fremdsprache für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife: Mittwoch, 16. Juni 2021

Die festgesetzten zentralen Prüfungstermine gelten auch für die Fachabitur- und Abiturprüfung für andere Bewerber. 

Darüber hinaus wird die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert. Sie finden lediglich in den vier schriftlichen Prüfungsfächern und in der 12. und 13. Jahrgangsstufe im Wahlpflichtfach zweite Fremdsprache zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife statt. Außerdem finden Schulaufgaben in der Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft im Profilfach 2 statt. Die Anzahl von Schulaufgaben wird im Vorkurs und in der Vorklasse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im zweiten Halbjahr auf eine reduziert. Bei den sog. „sonstigen Leistungsnachweise“ sind coronabedingt in Ausnahmefällen auch z. B. zwei rein mündliche Leistungsnachweise pro Halbjahr ausreichend.

In der 11. Jahrgangstufe ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur noch eine Schulaufgabe zu schreiben – statt wie ansonsten zwei. Die im gesamten Schuljahr 2020/21 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden. Alternativ ist es auch möglich eine Ersatzprüfung abzulegen.

Mittelschule

Mittlerer Schulabschluss:
Muttersprache: Mittwoch, 23. Juni 2021 (unverändert!)
Deutsch: Dienstag, 6. Juli 2021
Englisch (schriftlich): Mittwoch, 7. Juli 2021
Mathematik: Donnerstag, 8. Juli 2021

Besondere Leistungsfeststellung für den qualifizierenden Abschluss:
Muttersprache: Freitag, 25. Juni 2021 (unverändert!)
Englisch (schriftlich): Montag,12. Juli 2021
Deutsch: Dienstag, 13. Juli 2021
Deutsch als Zweitsprache (schriftlich): Dienstag, 13. Juli 2021
Mathematik: Mittwoch,14. Juli 2021
GSE: Donnerstag,15. Juli 2021
PCB: Donnerstag, 15. Juli 2021

Realschule

Schriftliche Prüfungen
Dienstag, 6. Juli 2021: Spanisch, Tschechisch
Mittwoch, 7. Juli 2021: Deutsch
Donnerstag, 8. Juli 2021: Französisch
Freitag, 9. Juli 2021: Englisch, Andere Fremdsprachen
Montag, 12. Juli 2021: Mathematik I/II
Dienstag, 13. Juli 2021: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen
Mittwoch, 14. Juli 2021: Physik
Donnerstag, 15. Juli 2021: Kunst, Ernährung und Gesundheit, Musik, Sport, Sozialwesen
Freitag, 16. Juli 2021: Werken

Mündliche Prüfungen
19. April 2021 - 22. April 2021: Speaking Test Englisch
3. Mai 2021 - 5. Mai 2021: Sprechfertigkeit Spanisch
28. Juni 2021 - 2. Juli 2021: Sprechfertigkeit Französisch und Tschechisch

Wirtschaftsschule

Übungsunternehmen - schriftliche Hausarbeit:
Themenfestlegung: Montag, 22. Februar 2021
Abgabetermin: Freitag, 16. April 2021
Prüfungsgespräche: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Englisch - mündliche Prüfung: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Übungsunternehmen -praktische Prüfung: Montag, 14. Juni bis Freitag, 18. Juni 2021

Mathematik: Freitag, 2. Juli 2021

Deutsch: Montag, 5. Juli 2021

Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle:  Dienstag, 6. Juli 2021

Englisch - schriftliche Prüfung: Donnerstag, 8. Juli 2021

Ersatzfremdsprache:  Freitag, 9. Juli 2021

Berufsfachschulen

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.; Schulbeginn am 01.04.): 07. Januar 2021 bis 26. März 2021

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Pflegefachhelfer (Altenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Kaufmännischer Assistent (staatl. gepr.): 08. Juni 2021 bis 09. Juli 2021

Euro-Management-Assistent (staatl. gepr.): 09. Juni 2021 bis 05. Juli 2021

Assistent für Hotel- und Tourismusmanagement (staatl. gepr.): 07. Juni 2021 bis 11. Juni 2021

Helfer für Ernährung und Versorgung (staatl. gepr.): 01. Juli 2021

Fremdsprachenkorrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Euro-Korrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Kinderpfleger (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Sozialbetreuer (staatl. gepr.) / Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer (staatl. gepr.): 29. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachschulen

Heilerziehungspfleger (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Heilerziehungspflegehelfer (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung (Schulversuch): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachakademien

Betriebswirt (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement (staatl. gepr.): 05. Juli 2021 bis 07. Juli 2021

Übersetzer (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Übersetzer und Dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Erzieher (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Heilpädagoge (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Integrationsübersetzer und -dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung? (akt. 20.01.2021, 07:45 Uhr)

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05.2020 in Bayern gilt. Für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren gilt seit dem 18.01.2021 insoweit FFP2-Maskenpflicht.

Zur Notbetreuung besteht kein Beförderungsanspruch. Die kommunalen Aufgabenträger können eine Beförderung zur Notbetreuung aber freiwillig übernehmen.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Eintägige Schülerfahrten sind unter den im Rahmenhygieneplan (vgl. Ziffer II. 15.3) geschilderten Voraussetzungen möglich.

Sollte eine Schule noch für dieses Schuljahr die Durchführung mehrtägiger Schülerfahrten planen, sind dabei folgende Maßgaben zu beachten:

  • Es muss gesichert sein, dass alle infektionsschutzrechtlichen Vorgaben sowohl am Ausgangsort als auch am Zielort sowie bei der An- und Rückreise beachtet werden können.
  • Eine Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig.
  • Eine Neubuchung kann nur dann stattfinden, wenn sie kostenfrei storniert werden kann. Ein Ersatz von etwaigen Stornokosten ist nicht möglich.

Grundsätzlich wird geraten, dass sich die Schulfamilie intensiv über die Planung austauscht (Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler).

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Bayerische Landtag hatte am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind. Die Meldefrist für die Erstattung von Stornokosten für Schülerfahrten sowie für Schüleraustauschmaßnahmen, die wegen des Coronavirus nicht angetreten bzw. abgesagt wurden, ist zum 01.10.2020 abgelaufen. Für danach abgesagte Fahrten erfolgt keine Erstattung.

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 28.07.2021, 07:30 Uhr)

Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen sind auf das notwendige Maß zu begrenzen. Für die Durchführung sind die Vorgaben des Rahmenhygieneplans an der Schule zu beachten.

Für das neue Schuljahr 2021/21 gilt:

Ausgehend davon, dass bis zum Schuljahresbeginn die große Mehrheit der Lehrkräfte vollständig geimpft sein wird, sind Vollversammlungen des gesamten Kollegiums zum Schuljahresbeginn jedoch wieder zulässig, sofern im Sitzungsraum (z. B. in der Turnhalle, Aula o. ä.) durchgängig ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Um Ansteckungsrisiken zu minieren, ist im Vorfeld jeder Versammlung oder Gremiensitzung zu prüfen, ob

  • sie unbedingt als Präsenzveranstaltung erforderlich ist und
  • ob es realisierbare Alternativen zum Präsenzformat, wie z. B. Videokonferenzen gibt. Die Bayerische Schulordnung erlaubt seit diesem Schuljahr, bei Beratung und Beschlussfassung digitale oder fernmündliche Formate zu nutzen.

Wenn nur ein Präsenzformat in Frage kommt, sollte auf eine möglichst straffe Tagesordnung und Vorentlastung, z. B. durch Vorabzusendung von Informationen, geachtet werden, um die Dauer zu minimieren. Die Teilnehmerzahl sollte auf die kleinstmögliche Größe begrenzt werden. Entsprechend der Teilnehmerzahl wären angemessen große Räumlichkeiten zu bestimmen, um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können.

Durch zeitliche und räumliche Entzerrung, z. B. der Klassenelternabende, kann ebenfalls ein wirksamer Beitrag zur Risikominderung geleistet werden.

Dies gilt analog auch für andere schulische Gremien.

Finden Präsenzveranstaltungen der Staatlichen Lehrerfortbildung statt? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Aufgrund der weiter rückläufigen Infektionszahlen und der sinkenden 7-Tage-Inzidenz wird der Präsenzbetrieb der Staatlichen Lehrerfortbildung ab Montag, den 5. Juli 2021 schrittweise wiederaufgenommen werden.

An der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen finden in Präsenz zunächst vor allem solche Lehrgänge wieder statt, deren Durchführung besonders hohe Priorität zukommt. Das sind im Einzelnen vor allem Lehrgänge im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen (Zweit- und Nachqualifizierungslehrgänge, Lehrgänge zur Vorbereitung auf Staatsprüfungen) und Pflichtlehrgänge zur Qualifizierung von schulischen Führungskräften. Auf Ebene der regionalen und lokalen Lehrerfortbildung findet eine Priorisierung durch die jeweils verantwortliche Schulaufsicht statt.

Alle Präsenzlehrgänge finden im Rahmen von strengen Hygienekonzepten statt, die sich nach der zum jeweiligen Zeitpunkt des Präsenzlehrgangtermins gültigen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung richten. Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten im Rahmen ihrer Einladung zu den jeweiligen Präsenzlehrgängen genaue Informationen zu den geltenden Hygienebestimmungen.

Gibt es wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit, dass Teilnehmerbeiträge für die Mittagsbetreuung ersetzt werden? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Der Ministerrat hat am 26.01. bzw. 23.02.2021 einen Beschluss zum Ersatz von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen und der Mittagsbetreuung für die Monate Januar, Februar und März 2021 gefasst. Die Erstattungsbeträge orientieren sich an dem entsprechenden Verfahren im vergangenen Jahr; allerdings werden die Kosten in diesem Jahr zwischen Freistaat (70%) und Kommunen (30%) aufgeteilt. Überdies ist eine Bagatellklausel vorgesehen: Für Eltern, die ihr Kind im betreffenden Monat bis zu fünf Tage in die Notbetreuung bringen, ist dennoch Beitragsersatz möglich.

Am 13. April hat die Staatsregierung den Ersatz von Elternbeiträgen für die Kindertagesbetreuung und für die Mittagsbetreuung für die Monate April und Mai 2021 verlängert. Wie schon in den Monaten Januar bis März werden die Elternbeiträge auch für April und Mai 2021 ersetzt, wenn die Kinder(not)betreuung an monatlich höchstens fünf Tagen in Anspruch genommen wird. Dieser Beitragsersatz wird weiterhin zu 30 Prozent von den Kommunen und zu 70 Prozent vom Freistaat Bayern übernommen.

Der Beitragsersatz ist ein Angebot an die Träger der Mittagsbetreuung, diese entscheiden, ob sie einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung und der zuständigen Kommune stellen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular sind unter www.km.bayern.de/lehrer/unterricht-und-schulleben/mittagsbetreuung.html abrufbar.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeträge nur für Schülerinnen und Schüler beantragen, die in den Monaten Januar bis Mai 2021 nicht die Mittagsbetreuung besucht haben? (akt. 27.05.2021, 15:00 Uhr)

Da für dieses Jahr eine Bagatellklausel eingeführt wurde, kann auch für Monate, in denen die Mittagsbetreuung an nicht mehr als fünf Tagen in Anspruch genommen wird, ein Ersatz der Teilnehmerbeiträge erfolgen. Wird die Mittagsbetreuung jedoch an mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen, ist für den betreffenden Monat kein Beitragsersatz möglich. Diese Regelung umfasst auch die Teilnahme an der Mittagsbetreuung im Rahmen der Notbetreuung.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeiträge auch dann beantragen, wenn die Mittagsbetreuung im April und/ oder Mai wieder regulär (nicht nur Notbetreuung) geöffnet war? (akt. 27.05.2021, 15:00 Uhr)

Ja.

  • Wenn Eltern ihre Kinder im April und/oder Mai freiwillig zu Hause betreuen, kann der Träger der Mittagsbetreuung auch für diese Kinder Fördermittel beantragen. Denn aus Gründen des Infektionsschutzes ist es günstig, wenn möglichst wenig Kinder die Einrichtung besuchen. Der Träger muss dann aber die Teilnehmerbeiträge für den gesamten April und/oder Mai erstatten und die Kinder dürfen die Einrichtung höchsten fünf Tage besucht haben (Bagatellgrenze).
  • Dasselbe gilt, wenn der Träger einigen Kindern aus Gründen des Infektionsschutzes (z. B. kleinere Gruppen aufgrund der Raumkapazität) verwehrt, die grundsätzlich geöffnete Einrichtung zu besuchen.

Wo erhalte ich Informationen zum Kinderkrankengeld? (akt. 18.01.2021, 09:40 Uhr)

Das Kinderkrankengeld ist eine Leistung des Bundes. Informationen hierzu erhalten Sie daher entweder über das Bundesgesundheitsministerium ( Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium) oder das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ - Kinderkrankengeld wird ausgeweitet).

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 04.09.2020, 15:00 Uhr)

Im Regelfall sind Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal durch die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneplans sowie grundsätzlich durch Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m zu anderen Personen geschützt und können regulär vor Ort an der Schule unterrichten.

Gleichwohl kann in Einzelfällen in Abhängigkeit vom Vorliegen individueller Risikofaktoren der Bedarf bestehen, dem individuellen Schutzbedürfnis von Lehrkräften und sonstigem Personal mit besonderen Maßnahmen zu begegnen.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe ist nach RKI nicht möglich.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 gelten daher die folgenden Grundsätze für den Einsatz von Lehrkräften mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung:

Einsatz im Präsenzunterricht (oder ggf. der Notfallbetreuung) bei erhöhter Schutzbedürftigkeit:

Nicht alle besonders schutzbedürftigen Personen sind darauf beschränkt, ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten; ggf. können besondere zusätzliche Maßnahmen einen Einsatz vor Ort ermöglichen.

Hier ist eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erforderlich, welche die besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft darlegt und Vorschläge unterbreitet, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

In diesem Zusammenhang vorstellbar sind beispielsweise organisatorische Empfehlungen dahingehend, dass die Lehrkraft zeitlich versetzt zu den Schülerinnen und Schülern den Raum betritt und verlässt, auf das Betreten des Lehrerzimmers verzichtet, von der Übernahme von Pausenaufsichten befreit wird und auf die Teilnahme an Konferenzen, Fortbildungen, etc., welche in Präsenzform durchgeführt werden, verzichtet.

Es bleibt der betroffenen Lehrkraft bzw. dem sonstigen Personal unbenommen, z.B. auf ärztliche Empfehlung hin, zusätzliche Gegenstände zu verwenden, die ihren persönlichen Schutz ggf. erhöhen können, wie eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB – ein Visier.

Die Anschaffung dieser Gegenstände obliegt der Lehrkraft, ferner hat sie die Einhaltung der jeweils gültigen Vorgaben in eigener Verantwortung bzw. in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt sicherzustellen.

Im Bereich der Förderschulen sind aufgrund der besonderen Gegebenheiten die jeweils gültigen Vorgaben zu beachten.

Einsatz im Präsenzunterricht oder ggf. in der Notfallbetreuung ist nicht möglich

Die Lehrkraft muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, wonach ihr Einsatz im Präsenzunterricht und ggf. in der Notbetreuung generell nicht vertretbar ist. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Diese Lehrkräfte nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit oder einem anderen, für die Lehrkraft besser geschützten Raum an der Schule wahr. Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Lehrkraft, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann, hat die von der Schulleitung zugeteilten anderen Aufgaben im Umfang von 40 Zeitstunden pro Woche bei einer Lehrkraft mit voller Unterrichtspflichtzeit, bei Lehrkräften in Teilzeit Zeitstunden in entsprechend reduziertem Umfang zu erbringen.

Auf dieses Stundenmaß werden neben den Tätigkeiten im Rahmen des Distanzunterrichts, den Zeiten für die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und Korrekturarbeiten etc. auch die Zeiten angerechnet, in welcher die Lehrkraft ggf. Unterstützungstätigkeiten für andere Behörden leistet, z.B. Mitarbeit in einem Gesundheitsamt (insbesondere die CTT – Contact Tracing Teams).

Welche Regelungen sind bei Krankheit von Lehrkräften zu beachten? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Kranke Lehrkräfte dürfen nicht zum Präsenzunterricht in der Schule erscheinen. Dies ist erst wieder möglich, wenn einer der folgenden Fällte vorliegt:

  • Die Lehrkraft ist wieder bei gutem Allgemeinzustand oder
  • die Lehrkraft hat Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen),
    • verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder
    • gelegentliches Husten, Halskratzen oder Räuspern.
  • In jedem Fall muss vor dem Besuch der Schule ein negatives Testergebnis auf Basis eines PoC-Antigen-Schnelltests, der durch eine medizinisch geschulte Person durchgeführt wird, oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus.

Was gilt für Schwangere?

Über die Aufhebung des derzeit noch gültigen betrieblichen Beschäftigungsverbots für eine Tätigkeit in der Schule wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales sowie dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat leider erst kurzfristig entschieden werden können. Wir bitten dafür um Verständnis. Im Übrigen gelten für die nicht im Präsenzunterricht eingesetzten Schwangeren die obigen Ausführungen zu den Dienstpflichten, welche ortsungebunden erbracht werden können.

Distanzunterricht und digitale Kommunikation

Wie finden Kontakt und Kommunikation im Distanzunterricht statt? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Unterricht lebt von direktem Kontakt und persönlichem Austausch. Auch im Distanzunterricht ist es daher sehr wichtig, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler regelmäßig miteinander in Verbindung sind – zum Beispiel indem sie „live“ miteinander kommunizieren oder indem sie Aufgaben und Materialien austauschen.

Je nach Anlass und Lernsituation gibt es im Distanzunterricht verschiedene Wege, um miteinander zu kommunizieren. Einige Beispiele haben wir hier zusammengestellt. Dabei kommen an der einzelnen Schule jeweils die Kommunikationsmittel zum Einsatz, die für die Situation vor Ort am besten geeignet sind. Die Lehrkräfte können am besten entscheiden, welches Werkzeug sie für ihre Klasse für das jeweilige Lernziel für am besten geeignet halten. Dabei bleiben die Schulen verantwortlich im Sinne des Datenschutzrechts.

Die von der Schule eingesetzten elektronischen Verfahren müssen den Vorgaben der Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO entsprechen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ferner die Allgemeinen Hinweise zur Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs im Rahmen der Corona-Pandemie.

Jenseits von Lernplattformen und digitalen Kommunikationswerkzeugen sehen die Schulen auch einen alternativen Kommunikationskanal zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern vor (z. B. Einwahl in Videokonferenzen per Telefon ohne Registrierung; Versand der besprochenen Dokumente per E-Mail). Handelt es sich um elektronische Verfahren, müssen auch hier die in Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO geregelten Vorgaben beachtet werden.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021? (akt. 11.01.2021, 12:45 Uhr)

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

1. Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.

2. Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.

3. Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.

4. Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.

5. Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.

6. Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.

7. Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Das vollständige Rahmenkonzept in der aktuellen Fassung finden Sie hier.

Können im Distanzunterricht Leistungsnachweise durchgeführt werden? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht. Während des reinen Distanzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ist es nicht zulässig, Nachholschulaufgaben etc. an der Schule vor Ort durchzuführen (auch dann nicht, wenn nur ein Schüler oder eine Schülerin betroffen ist).

Für die Klassen, die wieder in den Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurückkehren, ist unter bestimmten Bedingungen auch das Abhalten von schriftlichen Leistungsnachweisen in voller Kurs- bzw. Klassenstärke möglich. Hierzu muss u.a. ein Raum vorhanden sein, der durchgängig den Mindestabstand von 1,5 Metern ermöglicht. Klassen, die erst zum 22. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, soll eine angemessene Phase des Ankommens ohne schriftliche Leistungsnachweise ermöglicht werden.

Mündliche Leistungsnachweise können dagegen im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – durchaus erbracht werden. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.

Dürfen im Distanzunterricht behandelte Inhalte Gegenstand von Leistungsnachweisen sein? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

Ist die Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtend?

Distanzunterricht wird nach den Maßgaben von § 19 Abs. 4 der Bayerischen Schulordnung (BaySchO) und ggf. weiterer Regelungen der einzelnen Schulordnungen angeordnet. Ist aufgrund dieser Maßgaben eine Anordnung von Distanzunterricht erfolgt, ist die Teilnahme am Distanzunterricht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte grundsätzlich verpflichtend. Insoweit bestehen keine Unterschiede zum Präsenzunterricht.

Besteht ein Anspruch auf Distanzunterricht?

Ein allgemeiner Rechtsanspruch auf Distanzunterricht besteht nicht. Distanzunterricht findet nur unter den Voraussetzungen des § 19 Abs. 4 BaySchO, z. B. zum Schutz von Leben oder Gesundheit oder auf Grund außergewöhnlicher witterungsbedingter Ereignisse (ggf. in Verbindung mit den jeweiligen Schulordnungen), statt. Ein  Anspruch auf die Einrichtung von Distanzunterricht in einer bestimmten Form oder in einem bestimmtem Umfang besteht nicht.

Kann die Schule die Nutzung eines bestimmten Kommunikationsverfahrens verbindlich vorgeben?

Im Rahmen von Distanzunterricht kann die Nutzung digitaler Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge verpflichtend vorgegeben werden. Die Schulen selbst legen die zu nutzenden Kommunikationswege und -modalitäten gemäß den vor Ort vorhandenen Ressourcen fest. Dabei bleiben die Schulen verantwortlich im Sinne des Datenschutzrechts.

Wer entscheidet über den Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge?

Über den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht sowie im Kollegium entscheidet die Schulleitung im Einvernehmen mit dem Schulaufwandsträger. Sie bezieht dabei den örtlichen Datenschutzbeauftragten der Schule ein (vgl. Art. 12 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Bayerisches Datenschutzgesetz). Die Schule prüft, ob die für den Einsatz geplanten Verfahren den einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa den Vorgaben der Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen und ob eine Teilnahme an der digitalen Kommunikation auch denjenigen Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden kann, die im häuslichen Umfeld nicht über die notwendige technische Ausstattung verfügen.

Der Schulaufwandsträger bzw. die Schule stellen Schülerinnen und Schülern bei entsprechendem Bedarf leihweise mobile Endgeräte zur Verfügung, die u. a. im Zuge der staatlichen Förderung aus dem „Sonderbudget Leihgeräte“ beschafft wurden. Zuständiger Ansprechpartner für Fragen zum Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge ist die jeweilige Schulleitung.

Wie kann der Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge in schulischen Gremien erfolgen?

Schulische Gremien (z. B. Lehrer- oder Klassenkonferenz, Elternbeirat, Klassensprecherversammlung, Schulforum) können mit Hilfe digitaler Werkzeuge tagen, beraten und Beschlüsse fassen (vgl. § 18a BaySchO). Zur Sicherstellung der Vertraulichkeit der besprochenen Inhalte muss insbesondere sichergestellt sein, dass Dritte vom Inhalt der Sitzung keine Kenntnis nehmen können. Bestimmte besonders schützenswerte personenbezogene Daten (z. B. Gesundheitsdaten) dürfen nicht ausgetauscht werden (vgl. Ziff. 3.4 Anlage 2 Abschnitt 7 BaySchO), soweit dies nicht durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus zugelassen ist.

Unter welchen Voraussetzungen kann mebis im Distanzunterricht verwendet werden?

Der Einsatz passwortgeschützter Lernplattformen wie beispielsweise mebis kann im Rahmen von Distanzunterricht zum verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts erklärt werden, so dass keine Einwilligungserklärungen seitens der Schülerinnen und Schüler erforderlich sind.

Durch alternative Zugangsmöglichkeiten ist sicherzustellen, dass eine gleichwertige Teilnahmemöglichkeit aller Schülerinnen und Schüler besteht.

Kann MS Teams verpflichtend im Distanzunterricht eingesetzt werden?

Schülerinnen und Schüler sind nicht verpflichtet, personenbezogene Nutzerkonten anlegen zu lassen. Soweit einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte dem Anlegen von personenbezogenen Nutzerkonten nicht zustimmen, ändert das nichts an der Verpflichtung zur Teilnahme am Distanzunterricht. In diesem Fall kann die Schule eine anonyme Nutzungsmöglichkeit - beispielsweise über Konten ohne Namensbestandteile in der Kennung oder in sonstigen Nutzerdaten - zur Verfügung zu stellen.

Besteht eine Verpflichtung zur Freigabe des Videobilds?

Beim Einsatz von Videokonferenzwerkzeugen ist die Freigabe des Videobilds optional. Es besteht keine Verpflichtung, das eigene Videobild zu übertragen.

Was ist beim Streaming aus dem Klassenzimmer zu beachten? (akt. 01.07.2021, 12:00 Uhr)

Wenn – z.B. für den Wechselunterricht - der Unterricht aus dem Klassenzimmer vor Ort mit Ton und Videobild übertragen werden soll, ist eine Einwilligung aller von der Übertragung betroffenen Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer erforderlich.

Erfolgt die Übertragung an die sich zu Hause befindlichen Schülerinnen und Schüler nur durch Ton und ohne Videobild, kann auf das Einholen einer Einwilligung verzichtet werden. Bei Minderjährigen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres muss mindestens eine erziehungsberechtigte Person einwilligen, bei Minderjährigen ab Vollendung des 14. Lebensjahres zusätzlich diese selbst.

Wie werden Schülerinnen und Schüler gegen ein Mithören und die Einsichtnahme durch Unbefugte im Distanzunterricht geschützt?

Die Verwendung eines im Rahmen des Distanzunterrichts eingesetzten digitalen Kommunikationswerkzeugs erfolgt auf der Grundlage einer Nutzungsordnung, die geeignete Vorkehrungen gegen ein Mithören und die Einsichtnahme durch Unbefugte in Video- oder Telefonkonferenz, Chat oder E-Mail trifft (vgl. Anlage 2 Abschnitt 7 zu § 46 der Bayerischen Schulordnung - BaySchO).

Entsprechend dem Präsenzunterricht ist der Teilnehmerkreis im Distanzunterricht grundsätzlich auf die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse und ihre Lehrkraft beschränkt.

Mit Blick auf die Anwesenheit von Erziehungsberechtigten in Videokonferenzen heißt das: Soweit diese zur Unterstützung ihrer Kinder nicht benötigt werden und auch sonstige Gegebenheiten eine Anwesenheit der Eltern nicht erfordern (z. B. kein separater Raum für den Distanzunterricht, Aufsichtspflicht), ist ihre Beteiligung nicht vorgesehen.

Was hat es mit dem neuen Videokonferenzsystem Visavid auf sich?

Visavid ist ein neues Videokonferenzsystem, das allen Schulen in Bayern – auch den Grundschulen –  beispielsweise für den Einsatz im Distanzunterricht, zur Verfügung gestellt wird. Die Anwendung ist komplett browserbasiert und betriebssystemunabhängig. Sie kann somit auf jedem Gerät ohne weitere Anpassungen sofort genutzt werden.

Visavid kann an den Schulen im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingesetzt werden. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraumes. Ein Datentransfer in Drittstaaten findet somit nicht statt.

Mehr Informationen, insbesondere zu den Funktionen des neuen Videokonferenzsystem Visavid finden Sie auf der Seite „Videokonferenztool Visavid".

Kann MS Teams nach der Bereitstellung des Videokonferenzsystems Visavid an den Schulen noch weiter genutzt werden?

Den Schulen steht es frei zu entscheiden, wann und ob sie Visavid nutzen wollen. Die vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus den Schulen zur Verfügung gestellte Lizenz von MS Teams wurde letztmalig bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 verlängert. Allen Schulen in Bayern steht Visavid ab dem 28.04.2021 zur Verfügung, aber keine Schule muss deshalb im laufenden Schuljahr ihr Videokonferenzsystem wechseln.

Staatsexamen und Referendariat (Hinweise für angehende Lehrkräfte)

Gibt es Auswirkungen für Studienreferendare und Lehramtsanwärter (z.B. Verschiebung von Prüfungslehrproben)? (akt. 14.06.2021, 10:15 Uhr)

Alle relevanten Informationen (z. B.  Hinweise zum Ablauf der Prüfung, Maßnahmen zur Infektionsprävention, Sonderregelungen) sind auf einer eigenen Übersichtsseite unter www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html zusammengestellt. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Die Schulen bzw. örtlichen Prüfungsvorsitzenden (GS/MS/FöS) erhalten hierzu stets detaillierte Informationen und werden gebeten, die Studienreferendarinnen und Studienreferendare sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zeitnah und verlässlich zu informieren.

Die nachfolgenden Angaben können lediglich einen groben Überblick zu den wichtigsten aktuellen Planungen geben:

Grund- und Mittelschule:

Die Einzel-und Doppellehrproben für das Lehramt an Grund-bzw. Mittelschulen, die Prüfungslehrproben der Fachlehrer sowie die schulpraktischen Prüfungen für Förderlehrer mit Prüfungstermin September 2019/2021 werden durch ein Prüfungsgespräch ersetzt.

Förderschule:

Die Einzellehrprobe wird durch ein Prüfungsgespräch ersetzt. An der Durchführung der 2. und 3. Lehrprobe soll (soweit es das Pandemiegeschehen zulässt) festgehalten werden.

Realschule:

Vorbereitungsdienst 2019/2021:

Sämtliche ab dem 12.04.2021 noch ausstehenden Prüfungslehrproben werden durch Prüfungsgespräche ersetzt.

Vorbereitungsdienst 2020/2022 - 1. Prüfungslehrprobe:

  • Der Prüfungszeitraum für die 1. Prüfungslehrprobe wird bis einschließlich 23.07.2021 ausgedehnt.
  • 1. Prüfungslehrproben können bis einschließlich 02.07.2021 im gewohnten Prüfungsformat durchgeführt werden, sofern dies aufgrund der aktuell gültigen Hygieneverordnung und der Inzidenzzahlen im jeweiligen Stadt- bzw. Landkreis möglich ist. Während dieses Zeitraums ist kein Prüfungsgespräch möglich.
  • Sämtliche ab dem 05.07.2021 dann noch ausstehenden 1. Prü-fungslehrproben als Teilprüfungen der 2. Staatsprüfung werden gemäß § 41 Abs. 1 Satz 2 LPO II durch Prüfungsgespräche ersetzt. Das Prüfungsgeschäft ist bis einschließlich 23.07.2021 abzuschließen.

Vorbereitungsdienst 2020/2022: 2. Prüfungslehrprobe:

  • Der neue Prüfungszeitraum für die 2. Prüfungslehrprobe wird vom 22.03.2021 bis einschließlich 26.11.2021 festgelegt.

Gymnasium:

Vorbereitungsdienst September 2019/2021:

Alle Prüfungslehrproben im Prüfungstermin September 2019/2021, die bis einschließlich 26. März 2021 nicht mehr stattfinden können, werden ab 12. April 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt.

Vorbereitungsdienst Februar 2020/2022:

Ausstehende zweite Prüfungslehrproben, die aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mehr bis einschließlich 25. Juni 2021 stattfinden, werden ab 28. Juni 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die Prüfungsgespräche sind bis spätestens 29. Juli 2021 abzuhalten.

Vorbereitungsdienst Februar 2021/2023:

Der Zeitraum für das Ablegen der ersten Prüfungslehrprobe wird bis 23. Dezember 2021 verlängert. Aufgrund der gesunkenen Inzidenzzahlen ist es aber trotzdem sinnvoll, einen Teil der ausstehenden Prüfungslehrproben noch bis 29. Juli 2021 abzuhalten, um den zweiten Ausbildungsabschnitt frei von nachzuholenden ersten Prüfungslehrproben zu halten.

  •   Im Erweiterungsfach werden Prüfungslehrproben, die bis einschließlich 14. Mai  2021 nicht mehr stattfinden konnten, bereits ab 17. Mai 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt.

Vorbereitungsdienst September 2020/2022:

Ausstehende erste Prüfungslehrproben, die aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mehr bis einschließlich 25. Juni 2021 stattfinden, werden ab 28. Juni 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Diese sind bis spätestens 29. Juli 2021 abzuhalten.

Berufliche Schulen:

Jahrgang 2022F:

Die noch ausstehenden 1. und 2. Prüfungslehrproben werden ab dem 17.05. bis zum 18.06.2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die 3. Prüfungslehrprobe wird im Zeitraum vom 17.05. bis 23.07.2021 und vom 27.09. bis 15.10.2021 an den Einsatzschulen durchgeführt. Die Kolloquien finden vom 18.10. bis 12.11.2021 und die mündlichen Prüfungen vom 18.10. bis 12.11.2021 statt.

Jahrgang 2022S:

Alle noch ausstehenden 1. Prüfungslehrproben werden ab 07.06.2021 im Zeitraum bis 02.07.2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die 2. Prüfungslehrprobe wird bis zum 23.07.2021 an den Seminarschulen und im Zeitraum vom 27.09. bis 26.11.2021 an den Einsatzschulen durchgeführt.

Staatliche Schulberatung und weitere Unterstützungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt? (akt. 05.05.2021, 12:40 Uhr)

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort bzw. an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen (www.schulberatung.bayern.de) stehen der gesamten Schulfamilie für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Beratung soll weiterhin vorzugsweise mittels Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erfolgen.
Sie kann unter Einhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sowie des den Rahmenhygieneplan Schulen umsetzenden Hygienekonzepts der Schule und mit vorheriger Abstimmung zwischen den Beteiligten auch in Präsenz stattfinden, soweit dies aus fachlicher Sicht erforderlich scheint. Erziehungsberechtigten kann die Begleitung ihres Kindes ermöglicht werden.
Im Bereich Lehrergesundheit kann Einzelsupervision von Lehrkräften und schulischen Führungskräften sowie Einzelcoaching von Schulleiterinnen und Schulleitern auch in Präsenz in Anspruch genommen werden.

Bei jeder Beratung in Präsenz ist insbesondere auf das Durchlüften, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und auf das verpflichtende Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Ggf. kann es zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands nötig sein, die Beratung in einem größeren Raum als dem Beratungszimmer abzuhalten.

Wo finde ich als Schülerin/Schüler weitere Informationen?

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du von Gewalt betroffen bist, oder andere Personen, die Du kennst, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bitte lesen Sie zu Ihrer Anfrage zunächst unsere FAQ bzw. unsere Informationsseite zu den Selbsttests an Schulen.

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb, die auf den oben genannten Seiten der Homepage nicht beantwortet werden, können sich Eltern unter der Nummer 089/54 02 99 86 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Schulleitungen und Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren.

Die Hotline ist grundsätzlich an Werktagen von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Während der bayerischen Sommerferien ist die Hotline in der Zeit von 31. Juli bis einschließlich 5. September 2021 nicht besetzt. In der letzten Ferienwoche stehen wir Ihnen ab Montag, 6. September gerne wieder telefonisch zur Verfügung.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

Vorlese-Funktion

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden.
Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Deaktivierung der Webanalyse finden Sie hier.