Lernen zuhause Schulen können Schülern digitale Endgeräte zur Verfügung stellen

Kinder und Jugendliche sollen beim „Lernen zuhause“ möglichst faire Bildungschancen haben
Kinder und Jugendliche sollen beim „Lernen zuhause“ möglichst faire Bildungschancen haben

Unbürokratische und schnelle Unterstützung: Digitale Endgeräte, die Schulen mit Fördermitteln des Freistaats oder des Bundes beschafft haben, können in der derzeitigen Sondersituation von Schülerinnen und Schülern auch für das „Lernen zuhause“ genutzt werden.

Prof. Dr. Michael Piazolo
Prof. Dr. Michael Piazolo

Am 27. April 2020 öffnen die Schulen in Bayern für die Abschlussklassen. Für die anderen Schülerinnen und Schüler bleibt vorläufig das „Lernen zu Hause“ von zentraler Bedeutung. Für die Schüler, die nicht selbst über ein geeignetes digitales Endgerät verfügen, gibt es nun eine unbürokratische und schnelle Unterstützung.

Digitale Endgeräte, die Schulen mit Fördermitteln des Freistaats oder des Bundes beschafft haben, können in der derzeitigen Sondersituation von Schülerinnen und Schülern auch für das „Lernen zuhause“ genutzt werden. Möglich wird dies durch eine befristete Leihgabe durch die Schulen. „Jede Schule, der bekannt ist, dass eine Schülerin oder ein Schüler ein digitales Endgerät benötigt, kann umgehend auf den Schulaufwandsträger zugehen. Das ist eine pragmatische und einfache Regelung, die dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche auch beim „Lernen zuhause“ möglichst faire Bildungschancen haben“, so Kultusminister Michael Piazolo.

Sofern nicht ausreichend digitale Endgeräte zur Verfügung stehen, können die Schulaufwandsträger mit den bewilligten Mitteln aus dem „Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer“ sowie im Rahmen des DigitalPakts Schule rasch weitere digitale Endgeräte beschaffen. Ebenfalls förderfähig im DigitalPakt Schule sind mobile Hotspots beziehungsweise mobile Router.

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