Inklusion Engagierte Schüler erhalten Bayerischen Miteinander-Preis 2019

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (r.) mit Staatsministerin Kerstin Schreyer und Vertreterinnen und Vertretern von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ im Rahmen der Preisverleihung (v.l.)
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (r.) mit Staatsministerin Kerstin Schreyer und Vertreterinnen und Vertretern von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ im Rahmen der Preisverleihung (v.l.)

Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit: In Bayern bemühen sich zahlreiche Einzelpersonen, Initiativen, Vereine und Schulklassen, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich miteinander leben und arbeiten können. Besonders gelungene Projekte zur Inklusion wurden nun in München ausgezeichnet.

Jeder gehört dazu, beim Arbeiten, Wohnen oder in der Freizeit. Das ist das Ziel der Inklusion. In ihrer Laudatio würdigte Kultusstaatssekretärin Anna Stolz unter anderem das Engagement der Mainfränkischen Werkstätten: „Bei Ihnen steht der Mensch mit seinen Vorstellungen und Wünschen im Mittelpunkt. Sie sind Partner, Begleiter und Unterstützer für Menschen mit Behinderung und die Betriebe in Unterfranken. Mit Ihrem Konzept ermöglichen Sie wohnortnahes inklusives Arbeiten in den unterschiedlichsten Formen. Das gemeinsame Arbeiten stärkt die Teilhabe in der Gesellschaft und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Dadurch kann Verbundenheit entstehen, die stark macht und durch die wir alle gewinnen.“

Um in ganz Bayern bekannt zu machen, wo Inklusion bereits umgesetzt wird, zeichnet Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer die besten Projekte mit dem Miteinander-Preis aus: „Die größten Barrieren sind oft die in unseren Köpfen. Jeder von uns hat Vorurteile und manchmal Berührungsängste. Die müssen wir Stück für Stück kleiner bekommen. Dann wird Inklusion gelebt. Ich bin begeistert, wie viele Menschen in Bayern sich dafür einsetzen!“

Der Miteinander-Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert. Sieben Projekte – in jedem Regierungsbezirk eines – sind im Schloss Nymphenburg ausgezeichnet worden. Mit dem Projekt „Inklusiv! Gemeinsam arbeiten“ haben die Mainfränkischen Werkstätten gGmbH (Regierungsbezirk Unterfranken) in den vergangenen fünf Jahren rund 130 Menschen mit Behinderung einen wohnortnahen und maßgeschneiderten Arbeitsplatz bekommen. Im Vordergrund der Vermittlungsarbeit stehen die persönlichen Vorstellungen und Wünsche des Einzelnen. Das Projekt fußt auf einem Netz zahlreicher Partner aus der Region.

Weitere Informationen

Vorlese-Funktion