Landesschülerkonferenz Schülervertreter übergeben Positionspapier

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2 v. li.) bei der Übergabe des Positionspapieres während der Landesschülerkonferenz in München
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2 v. li.) bei der Übergabe des Positionspapieres während der Landesschülerkonferenz in München

25 Bezirksschülersprecherinnen und Bezirksschülersprecher aus ganz Bayern kamen zur Landesschülerkonferenz in München zusammen. Sie übergaben im Rahmen der Veranstaltung auch ein Positionspapier zum Thema Alltagskompetenz und Lebensökonomie an Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Die Schülervertreterinnen und -vertreter aller Schularten kommen regelmäßig zu Landesschülerkonferenzen zusammen, auf denen Anträge und Ideen aus den Bezirken diskutiert und beraten werden. So fanden im zu Ende gehenden Schuljahr 2018/19 insgesamt drei Landesschülerkonferenzen statt. Die Schülersprecher nutzten nun die Gelegenheit, um Staatsminister Michael Piazolo im Kultusministerium das vom Landesschülerrat ausgearbeitete Positionspapier zur möglichen Einführung eines Schulfachs für Alltagskompetenz und Lebensökonomie zu überreichen.

Kultusminister Piazolo bedankte sich bei den Schülervertretern für ihr Engagement: „Ich freue mich, dass sich der Landesschülerrat als gewählte Vertretung der 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler in Bayern so engagiert an der aktuellen Diskussion rund um das Thema Alltagskompetenz beteiligt. Es ist mir wichtig, hier die Standpunkte der gesamten Schulfamilie, seien es Schüler, Lehrer oder Eltern, kennenzulernen und gemeinsam konstruktiv zu diskutieren.“

Joshua Grasmüller
Joshua Grasmüller

Anlässlich des Termins erklärte Joshua Grasmüller, Landesschülersprecher der Gymnasien: „Es ist uns ein besonderes Anliegen gewesen, mit Herrn Staatsminister ins Gespräch zu kommen, so dass wir auch in Zukunft bei den Diskussionen rund um die etwaige Einführung des neuen Schulfaches mit dabei sind.“ 

Der Landesschülerrat als demokratische Vertretung alles Schülerinnen und Schüler in Bayern besteht seit 2008. Das sechsköpfige Gremium wird von den 40 Bezirksschülersprechern gewählt. Dieses bringt die Interessen und Anliegen der Schüler von Förder-, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen sowie Berufs- und Fachoberschulen zur Sprache. Es kann dem Kultusministerium gegenüber Vorschläge und Anregungen formulieren. Der Landesschülerrat hat bei wichtigen allgemeinen Anliegen des Schulwesens ein Informations- und Anhörungsrecht, etwa bei Änderungen des Bayerischen Gesetzes zum Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) oder der Schulordnungen.

Weitere Informationen

Vorlese-Funktion