Schulhalbjahr Bayerische Schüler erhalten Zwischenzeugnisse

Das Zwischenzeugnis gibt Schülerinnen und Schülern individuelle Rückmeldung
Das Zwischenzeugnis gibt Schülerinnen und Schülern individuelle Rückmeldung

Aktuelle Notenbilanz und Motivation für das zweite Schulhalbjahr: Rund eine Million Kinder und Jugendliche im Freistaat werden über ihren aktuellen Leistungsstand informiert. Das Zwischenzeugnis dient auch als Grundlage für professionelle Beratung.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Bayerische Schülerinnen und Schüler erhalten zum Ende des ersten Schulhalbjahres ein Zwischenzeugnis. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo betont: „Für Kinder und Eltern ist die Ausgabe der Zwischenzeugnisse ein besonderer Termin. Sie geben eine wichtige Rückmeldung zum aktuellen Leistungsstand. Die Zeugnisse sind Bestätigung für Geleistetes und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht.“

Vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten

Sowohl für Kultusminister Michael Piazolo als auch für Staatssekretärin Anna Stolz ist dabei vor allem eines von Bedeutung: „Zeugnisse und Noten sind wichtig, sie sind aber nicht alles. Unabhängig davon, wie das Zwischenzeugnis ausfällt, sollten sich Eltern als Wegbegleiter für ihre Kinder sehen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Eltern wissen nämlich am besten, wann sie ihre Kinder loben, wann sie sie ermuntern und in welchen Situationen sie vielleicht auch eine kritische Rückmeldung geben sollten“, so Stolz und Piazolo übereinstimmend.

In diesem Zusammenhang verweisen Minister und Staatssekretärin zudem auf die vielfältigen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten im bayerischen Schulsystem. Besonders die Lehrkräfte kennen die Anlagen und Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler gut. Auch die Beratungslehrkräfte und die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort und an den Staatlichen Schulberatungsstellen bieten kompetente und professionelle Beratung (Kontaktadressen siehe unten).

Staatssekretärin Anna Stolz
Staatssekretärin Anna Stolz

Hohe Durchlässigkeit im bayerischen Schulsystem

Darüber hinaus kann jedes Kind im vielfältigen und durchlässigen bayerischen Schulsystem seinen individuellen Bildungsweg finden. Ein einmal eingeschlagener Weg ist dabei keinesfalls als endgültig zu betrachten. Staatssekretärin Anna Stolz: „So wie jedes Kind mit seinen Stärken und Talenten einzigartig ist, so ist auch der Weg zum passenden Beruf individuell. Eine einmal getroffene Entscheidung mag für den Moment richtig sein. Doch die hohe Durchlässigkeit unseres Bildungssystems ermöglicht jederzeit einen Wechsel, der den aktuellen Bedürfnissen, Interessen und Begabungen entspricht.“

Das Zwischenzeugnis

Das Zwischenzeugnis wird immer am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Schulwoche im Februar ausgestellt. Zwischenzeugnisse gibt es an bayerischen Grund-, Mittel- und Realschulen sowie an Gymnasien. Auch an den meisten beruflichen Schulen erhalten die Schülerinnen und Schüler Zwischenzeugnisse. An den Gymnasien bzw. Realschulen können die Zwischenzeugnisse in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 einheitlich durch zwei schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzt werden. Die Entscheidung darüber trifft die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat zu Beginn des Schuljahres. An Grundschulen kann das Zwischenzeugnis in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch ersetzt werden. Die bayerischen Viertklässler bekamen bereits im Januar statt eines Zwischenzeugnisses einen Bericht über ihren Leistungsstand, damit sie frühzeitig vor dem Übertrittszeugnis eine Rückmeldung erhalten.

Die Adressen der neun Staatlichen Schulberatungsstellen sind über nachfolgende Bayernkarte aufrufbar:

Die Staatlichen Schulberatungsstellen als qualifizierte Ansprechpartner

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