Erasmus+ Fahrrad-App ermöglicht grenzenloses Radeln

Die europäische Idee gemeinsam leben: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (hinten Mitte) bei der Vorstellung der Fahrrad-App in Holzkirchen
Die europäische Idee gemeinsam leben: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (hinten Mitte) bei der Vorstellung der Fahrrad-App in Holzkirchen

Den europäischen Gedanken gemeinsam erradeln: Unter diesem Motto steht ein Erasmus+-Projekt der Fachoberschule Holzkirchen und der Wirtschaftsfachoberschule Auer in Südtirol. Dabei erstellten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine Fahrrad-App für eine Tour von Bayern nach Südtirol, die nun in Holzkirchen vorgestellt wurde.

Das zweijährige, von der Europäischen Union geförderte Erasmus+-Projekt „AlpinPlus - die Fahrrad-App, mit der du Grenzen überwindest“ hat oberbayerische und Südtiroler Schülerinnen und Schüler zusammengebracht. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam eine im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen überschreitende Smartphone-App zu erstellen, die eine Fahrradroute zwischen Holzkirchen in Oberbayern und Auer/Ora in Südtirol beschreibt. Diese wurde nun im Rahmen des vierten Treffens der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer in Holzkirchen vorgestellt.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und zeigte sich begeistert von dem Projekt. Den Schülerinnen und Schülern gratulierte er: „Ihr habt bei der Erstellung der Fahrrad-App gemeinsam eine beeindruckende Leistung vollbracht und eine Vielzahl an Grenzen überwunden. Nicht nur die räumlichen Grenzen zwischen Bayern und Südtirol. Ihr seid auch sportlich über euch hinausgewachsen, ihr habt die Grenzen eures Wissens und Könnens erweitert und ihr habt Offenheit und Kooperationsbereitschaft gezeigt, in dem ihr euch auf neue Menschen und andere Kulturen eingelassen habt. All das verdient großes Lob - umso mehr in Zeiten, in denen der europäische Gedanke von vielen Seiten auf die Probe gestellt wird.“ Der Minister erklärte weiter, Völkerverständigung und internationale Ziele seien nicht nur abstrakte Ziele, sondern könnten in Projekten wie diesem konkret verwirklicht werden. Er appellierte, die bevorstehende Europawahl als Gelegenheit für ein Bekenntnis zu Europa zu nutzen und dankte den beteiligten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für ihr großes Engagement.

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