Landeswettbewerb Schüler experimentieren Bayerischer Forschernachwuchs überzeugt mit einfallsreichen Ideen

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2. v. links) überreichte mit Landeswettbewerbsleiter Michael Stefan (1. v. links) und dem Patenbeauftragten der BMW Group Werk Dingolfing, Uwe Bald (1. v. rechts), den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (2. v. links) überreichte mit Landeswettbewerbsleiter Michael Stefan (1. v. links) und dem Patenbeauftragten der BMW Group Werk Dingolfing, Uwe Bald (1. v. rechts), den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Naturwissenschaftliches Know-How und eine große Portion Forscherleidenschaft: Damit überzeugten die Siegerinnen und Sieger im Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ die Jury. Sie wurden nun in Dingolfing geehrt und präsentierten ihre Projekte.

Bei der feierlichen Siegerehrung überreichte Kultusminister Michael Piazolo den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für die beste Arbeit unter den Landessiegern. Dabei lobte er alle Preisträgerinnen und Preisträger persönlich für ihr Engagement: „Ihr könnt wirklich stolz auf eure Leistungen sein: In euren Projekten steckt enormes naturwissenschaftliches Wissen, aber genauso viel Herzblut und Kreativität!“

Mit dieser Kombination aus wissenschaftlichem Know-How und Forscherleidenschaft überzeugten die Landessiegerinnen und Landessieger auch die Jury. Über die einfallsreichen Ideen und Ergebnisse der einzelnen Arbeiten konnte sich das Publikum der Preisverleihung im Rahmen eines Rundgangs informieren: An unterschiedlichen Ständen stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vor. Auch bei der Preisverleihung ging es interaktiv zu – die Ehrengäste, darunter auch der Kultusminister, wurden interviewt und selbst in Experimente eingebunden. Dass sich der Forschernachwuchs so souverän beim Tüfteln und Experimenten zeigt, sieht Piazolo als Ergebnis einer intensiven MINT-Förderung an den bayerischen Schulen: „Unsere jungen Talente werden in Bayern im MINT-Bereich gezielt gefördert. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Lehrkräften, die ihren Schülerinnen und Schülern stets kompetent zur Seite stehen und mit großem Einsatz ihre Forschungsarbeiten betreuen.“

Martin Weinfurtner präsentierte Kultusminister Piazolo, Wettbewerbsleiter Michael Stefan und Ilka Horstmeister, Werkleiterin BMW Group Werk Dingolfing, seinen Bergschubkarren
Martin Weinfurtner präsentierte Kultusminister Piazolo, Wettbewerbsleiter Michael Stefan und Ilka Horstmeister, Werkleiterin BMW Group Werk Dingolfing, seinen Bergschubkarren

Zum Wettbewerb „Schüler experimentieren“

Der Festakt bildete den Abschluss des zweitägigen Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Hier misst sich der Forschernachwuchs von 10 bis 14 Jahren auf Regional- und Landesebene. Dafür präsentieren die Kinder und Jugendlichen der Landesjury Einzel- und Gruppenarbeiten in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

In der aktuellen Wettbewerbsrunde waren zunächst 1.158 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Regionalebene angemeldet. 89 von ihnen erreichten dabei das Landesfinale des Wettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Frag nicht mich. Frag dich!“ steht. Die eingereichten 52 Einzel- und Gruppenarbeiten spiegeln die Vielfalt der naturwissenschaftlichen Forschungsfelder wider – von der Fußorthese mit Belastungserkennung über Nürnbergs Moosflora und Bienenschädlinge bis hin zur Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz für das Spiel ‚Schiffe versenken‘.

Die BMW Group Werk Dingolfing unterstützt die Ausrichtung des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ als Patenunternehmen. Auch das bayerische Kultusministerium stellt erhebliche finanzielle Mittel sowie die personellen Ressourcen für die Landeswettbewerbsleitung bereit.

Die Landessieger „Schüler experimentieren“ 2019 in den sieben Bereichen:

Arbeitswelt
Projekt: Entwicklung einer Fußorthese mit Belastungserkennung
Preisträger: Jan Heckel
Schule: Nymphenburger Gymnasium des Schulvereins Ernst Adam München e.V.

Biologie
Projekt: Scheinbar unscheinbar – aber bedeutend! Moosflora des Stadtparks in
Nürnberg
Preisträgerin: Natalie Teplitska
Schule: Evangelische Kooperative Gesamtschule Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg,
Gymnasium Nürnberg

Chemie
Projekt: Wachsmotte: Bienenschädling ohne Nutzen?
Preisträgerin: Viktoria Köppl
Schule: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Geo- und Raumwissenschaften
Projekt: Feinstaubalarm?!
Preisträger: Fabian und Jonas Gärtig
Schule: Clavius-Gymnasium Bamberg, Domschule Bamberg

Mathematik/Informatik
Projekt: Entwicklung verschiedener Algorithmen und einer KI für das Spiel ‚Schiffe
versenken‘
Preisträger: Patricia Tan und Samuel Meyer
Schule: Katharinen-Gymnasium Ingolstadt

Physik
Projekt: Physik in der Küche - Wie bereitet man ein 'perfektes' Frühstücksei zu?
Preisträger: Fenja Niedzwiedz
Schule: Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Technik
Projekt: RFID Poker
Preisträger: Timm Wesselath
Schule: Comenius-Gymnasium Deggendorf

Sonderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus im
Fachgebiet Physik

Projekt: Die Brausetablettenoszillation
Preisträger: Katharina Jäger, Thomas Fischer und Domenico Trombetta
Schule: Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach

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